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Die Grundprinzipien der Filmmaterialien haben sich seit der Erfindung der Fotografie bis heute in einigen Punkten extrem verändert, in anderen sind sie aber gleich geblieben. Worin sie gleich geblieben sind, ist der physikalisch-chemische Vorgang, Lichtverteilungen auf einem Trägermaterial aufzuzeichnen. So lästig es auch sein mag, Sie sollten ein wenig darüber wissen, oder zumindest einmal gelesen haben. Schwarzweiß-Verfahren
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Auswirkung der Belichtung |
Trifft nun Licht auf einen Kristall, so werden von Bromionen Elektronen gelöst, die ebenso wie die freien Silberionen beweglich sind. Die freien Elektronen und die Silberionen rekombinieren und es entsteht elementares Silber.
Aus einer Vielzahl winziger Silberatome (metallisches Silber) entsteht auf unserem Filmbild auf diese Weise das so genannte latente Bild. Das Bild ist auf dem Film festgehalten, aber noch nicht entwickelt. Es kann, wenn es weiterem Licht ausgesetzt wird, auch wieder zerstört werden.
Bei der Entwicklung wird schließlich um die kleinen Silberhäufchen herum weiteres Silber abgeschieden. Dadurch entstehen an stark belichteten Stellen dunkle Bereiche. Die restlichen Bereiche werden beim Fixieren ausgewaschen und werden transparent.
Für Seminaristen:
Mehr dazu, über die Entwicklung und darüber, wie Farbfilme funktionieren,
im Online Seminar
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