Startseite
Panel 5.2
Nach oben Filmschule Aktuell Community Seminare
 
 
Suche Startseite Druckansicht E-Mail ans Movie-College

Ein Projekt von

Das Movie-College sucht Partner und Sponsoren! mehr...

Breitband_Netze

 Was wird aus den neuen Videoportale

Auf dieser Seite Verwandte Seiten

Panels über die wir berichten

Interview mir Frau Dr. Goderbauer

Medientage 2006

Externe Links

Website der Medientage

Movie-College haftet nicht für den Inhalt externer Seiten

 

 

Breitband_Netze

Veit Siegenheim

 

 

YouTube, MyVideo & Co

Videoportale liefern den "Unterhaltungs-Snack" für zwischendurch, nun ist es Zeit ein Geschäftsmodell für "Youtube, MyVideo Co." Zu finden. Das war das Thema mit dem sich Dr. Andrea Malgara (Geschäftsführer Marketing SevenOne Media), Marc Schröder (Mitglied des Segmentvorstands Communication Services, Products & Innovation, Deutsche Telekom), Veit Siegenheim (Geschäftsführer Communication & High Tech Accenture) und Andre Zalbertus (Vorstandsvorsitzender Centerstone) in der Podiumsdiskussion beschäftigten.

Zunächst wurden die Ergebnisse einer Primärstudie präsentiert, in der telefonisch 850 Internetsurfer im alter von 14 bis 49 Jahren über ihr Nutzungsverhalten von Videoportale befragt wurden. Es stellte sich heraus das 59 Prozent der Befragten eines oder mehrere der Portale mindestens gelegentlich zum Zeitvertreib nutzen. Die bisherige Annahme, dass diese Art des Internetkonsums auch den sogenannten "Mitmachfaktor" fördere, wurde jedoch wiederlegt, da 86 Prozent lediglich sich die Videos nur ansehen. Außerdem zeigte sich, dass auch die deutschen Portale "MyVideo" und "Clipfish", die "Youtube-Dominanz" hierzulande brechen, unter Anderem auch wegen einer positiven Wechselwirkung zwischen TV-Programmen und Videoportalen. Dies zeigte zum Beispiel das Erfolgsmodell "Germany's next top model", bestätigte Dr. Andrea Malgara. "Für uns sind Portale sehr wichtig" sagte der Geschäftsführer Marketing von SevenOne Media. Die Gefahr, dass Videoportale eine Konkurrenz für Fernsehen darstellen könnten, besteht nicht. Im Gegenteil: durch Portale werde die Mediennutzungszeit leicht angehoben, die Menschen verbringen deshalb aber nicht weniger Zeit vor dem Fernseher.

Mark Schröder versicherte das bei T-Online ein Internetportal nicht ausgeschlossen sei, jedoch sei man hiermit vorsichtig. Dennoch werde durch die große Nachfrage nach solchen Medienangebote die Wirtschaft angekurbelt. Schröder sieht voraus das in Zukunft jeder TV-Sender sein eigenes Portal besitzen wird.

Das Kölner Lokalfernseh-Unternehmen Centerstone biete zu ihren TV-Programmen auch zusätzlich die Gelegenheit Livestream die Sendungen anzuschauen. Man habe das Lokale für sich entdeckt, so der Vorstandsvorsitzende Andre Zalbertus. Christoph Schuh von Sevenload, einer Medienplattform im Internet, erläuterte, dass das Unternehmen, in dem er als Vorsitzender Marketing & Sales von Tomorrow Focus arbeite, mit verschiedenen Video- und Fotoportale eine bestimmte Zielgruppe anspräche, was am Ende bessere Vermarktungserlöse mit sich bringe.

Video-Content zu produzieren, sei allerdings immer noch sehr teuer. "Das wird man auch die nächsten zwei Jahre nicht profitabel machen können", sagte Schuh. Trotzdem müsse man diesen kostspieligen Weg gehen. Der Grund: "Von einer Medienmarke werden bewegte Bilder erwartet."

 

 

 
© 1999-2011
Movie-College

Allary Film,
TV & Media
 
 
 

Titel:   Panel 5.2
Zugriff:
Adresse:

Quelle: Movie-College (www.movie-college.de)

Allary Film, TV & Media (München) – Alle Rechte vorbehalten