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| Inhaltsverzeichnis |
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Ein guter Soundtrack erzählt die Geschichte mit ähnlicher Klarheit und Intensität wie das Bild.
Schauen Sie sich einige Minuten einen Spielfilm am Fernseher an. Dann schließen Sie die Augen, oder wenden dem Apparat den Rücken zu und hören genau solange dem Ton zu.
Der Ton (wir meinen die Tonebene, nicht einfach simplen Dialog) wird Ihnen genügend Informationen bieten, um der Geschichte, wenn Sie sich wieder umdrehen, weiter zu folgen, ohne etwas verpasst zu haben.
Bei vielen Filmen, bei denen die Bildsprache schlecht entwickelt und Autor und Regisseur sich nur auf die Dialoge verlassen haben, wird der umgekehrte Test Ihnen wenig Freude machen. Sie kommen einfach nicht mehr mit...
Daher ist es wichtig, alle Gestaltungselemente des Tons kennen zu lernen und mit ihnen fantasievoll und gleichzeitig effizient umzugehen.
Es geht nicht darum, möglichst viele Tonereignisse auf der Tonspur
unterzubringen, sondern die richtigen.
Bei der Arbeit mit Perfoband spricht man auch vom „Bänder
legen“ In der heute fast überall üblichen digitalen Vertonung an
Workstations werden verschiedene Tonbereiche auf eigenen "Tracks"
(Spuren) angelegt.
Als Quellen für die Vertonung dienen je nach Projekt unterschiedlichste Materialien:
- Der Originalton vom Dreh
- Original Atmos und Geräusche vom Dreh
- Archivgeräusche und Atmos
- Während der Vertonung aufgezeichnete Atmos und Geräusche
- Spezielle Toneffekte aus dem Sounddesign
- Aufnahmen vom Geräuschemacher
- Sprachaufnahmen und / oder Sprachsynchron
- Filmmusik
Die Auswahl, das Timing und dei Platzierung sollten mit der gleichen Präzision erfolgen, wie der Zusammenklang unterschiedlicher Stimmen eines Sinfonieorchesters...
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