Licht

  • Bild vs. Ton

      Bild vs. Ton? Sie sind keine Erbfeinde, im Gegenteil. Eine Kooperation der beiden ist das Zauberwort, um zu einem guten Film beizutragen. Mangelhafte Tonarbeit beschert eine Nachvertonung, die nicht gerade billig ist...

  • Direktton

     

    Akustische Wellen

    Ton von unten geangelt

    Manchmal, wenn das Bild es nicht anders zulässt, muss man von unten angeln. Unschöne Reflektionen von der Raumdecke sind bei Innendrehs die Folge

    Wie das Licht wird auch der Ton von Wänden und Objekten reflektiert. Da sich der Schall aber nur relativ langsam ausbreitet, entstehen durch Reflexionen Verzögerungen, Hall und Echo (siehe auch Tonphysik), die nicht immer erwünscht sind.

     

    Direkter Ton und Reflexion

    Der Direktton entstammt der Tonquelle, die wir im Bild auch sehen, z. B. einer Autotür oder dem Mund des Schauspielers. Reflexionen entstehen, weil der Schall sich in alle Richtungen ausbreitet und feste Flächen Schalldruckwellen zurückwerfen. Wir alle machen tagtäglich diese Erfahrungen, wie unsere eigene Stimme sich im gekachelten Bad, im Treppenhaus, im Aufzug, in der Eingangshalle der Bank, bei der Besichtigung einer leeren Wohnung etc. verändert. Glatte Flächen, Stein, Glas, Metall reflektieren aktiv.

     

    Stoff, Polstermöbel oder etwa Kork schlucken den Schall und sind eher passiv. Wenn erst einmal viele Reflektionen (Hall, Echo) in der Aufnahme sind, lassen sich diese nachträglich praktisch nicht mehr entfernen. Genau deshalb ist es wichtig, die Stimmen der Schauspieler oder sonstige wichtige Tonsignale möglichst direkt aufzunehmen.

     

    Schallreflexionen

    Schallreflexionen

     

    Der Tonassistent (Angler/Boommann) versucht deshalb, so nahe wie möglich an den Mund des Schauspielers zu gelangen, ohne, dass das Mikro im Bild zu sehen ist (Angeln). So bekommt er den Ton möglichst direkt (roter Pfeil); die Reflektionen haben einen geringen Anteil am Signal.

     

    Wünscht man sich bewusst Hall, kann man das in der Mischung jederzeit nachträglich hinzufügen. Aufnahmen mit hohem Hallanteil (hallig) kann man technisch dagegen nicht trocken (ohne Hall) rechnen.

     

    In diesem Kontext sollte auch das immer wieder auftauchende Wort des Hallradius kurz erwähnt werden: Diese Angabe bezeichnet, in welchen Abstand zur Tonquelle (in einem spezifischen Raum) die Anteil der Direkttons genauso hoch (laut) ist, wie der Anteil des indirekten/reflektierten Tons. Keine Frage, dass man dort mit dem Mikrofon bereits viel zu weit weg ist, denn Sprache versteht man hier nur noch schlecht. Kann man trotzdem auch mit Tricks (Mike versteckt „im Bild“) nicht näher an die Tonquelle, so helfen Richtmikros (siehe auch: Richtcharakteristik).

     

    Frequenzanteile

    Wenn wir den Schauspieler dicht vor uns haben, so hören wir von seiner Stimme in der Regel tiefe Frequenzanteile relativ laut, denn sein Brustkorb, der Resonanzboden des Menschen quasi, befindet sich unmittelbar vor uns. Wenn der selbe Schauspieler sich weiter von uns entfernt befindet, so hören wir die unteren Frequenzen kaum mehr, die Stimme wirkt schwächer.

