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Ausbildung (Filmschule)

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Ausbildung
Siehe auch Ausbildung.

Die Wege zum Film sind vielfältig. Zunächst einmal gibt es natürlich die verschiedenen Filmhochschulen etwa die HFF in München, die in Potsdamm oder in Ludwigburg. Die Aufnahmeverfahren beginnen jeweils zu Anfang des Jahres. Meistens gibt es erst schriftliche Aufgaben, die man bearbeiten muss. Aus diesen Antworten wird dann eine engere Auswahl getroffen. Diese Bewerber werden zu einer Mündlichen Prüfung im Frühsommer eingeladen. Darüber hinaus plant die Bundesregierung zusammen mit Frankreich eine Deutsch-Französische Filmschule zu eröffnen.

Und dann gibt es natürlich auch noch den Weg über die Praxis: Praktika und Assistenzen bei Filmproduktionen oder auf Filmeffekte und Editing spezialisierte Dienstleister (DAS WERK etc.) erlauben erste Erfahrungen und bei Begabung manchmal auch einen Quereinstieg. Allgemeine Praktika bei den Fernsehanstalten bieten meist nicht so viel Einblick in den Produktionsbetrieb. Es sei denn, man macht gezielt ein Praktikum Postproduktion oder im Studiobetrieb. Im Werbefilmbereich gibt es auch einige wenige Filmproduktionen, die sich darauf spezialisiert haben. Diese sind hauptsächlich in Berlin, München oder Hamburg angesiedelt. Wichtigste Voraussetzung sind Ambition und Neugier. Fremdsprachen sind auch hilfreich. Im Internet gibt es auch Praktikums-Börsen, etwa bei wuv.de.

Movie-College-Team

Wenn du direkt auf der Suche nach so einer Ausbildung bist, dafür gibt es Webseiten wie crewunited.de, dubbing.de, ihk.de (Industrie und Handelskammer)

Philipp
Vor-, Postproduktion und Kamera lernen
Überall, wo es eine funktionierende Medienszene gibt, existiert auch eine „Nachwuchs“-Generation. In Düsseldorf, Essen oder etwa Köln gibt es mehr oder weniger gut organisierte Gruppen, teilweise auch professionell in der Filmbranche tätig. In Düsseldorf (Kaiserswerth) etwa gibt es eine Filmwerkstatt (Fliednerstr. 32, 404890 Düsseldorf, Tel: 4790192). Es gibt in Köln einen Verein zur Förderung von Ausbildung im Medienbereich, (AIM) vielleicht können die Kontakte herstellen. Weiter Adressen kann man auch aus entsprechenden NRW-Adressbüchern beziehen.

In Frankfurt gibt es ebenfalls ein Filmhaus, wenn auch mit etwas anderer Ausrichtung als das in Düsseldorf. Aber Kontakte mit Nachwuchsleuten werden gerne vermittelt. Ansprechpartner sind Herr Loew und Herr Förg, Tel: 069-13 37 99 94. Ansonsten gibt es auch noch sehr aktive Nachwuchsleute im Umfeld des Kommunalen Kinos Weiterstadt (J. Pollit, Bahnhofstr.)

Kölner Filmhaus: www.k-filmhaus.de

Filmhaus Frankfurt: www.Filmhaus-Frankfurt.de

AIM: www.aim-mia.de

Das Movie-College brauchen wir als immer sprudelnde Informationsquelle wohl kaum noch zu nennen (New Talent, Links: Ein- und Aufsteiger)...

Movie-College-Team

Hier eine Adresse für Leute im Raum Darmstadt: Film- und Videoclub Darmstadt e.V.

Nina Zillkes
In die Filmbranche
Uns erreichen täglich Mails von jungen Leuten, die wissen wollen, ob sie Ihr Studium, ihren Job abbrechen und in die Filmbranche einsteigen sollen. Und vor allem, wie sicher Ihre Zukunft wird. Auch Deine Überlegungen schließen das Risiko mit ein, vielleicht wenig zu verdienen und wir können Dir nur bestätigen, das Risiko ist real. Aber es gibt auch mehr und mehr Menschen die von den Medien gut leben können.

