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Medientage München 2003: Vertrauen gewinnen - Kreativität stärken
Vom
22.10.2003 bis 24.10.2003 finden wieder die Medientage München statt. Es
ist ein Treffen der Fachleute aus Print, Fernsehen und Rundfunk und gilt als
eine der größten Messen der Branche in ganz Europa.
Wie auch in den letzten Jahren ist die Zahl der Aussteller
zurückgegangen, die schlechte wirtschaftliche Situation in den Medien hemmt
die Bereitschaft der großen Häuser wie auch der kleinen
Produktionsfirmen gleichermaßen sich zu präsentieren. Dabei möchte man
aber meinen, dass gerade wegen der Medienkrise der Dialog wie man ihn auch
bei den Medientagen finden kann, gesucht werden sollte. Es fällt jedenfalls
auf, dass nach der RTL-Group nun auch die ProSiebenSat1 Media AG nicht mit
einem Stand vertreten ist.
Aber die Selbstpräsentation der Aussteller und die Möglichkeit zum
Gespräch und Austausch sind nicht alles was die Medientage anbieten. Auch
an Ständen und in einer großen Halle stellen sich verschiedene
Ausbildungsinstitute vor. Der MedienCapus Bayern e.V. möchte mit mehreren
Akademien, Schulen und Bildungseinrichtungen den Weg in die Medien
erläutern, Berufsbilder präsentieren und Ausbildungsmöglichkeiten
vorstellen.
Für die Fachwelt, ob erfahrener TV-Produzent oder junger Praktikant, ist
das wichtigste Angebot aber dieses der mehr als 80
Diskussionsveranstaltungen die über die drei Messetage verteilt in den
Tagungsräumen der Messe München stattfinden. Zu vielen Themen finden sich
hier bekannte und kompetente Referenten und Diskutanten. Eingeleitet wurde
die Veranstaltungsreihe durch den Mediengipfel "Zukunft des dualen
Rundfunksystems in Deutschland". Weniger gespannt war man hier auf die
Einführungsrede von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber als vielmehr auf
die erste öffentliche Rede von Haim Saban, dem neuen Hauptanteilseigner der
ProSiebenSat1 Media AG, in Deutschland.
Das Movie-College ist vor Ort und berichtet von den
Diskussionsveranstaltungen, den Events und den Ständen:
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Freie Mitarbeiter im freien Fall?
In einer Veranstaltung zu den Marktchancen der freien Journalisten in
der Medienkrise diskutierten u.a. Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring und Rolf
Lautenbach über die Risiken und Vorteile der Laufbahn als freier
Mitarbeiter.
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Abgesang in der Finanznot?
Ein Expertenteam diskutiert über die Zukunft der Koproduktion in
Europa und erklärt das Phänomen, weshalb juristische Koproduktionen
de facto Kofinanzierungen sind.
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Dreißig plus X - Auf der Suche nach einer Zielgruppe
Wer sind unsere Konsumenten über 30 Jahre? Mit dieser Fragestellung
hat sich eine Expertenkommission zusammengefunden, um insbesondere den
mangelnden Zuschaueranteil in den Kinos dieser Altersgruppe zu erfragen.
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Zuhören als Medienkompetenz
Zuhören, eine grundlegende Fähigkeit, die dennoch gelernt sein
will. Was sich die Besucher der Veranstaltung alles anhören
"mussten", war neben wissenschaftlichem auch eine Leseprobe
vom Schauspieler und Sprecher Joachim Höppner.
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Action oder Romantik
Ist für Mädchen alles nur Romantik und entsprechen die Darstellung
von Härte und Kraft im Fernsehen, dem Bild der Jungen? Über
Klischees und der Versuch mit ihnen zu brechen, Dr. Maya Götz und
Klaus Schwarzer diskutierten über die Belange der "jungen"
Zuschauer.
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Ethik im Fernsehen
Moralische Werte, neue Fernsehformate und was das alles mit der Realität zu tun hat. Programmchefs und Kritiker
in kontroverser Diskussion über die Trivialisierung des TV.
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Das Ende des Kuschelfernsehens
Noch spricht jeder über "Deutschland sucht den Superstar",
doch was bringt uns das Fernsehen von Morgen. Die Programmchefs der
diversen Sender sprachen bei den Medientagen über die Kreativität
der Deutschen, die zukünftigen Formate und die sonderbaren Wege
deutscher Trendzüge. mehr...
Europäischer Film
Europa wächst wirtschaftlich immer enger zusammen. Im
Filmbereich aber überwiegen die nationalen Alleingänge. Auch sind
europäische Filme in anderen EU-Staaten und den USA meist wenig
erfolgreich. Um dies zu diskutieren, fanden sich namenhafte Vertreter
des Films aus sechs Ländern Europas bei den Medientagen ein. mehr...
Wege in die Medien
Was muss man heute tun bzw. können und mitbringen, um in die
Medienbranche zu gelangen und, was heute vielleicht noch wichtiger
ist, um darin zu bleiben. Bei den Medientagen stellten verschiedene
Vertreter aus Film, Funk und Fernsehen Möglichkeiten vor diesen Weg
zu gehen. mehr...
Sonderwerbeformen
Auch in der Werbebranche herrscht eine Flaute. Sonderwerbeformen
sollen einen frischen Wind bringen. Um Effektivität und Zukunft
dieser Form zu diskutieren fanden sich Vertreter aus verschiedenen
Medienbranchen auf den Medientagen in München ein. mehr...
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