     

  • Lichtdramaturgie

    So viele technische Details gehört es zu beherrschen, dass so mancher sich in diesen Kenntnissen verlieren kann, ohne das Wesentliche der Lichtsetzung jemals zu erfassen. Es geht im eigentlichen Sinn darum, zum jeweiligen Film eine emotional symbolische eigene Lichtführung zu entwerfen.Dabei sollten geschichtliche, kulturelle und psychologische Faktoren innerhalb des Settings berücksichtigt werden. Der Kern einer Geschichte sollte durch die Art und Farbgebung des Lichtes den Zuschauern näher gebracht werden.

  • Lichtton

    Lichtton und Magnetton

    Wenn der Filmton endlich gemischt ist, befindet er sich in der Regel auf einem anderen Träger als der Film selbst. Etwa auf Perfoband, DAT-Band, Festplatte, Flash-Speicher, Daten DVD, MOD etc. Um eine analoge Filmkopie mit Ton vorführen zu können, ist es also erforderlich, den Ton in irgendeiner Form auf die Kopie aufzubringen.

    35mm Ton

    35 mm Ton

    Für die analoge Wiedergabe des Tons mit einem Projektor gibt es ganz unterschiedliche Verfahren und Normen. Sie sind abhängig von dem Format und dem grundsätzlichen physikalischen Aufzeichnungsverfahren: Entweder wird der Ton als Lichtton (optical sound) mit auf den Filmträger kopiert, oder aber ein dünnes Tonband (Magnetton) wird auf den Rand der Kopie aufgeklebt und der Ton darauf aufgezeichnet (Magnetrandspur/magnetic).

     

    Letztes Magnetrandspur-Verfahren gibt es nur bei Super 8 mm und 16 mm, (früher auch bei 70mm) da beide Formate faktisch nicht mehr professionell genutzt werden, gibt es auch kaum mehr Anbieter. Doch Tausende Kopien sind auf diese Weise mit Ton versehen worden, deshalb schauen wir uns das Verfahren an dieser Stelle an.

     

    Bild-/Tonversatz

    Ganz gleich, welches Verfahren verwendet wird, der Ton auf einer Filmkopie befindet sich nie an der gleichen Stelle, wo sich das dazugehörige Bild befindet. Warum ist das so?

    Nun, im Bildfenster wird der Filmstreifen sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Projektion nicht kontinuierlich (wie etwa ein Tonband) transportiert, sondern ruckweise. Es wird jeweils ein neues Bild vor das Bild bzw. Projektionsfenster gezogen, belichtet (projiziert) und dann das nächste Bild vor das Bildfenster gezogen. Dies nennt man einen intermetierenden Transport.

     

    Am Magnettonkopf oder Lichttonlesekopf jedoch muss der Ton ganz gleichmäßig vorbeigeführt werden. Es muss also der am Bildfenster noch ruckelnde Transport in einen kontinuierlichen verwandelt werden. Hiefür ist eine gewisse Zeit/Distanz erforderlich. Bei 35 mmetwa sind dies genau 20 Filmbilder. Der Ton zu einem bestimmten Bild befindet sich also 20 Felder davor (Bild-/Tonversatz).

    Lichtton

    35 mm etwa sind dies genau 20 Filmbilder. Der Ton zu einem bestimmten Bild befindet sich also 20 Felder davor (Bild-/Tonversatz).

     

    Digitaler Lichtton

    Inzwischen sind 35 mm Filmkopien entweder nur oder auch parallel mit analogem und digitalem Lichtton versehen. Dolby hat hierfür ein Verfahren entwickelt, bei dem die analoge Lichttonspur erhalten bleibt und in den Zwischenräumen zwischen den Perforationslöchern der digitale Lichtton untergebracht ist. Andere konkurrierende digitale Verfahren benötigen die normale Lichttonspur um dort den digitalen Ton unterzubringen. Die aktuellen DCP Verfahren kennen nur noch den digitalen Ton und können deutlich mehr Spuren verwalten als es der Lichtton oder die Magnetrandspur je konnten

  • Neue Seiten

    Neue Artikel

     

    An dieser Stelle finden Sie einen Überblick über alle neuen Artikel der vergangenen Monate.