Die Medienbranche expandiert, soviel ist sicher. Aber wer die Regie bei den Filmen in der Zukunft führen wird, weiß keiner. Sicher ist, dass nicht unbedingt die begabtesten Regisseure dieses Landes auch die meisten Jobs bekommen. Im Gegenteil. Dickes Selbstbewusstsein und viel Marketing in eigener Sache sind oft wichtiger als geniale Arbeit. Von den Absolventen der Filmhochschulen arbeiten längst nicht alle später als Regisseure. Manche arbeiten in Redaktionen, manche gehen in die Ausbildung und werden Dozenten für Film, manche machen Kamera, einige landen in völlig anderen Branchen von Taxifahren bis Großhandel etc.

Was man sagen kann ist, dass die Risiken, in der Medienbranche eine ordentlich bezahlte Arbeit zu bekommen, heute genau so hoch sind, wie bei einer Ausbildung als Jurist oder Mediziner etc. – Berufe die früher als absolut sicher galten. Aber niemand kann zusichern, dass man nach Abschluss etwa einer Filmhochschule (München, Ludwigsburg, Berlin etc.) danach auch Arbeit bekommt, geschweige denn das gleiche Gehalt beziehen wird, wie vor dem Umstieg.

Du hast schon ein Drehbuch geschrieben. Mach doch den Test, es nach gründlicher Kritik durch Leute, denen Du vertraust und die Ahnung von Geschichten und Literatur haben, anzubieten. Oder entwickle neben Deinem Job weitere Geschichten als Exposé und biete diese (vorher Schützen lassen) bei Produktionsfirmen oder Fernsehredaktionen an. Dann kannst Du aus dem gesicherten Job heraus schon mal erste Erfahrungen machen mit den Schwierigkeiten und Risiken und bei Erfolg mit Deinen Geschichten mit leichterem Herzen kündigen und Deinen Wunschberuf erlernen.

Viele Infos und Links zum Thema Ausbildung gibt es unter www.datacomm.ch/franziska_keller/News.html

Movie-College-Team
Berufs-Umstieg aus dem Journalismus
Quereinstieg über Drehbücher
Die Altersgrenze wird bei dem großen Zulauf der Filmschulen recht eng gesehen. Aber es gibt über Mitarbeit/Praktika und alternative Ausbildungswege andere Möglichkeiten die Jobs zu erlernen. Besonders bei den Privatsendern gibt es zudem auch viele Quereinsteiger. Was die Drehbucharbeit angeht, so ist Journalismus eine der besten Voraussetzungen überhaupt, denn wenn man jung ist fehlt einem die Lebenserfahrung, um mal eben aus dem Bauch heraus gute und wahrhaftige Geschichten zu erzählen. Wenn man aber gelernt hat, am Leben, der Wirklichkeit Geschichten, Schicksale und Emotionen zu recherchieren, dann ist man schon sehr weit auf dem Weg zu einem guten Drehbuch. Wenn es Dir Ernst ist mit dem Drehbuchjob, dann wäre es auch nicht schlecht mal ein halbes Jahr in einen Schneideraum zu gehen. Bitte einen richtigen, wo noch Leute sitzen, die wissen wie ein Film gebaut wird und welche Erzählbögen da erforderlich sind. In vielen Schneideräumen sind nämlich nur noch Leute, die irgendein Schnittprogramm gelernt haben und wissen, welche Buttons sie anklicken müssen, damit was aneinandergefügt wird. Aber die Grundlagen des Geschichtenerzählens sind vielen inzwischen fremd. Von guten, klassischen Cuttern kann man nämlich auch lernen, wie Geschichten strukturiert werden, und welche Szenen nützlich und welche völlig überflüssig sind.
Movie-College-Team

Empfehlenswerte Literatur

Autodidaktisches Lernen
Ich denke, es geht auch ohne Filmhochschule. Was wirklich zählt ist Praxiserfahrung und der Glaube an einen Traum. Ergänzend zu den Seiten des Movie-College kann ich noch folgende Bücher heftigst empfehlen:
  • Lehrbuch der Film- und Fernsehregie (Alan A. Armer)
  • Shot by Shot/Die richtige Einstellung (Steven D. Katz)

Beide Bücher sind auf deutsch und erschienen im Verlag Zweitausendeins.

Bogey
 
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