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Mit dem Gepäck im Bild sind die Aufnahmen für den Mülleimer. |
Fatalerweise können sowohl die metallenen Filmbüchsen, als auch die Silber-Halogenide im Material selbst diese automatische Funktion auslösen.
Diese Strahlen erzeugen Schleier und Nebeleffekte auf dem Filmmaterial. Deren Intensität ist abhängig davon, in welcher Lage zum Röntgenstrahl sich das Material im Koffer befand und von der Empfindlichkeit. Je empfindlicher das Filmmaterial, desto stärker die Schädigung.
Einige Hersteller bieten Schutzbeutel mit Bleifolie an, aber auch auf die reagieren die o. g. Geräte mit verstärkter Strahlung. Deshalb ist nicht sicher, ob diese genügend Schutz vor Schäden bieten. Ob belichtetes Material trotz schwacher Schädigung noch verwendbar ist, hängt auch von dem Bildinhalt ab. Ist es ein ruhiger, statischer Bildinhalt, fallen einem die regelmäßig wiederkehrenden Schleier auf, ist der Bildinhalt unruhig, gemustert und bewegt, kann es sein, dass diese Fehler sich verspielen. Unerfreulich sind sie in jedem Fall!
Deshalb ist dringend angeraten, unbelichtetes oder unentwickeltes Filmmaterial unbedingt im Handgepäck transportieren! Nicht im Koffer aufgeben! Sie wissen nie, ob nicht eines von diesen Röntgengeräten irgendwo im Flughafen das Fließband mit den Koffern bestrahlt. Manche Flughäfen lassen sich, wenn eine Filmproduktion dies einige Tage vor dem Flug erbittet und ankündigt, auch von einer Hand-Kontrolle (chemisch bzw. mit Sprengstoffspürhundes) überzeugen, dies ist aber eher die Ausnahme!
Ein Restrisiko bleibt wohl immer...
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