     

  • Regie & Kamera

    Berufe

    Immo Rentz und Mathias Allary

    Kameramann (Jörg Widmer) und Regisseur (Mathias Allary) bei Dreharbeiten zu “Liebe Leben Tod"

    Die schlechte Nachricht zuerst: Regie ist kein geschützter Beruf. Jeder kann sich Filmregisseur nennen, wenn man ihn Filme machen lässt. Beim Berufsbild Kameramann/-frau ist das zwar ähnlich, aber im Spielfilmbereich kann niemand seine Unfähigkeiten an der Kamera so leicht kaschieren, Fehler werden hier sofort sichtbar. Regieschwächen aber werden oft genug durch Eigenregie der Schauspieler und hochbegabte Regiekameraleute ausgeglichen. Es hat schon viele Filme gegeben, bei denen von der Regie außer: „Kamera ab, Ton ab und Bitte“ kaum weitere Äußerungen zum Gelingen des Filmes beigetragen haben.

     

    Die gute Nachricht: Die Mehrzahl der Regisseure verfügt über ordentliches bis hervorragendes Wissen um Kameratechnik und Bildgestaltung. Während die vorgenannten „ahnungslosen“ Regisseure ihre Kameraleute “einfach machen lassen”, wollen die gut ausgebildeten natürlich auch beim Bild mitgestalten. Wie also kann so eine produktive Zusammenarbeit zwischen Regie und Kamera aussehen?

     

    Begriffsbestimmung

    Der/die Kameramann/-frau ist u. a. zuständig für das Licht, den kreativen Einsatz des Aufnahmemediums (Filmmaterial/Video), die richtige Belichtung, die Bildkomposition, für die Kadrage der Bilder und die Bewegungen der Kamera. Der/die Regisseur/in ist zuständig für die Schauspielführung und die künstlerische Kontrolle aller gestalterischen Elemente. Die Regie ist also verantwortlich für den Film in seiner Gesamtheit. Dazu gehören auch die Bilder. Es handelt sich also um eine gemeinsame Anstrengung von Kamera und Regie. Kurzum: Zwei handwerklich-künstlerische Persönlichkeiten, die gemeinsam sich überschneidende Arbeitsbereiche haben, arbeiten beim Film zusammen.

     

    Die Arbeit mit Kameraleuten

    Zunächst einmal hängt der Beitrag der Regie zum Bild von deren Fähigkeiten in diesem Bereich ab. Es gibt Regisseure, die ihre Vorstellungen gar nicht mitteilen können oder wollen, die den Kameraleuten sagen: Nun mach mal! Vielen fehlt schlicht und einfach das Fachwissen oder die Erfahrung, um in diesem Bereich mitreden zu können. Das Wissen um die Bildaufnahme, wie man damit umgeht und wie man sich darüber abspricht, gehört zu den Basis-Werkzeugen der Regisseure. Andere wollen stets nur ihre eigene Vorstellung umgesetzt wissen und lassen Ideen und Konzepte des Kameramanns gar nicht erst zu. Manche würden am liebsten selbst die Kamera in die Hand nehmen und alles alleine machen. Damit verschenken Sie die Chance, etwas von den Fähigkeiten eines anderen zu lernen. Leider gibt es auch Regisseure, die über Bildgestaltung reden, ohne irgendeine Ahnung davon zu haben. So eine Arbeit ist dann besonders hart für die Kameraleute. Manchmal haben die Regisseure selbst von der Schauspielführung keine Ahnung und die Kameraleute geben diese, getarnt als Positionsanweisungen gleich mit. Auch wenn man auf Pressefotos merkwürdigerweise die Regisseure häufig an der Kamera sieht, haben sie da eigentlich gar nicht viel zu suchen. Wenn der Kameramann ausnahmsweise mal sagt "Schau mal durch, wie findest du das?", dann ist das in Ordnung. Wenn aber der Regisseur ständig auf dem Dolly mitfährt, dann stimmt irgend etwas nicht. Viele lösen den daraus resultierenden Konflikt mit einer Videoausspiegelung. Dann kleben dieselben Regisseure vor dem Monitor und haben noch immer keinen Schimmer von der Wirklichkeit vor der Kamera.

     

    Wie sag ich's?

    Die ideale Zusammenarbeit basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Darauf basieren alle hervorragenden Filme und das erklärt auch, warum Regisseure oft mit den selben Kameraleuten zusammenarbeiten. So hat etwa Bernardo Bertolucci meistens mit dem Kameramann Vittorio Storaro, Ingmar Bermann mit dem Kameramann Sven Nykvist oder Tom Tykwer mit Kameramann Frank Griebe gedreht. Regisseure, die nicht begreifen, dass ein Film als Teamwork einiger Kreativer entsteht, haben Wesentliches nicht begriffen. Kompetente, erfahrene Regisseure aber besprechen alle gestalterischen Mittel, von der Wahl der Brennweite über Bildkomposition, Kamerabewegungen und Licht. Der Schlüssel zur vertrauensvollen Zusammenarbeit liegt im Gespräch. Leider gibt es auch Regisseure, die sich nicht vermitteln (können oder wollen). Sie erwarten quasi von der Kamera seherische Fähigkeiten. Dabei kann man im Dialog vielfältige Mittel verwenden. Ob mal mit Fotos, Beispielen aus der Malerei, Grafik oder einfach anderen Filmen arbeitet, selbst wenn einem das Fachvokabular gänzlich fehlt, kann man sich trotzdem verständigen. Man sollte stets die Auffassungen des anderen respektieren und prüfen, die eigenen Ideen durch Überzeugungsarbeit zu vermitteln versuchen. Dass es dabei auch zu unterschiedlichen Haltungen kommt, ist selbstverständlich, der Dialog dient dann dazu, sich abzustimmen. Wenn gleichwertige Kreative zusammentreffen, helfen die Argumente, die man aufwendet, um den anderen zu überzeugen, ganz nebenbei, seine Vision von dem Film zu vervollkommnen.

     

    Zusammenhänge

    Dreharbeiten zu "Franta"

    Innerhalb eines Teams gibt es mehrere Gruppen, die enger zusammen arbeiten. Der Kameramann etwa ist auf engsten Dialog mit Licht, Kamerabühne und Kameraassistenz angewiesen. Auch zwischen Kamera und Regie sollte ein enger Zusammenhalt bestehen, damit eine gemeinsame optische Vision im Film ihren Niederschlag findet. Allerdings sollten die wichtigsten Gespräche vorab stattgefunden haben, vor Drehbeginn. Kamera und Regie sollten engste Vertraute während der Dreharbeiten sein, ihre Arbeitsbereiche sind unmittelbar miteinander verzahnt. Eine besonders schwierige Situation entsteht, wenn der Regisseur falsche oder schlechte Bildideen erzwingt und der Kameramann um den Irrweg weiß. Doch auch der umgekehrte Fall, eine technisch vielleicht einwandfreie, für den Stoff aber falsche Bildgestaltung, kann Regisseure (vorausgesetzt sie wissen, was sie tun) in große Konflikte bringen. Doch kaum etwas ist schlimmer für laufende Dreharbeiten, als wenn Kamera und Regie vor versammeltem Team über die Bildgestaltung streiten. In diesen Fällen ist es hilfreich, wenn es ebenso kreative Redakteure oder Produzenten gibt, die mit starkem Engagement erspüren, was für das Projekt richtig ist. Gemeinsam mit ihnen lassen sich viele, selbst scheinbar unversöhnliche Gegensätze wieder aufheben.

     

    Fazit

    Ein erfahrener Regisseur weiß, welchen Effekt welche Optik hat und spürt ob das Licht die gewünschte Stimmung transportiert. Es ist eine Gratwanderung, seine Visionen zu vermitteln, die Ideen anderer zuzulassen. Wichtig bleibt vor allem die künstlerische Kontrolle und die produktive Art, seine Vorstellungen mit denen der anderen Kreativen im Team sichtbar zu machen. Denn was immer auch die Gründe sein werden, warum ein Film misslang (das schlechte Drehbuch, die unprofessionelle Produktion, die schlechten Schauspieler), letztlich wird jeder sagen, es lag an der Regie.

     

  • Tech-News

    What´s New?

    Große CMOS-Einchip-Lösungen kommen in hochwertigen Kameras zum Einsatz.

    Lange hat es gedauert, bis wir uns entschlossen haben, auf Drängen zahlloser User eine neue Sektion im Movie-College zu eröffnen, in der wir nicht nur Grundprinzipien aus Film, TV und Medien erklären, sondern ganz konkret technische Geräte für die kreative Film- und Tonarbeit vorstellen.

    Zu häufig kamen Fragen zu brandaktuellem Equipment, zu technischen Hintergründen, zugehörigem Grundlagenwissen und mehr.

    Wir besuchen für Sie Fachmessen, analysieren Neuvorstellungen der Industrie und versuchen, die besonders spannenden Entwicklungen und Produkte für Sie gut verständlich und übersichtlich darzustellen.

     

    Wissen, worauf es ankommt

    Nein, wir lassen Sie nicht wie die meisten Technik-Portale mit Fachchinesisch und Unverständlichem alleine. Selbstverständlich werden Sie von den Verlinkungen zu den Erklärungsseiten verschiedenster technischer Begriffe profitieren, ein entscheidender Vorteil dieser Online-Filmschule mit über 5000 Fachkapiteln.

    Folgen Sie einfach dort, wo Sie mehr über die Hintergründe erfahren wollen, dem Link und holen Sie sich all die Infos, die Sie brauchen.

    In absehbarer Zeit werden wir zudem im Movie-College neben Produktvorstellungen auch ausführliche Tests veröffentlichen.

     

    Hier finden Sie die Tech-News der letzten Monate:

     

    Sharp 8K Camcorder

    Überraschend wirft Sharp eine brandneue 8 K Kamera in den Ring, welche die Messlatte wieder etwas höher legt...


    mehr...
    Youtube Gewehranleitungen

    Nach dem furchtbaren Las-Vegas Vorfall löscht Youtube die Umbauanleitungen für Gewehre, die sich in großer Anzahl auf dem Videokanal befanden


    mehr...
    Panasonic GH5 Firmware

    Jede Menge Bugfixes, Verbesserungen und vor allem einen 4K 10 Bit All Intra Codec bringt die neue Firmware der GH5


    mehr...
    Canon XF405

    IBC Amsterdam: Eigentlich wäre die neue XF405 als kompakte Henkelkamera mit 4 K Auflösung ein ideales Arbeitstier, aber nicht für Jeden...


    mehr...
    Sony Venice

    Sonys neue Produktionskamera hat nicht nur eine andere Namensgebung, sondern auch physisch jede Menge Änderungen mit denen sie sich für Kinofilme empfiehlt


    mehr...
    IFA Neuheiten

    Früher vor allem die Messe für Fernsehen, Radio und Aufzeichnungsgeräte, ist die IFA inzwischen eine Elektrogerätemesse geworden mit aktuell überschaubar echten Medien-Neuheiten


    mehr...
    Game of Thrones Hack

    Früher mussten Geheimagenten schon Staatsgeheimnisse rauben um in die Medien zu gelangen, heute reicht dafür eine HBO Serie...


    mehr...
    Stromausfall beim WDR

    Am Freitagabend fiel für Stunden im WDR Landesstudio in Düsseldorf der Strom aus. Die "Aktuelle Stunde" musste ausfallen


    mehr...
    Da Vinci Resolve 14 Beta Download

    Eine neue Beta-Version des mächtigen Farbkorrektur,- und Schnittprogramms ist soeben von Blackmagic veröffentlicht worden


    mehr...
    Licht & Zubehörhersteller Bowens

    Der britische Hersteller Bowens, der Grip und Lichtzubehör für Foto und Film herstellte, steht angeblich vor der Insolvenz


    mehr...
    Avid First kostenlos

    Auf der NAB angekündigt, ist die Free-Version von Avids Media Composer nun auf der Avid Seite angekommen


    mehr...
    Video Assist 2.5 Update

    Das Update vom 30. Juni verleiht dem Video Assist eine Reihe von zusätzlichen Tools zur Beurteilung der Aufnahmen.


    mehr...
    Premiere Pro Update für GH5

    Adobe liefert für sein Schnittprogramm nun ein Update, welches es ermöglicht GH5 Files in 10 Bit Auflösung zu bearbeiten


    mehr...
    Apple iMac Pro

    Auf der Apple WWDC Konferenz wurde neben diversen Consumer-Gadgets auch ein neues Arbeitsgerät für Filmschnitt, Compositing etc. vorgestellt...


    mehr...
    NAB: ARRI ALEXA SXT W

    Der Münchner Kamerahersteller legt mit einer Drahtlos-Variante der populären Alexa nach


    mehr...
    Sony Alpha 9 Flaggschiff

    Das neue Spitzenmodell bietet einige Superlative, die für Filmaufnahmen spannend sein könnten


    mehr...
    Canon: Großes Firmware-Update

    Canon veröffentlicht weitreichendes Firmware-Update für C700, C100, ME20, XC10/15.


    mehr...
    DVB-T2 schön geredet

    Das nahende Ende von DVB-T führt drastisch vor Augen, dass das neue digitale Antennenfernsehen nur noch 13 Sender ohne Zusatzkosten anbieten wird.


    mehr...
    ZeniMax will Verkaufsstop von Oculus-Brillen

    Die halbe Milliarde Dollar Strafe für geraubten Software-Code reicht ZeniMax offensichtlich nicht, nun sollen weitere Schritte folgen.


    mehr...
    Handy-Log fürs iPhone

    Wenn Profikameras den normalen Logarithmus gegen einen anderen Log austauschen, erhält man mehr Belichtungsspielraum. Nun gibt es eine App, die das für neueste iPhones versucht.


    mehr...
    CES: Panasonic GH5

    Bereits auf der Photokina angekündigt, werden auf der CES Lieferzeitpunkt und vor allem die technischen Daten der neuen Spitzenkamera von Panasonic bekannt gegeben.


    mehr...
    Ab sofort HDR auf Youtube

    Die Videoplattform erlaubt nun auch den Upload von HDR Videos, ein weiterer Qualitätsschritt für bessere Bildschirmdarstellung.


    mehr...
    Rückruf für GoPros Karma Drohnen

    Die brandneue, kompakte Kamera-Drohne Karma wird aus Sicherheitsgründen zurückgerufen. Einzelne Exemplare verlieren plötzlich im Flug die Akkuleistung.


    mehr...
    Final Cut Pro X 10.3

    Auch wenn sich einige US-Seiten überschlagen, wie "powerful, great, fantastic" die neueste Version sei, ob es die weitere Abwanderung zu anderen Schnittsystemen aufhalten kann, wird sich zeigen.


    mehr...
    RED Epic 8K & Helium 8K

    Die Zeit der Gerüchte ist vorüber und RED hat seine vielleicht ambitioniertesten Produktionskameras angekündigt, die Epic-W 8K und die Helium 8K S35.


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    Photokina: OM-D E-M1 Mark II mit DCI Recording

    Pünktlich zur weltgrößten Fotomesse präsentiert Olympus sein neues Spitzenmodell mit 4 K interner Aufzeichnung im DCI Format und Top-Bildstabilisator.


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    IBC: Canons neue 4K-Referenzmonitore

    Canon stellt auf der IBC weitere Monitore vor, die deutlich auf den Profimarkt abzielen.


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    IBC: Leica bringt legendäre M Objektive für Cine heraus

    Kenner haben sich immer gefragt, weshalb lichtstarke Objektive anderer Hersteller so riesig sind, während die Leica M Objektive trotz Vollformat sehr kompakt sind...


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    IBC: Blackmagic verkündet Firmenkäufe

    Die IBC wird gerne als Platform genutzt, Firmen-News zu veröffentlichen. BlackMagic hat nun mit ¨Ultimatte¨ und ¨Fairlight¨ zwei Urgesteine im Chromakey bzw. Soundbereich übernommen.


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    Berliner Funkausstellung

    Unter dem Dach der Funkausstellung wird inzwischen fast alles gezeigt, was irgendwie mit Strom betrieben wird. Wo versteckt sich die Bildabteilung?


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    Kamera

    Manche Entwicklungen scheinen vorgezeichnet, so sind die Tage (Jahre) des chemischen Films wohl gezählt, immer mehr Filmkameras, die man vor Kurzem noch für teures Geld mieten musste, werden inzwischen für kleines Geld versteigert und auch die Zahl der klassischen Film-Kopierwerke nimmt immer mehr ab. Die Zukunft wird digital, auch wenn der digitale Film bisher in keiner Weise mit den enormen Lebenszeiten analoger Filmkopien mithalten kann.

    Mehr dazu hier

     

    Ausstellung neuer Optiken

    Spannende Entwicklungen betreffen sowohl die Auflösung der Bildwandler, den Kontrastumfang, den sie verarbeiten können, und natürlich auch die Farbtiefe und die Datenrate, mit denen man aufzeichnen kann. Lichtfeldkameras wollen die Entscheidung, wo die Schärfe einer Aufnahme liegt, in die Postproduktion verlagern.

    Auch 3D wird weiterhin ein Thema bleiben, auch wenn sich hier und da auch etwas Ernüchterung breit macht. Teuer, weil aufwändig in der Produktion bleiben wohl weiterhin hochwertige, lichtstarke Festoptiken.

     

    Support

    In kaum einem anderen Bereich sind die Innovationen so stark durch Anwender geprägt wie im Filmbereich. Zahlreiche Entwickler von Filmzubehör kommen aus der Praxis, sind Kameraleute oder Beleuchter. Die optimierte Kameraführung, ganz gleich ob per Dolly, vom Stativ, Kran oder der Steadicam und all ihren Derivaten bleiben weiterhin im Focus. Mehr Neues zum Thema Support

     

    Ton

    Und auch im Ton ist die Uhr nicht mehr zurück zu stellen: Es wird digital aufgenommen, immer mehr digitale Mikrofone kommen auf den Markt und auch das gute alte Magnetband, selbst wenn darauf digital aufgezeichnet wurde, stirbt langsam aus.

    Auch alles rund um Licht und Beleuchtung findet sich auf der Filmtechnik-Messe.

    Herausforderungen liegen hier etwa in neuen Funkstrecken, wenn die bisherigen ab 2015 ausrangiert werden müssen, in Mikrofonen mit noch besserer Richtwirkung, Mischpulten und Rekordern mit hochwertigen Vorverstärkern usw.

     

    Licht

    Ob Keramik-Brenner oder LED-Licht, die neuen Konkurrenten der bisherigen Scheinwerfer erleichtern die Arbeit der Kameraleute und Beleuchter ganz erheblich.

    Neueste Leuchtmittel erlauben effizientere, stromsparende Produkte und leichtere Anpassung an unterschiedlichste Farbtemperaturen. Mehr Neues zum Thema Licht

     

    Postproduktion

    Mischautomationen, mächtige Bild- und Tonschnittprogramme, bezahlbare Farbkorrektursysteme und mehr erleichtern das professionelle Arbeiten zunehmend. Die gefallenen Preise für Festplatten erleichtern es, die immer größer werdenden Datenmengen von HD-Codecs sinnvoll zu nutzen. Und die immer leistungsfähigeren Prozessoren der Rechner erlauben es, komplexe Aufgaben in Echtzeit zu erledigen. Mehr Neues zum Thema Postproduktion

    All diese Entwicklungen haben zu einer großen Demokratisierung der Produktionsmittel geführt. Wo früher millionenschwere Investitionen notwendig waren, können auch kleine Firmen sich heute Equipment zulegen, mit dem professionell gearbeitet werden kann.