| Irritationen
in Berlin
|
Die Lola-Vergabe offenbart Schwächen
Ein wenig amüsierter Til Schweiger, ein distanzierter
Fatih Akin, Dankesreden auf Band und wenig musikalisches
Einfühlvermögen: Die Gala zur Preisverleihung der Lola 2008
in Berlin offenbarte einige nicht eben erfreuliche oder
angemessene Begebenheiten.
Schön, dass sich dann doch einige Schauspieler ehrlich
über ihre Auszeichnungen freuten, wie auch die Freude über
den Aufschwung des deutschen Films nicht zu übersehen
war.
Maßstab für den Erfolg sind jedoch anscheinend an erster
Stelle weder Qualität noch Popularität der Filme, sondern
vor allem, so erschien es nach einem Auftritt von Moderatorin
Barbara Schöneberger, die Verwunderung von Größen des
Geschäfts wie etwa die eines Steven Spielberg: "What the
f… is going on in Germany?".
Hätte man diesen Satz nicht wenigstens Jim Jarmusch sagen
lassen können?
(Quelle:fr-online.de)
06.05.2008
|
| Internetpiraterie
nimmt
ab
|
Anzahl der Raubkopien im Internet sinkt
Im Vergleich zum letzen Jahr ist die Zahl der illegal
verbreiteten Raubkopien im Internet um acht Prozent
gefallen. Von den 456 neu angelaufenen Kinofilmen
konnten man anstelle von 62 nur noch 54 Prozent online finden.
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urherberrechte
eine verzeichnete 1873 erfolgreiche Strafverfahren gegen
Raubkopierer. Fast ein Viertel mehr als im Jahr 2006.
Dennoch sind 90 Prozent aller Kinofilme mit großen
Besucherandrängen vor Kinostart bereits im Internet
verfügbar. Dies sei "immer noch besorgniserregend",
sagt der Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing, Jan
Oesterlin.
(Quelle:tagesspiegel.de)
22.04.2008
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| Star Wars, Jurassic Park und Co "geschwedet"
|
Amateure drehen Blockbuster nach
Der Film "Abgedreht" von Michel Gondrys sorgt
für einen neuen Internetkult, das sogenannte
Filme-"Schweden".
In "Abgedreht" löscht Jerry aus Versehen
alle VHS-Kassetten einer veralten Videothek. Aus der Not
heraus beginnen er und Mike bestellte Filme in kürzester Zeit
nachzudrehen. Als Erklärung für höhere Leihgebühren und
Wartezeiten behaupten die beiden, die Filme müssten erst aus
Schweden importiert werden.
Die Netzuser griffen die Idee auf. "Geschwedet"
Versionen von vielen bekannten Blockbustern kann man sich mittlerweile
bei Youtube ansehen.
Mit alltäglichen Haushaltsgegenständen werden Requisiten
nachgebastelt. Umzugskartons mit Alufolie stellen
Raumschiffen dar. Paketklebeband verwandelt einen Menschen in
einen Tyrannosaurus rex. Die Filmmusik wird nachgesungen.
(Quelle:sueddeutschel.de)
17.04.2008
|
| Nominierungen zum deutschen Filmpreis
|
"Kirschblüten" wird als Favorit gehandelt
Die
Nominierungen zum diesjährigen deutschen Filmpreis 2008
stehen fest.
Gleich
sechsmal kann sich das Drama "Kirschblüten" von
Dorris Dörrie Hoffnungen auf die begehrte goldene
"Lola" machen. Ebenfalls gute Gewinnchancen hat
Fatih Akins Spielfilm "Auf der anderen Seite" mit
vier Nominierungen.
Die
250.000 Euro Nominierungsprämie für den besten Spielfilm
erhalten außerdem "Shoppen", "Yella",
"Am Ende kommen Touristen" und "Die
Welle".
Für
die beste weibliche Hauptrolle gehen Carice van Houten („Balck
Book“), Nina Hoss („Yella“), Valerie Koche („Die
Anruferin“) und Viktoria Trauttmansdoff („Gegenüber“)
ins Rennen. Um die beste männliche Hauptrolle konkurrieren
Elmar Wepper („Kirschblüten“), Ulrich
Noethen („Ein fliehendes Pferd“) und Mathias Brand
(„Gegenüber“).
2,9
Millionen Euro werden insgesamt für den höchstdotierten
deutschen Kulturpreis ausgegeben, der 15 Kategorien umfasst.
Die
Preisverleihung wird am 25.April 2008 um 20.15 in der ARD übertragen.
(Quelle:tagesspiegel.de)
01.04.2008
|
| Paul Scofield gestorben
|
Renommierter Shakespeare Darsteller erliegt Leukämie
Paul
Scofield starb nach Angaben seiner Agentin Rosalind Chatto im
Alter von 86 Jahren in einem Krankenhaus in Südengland an
Leukemie. Der Britische Schauspieler wurde für seine Rolle
des Lordkanzlers Thomas Morus in dem Film "Ein Mann für
alle Jahreszeiten" mit dem Oscar ausgezeichnet, und
leitete mehrere Jahre die Royal Shakespeare Company.
Scofield spielte in Dramen von Shaw, Steinbeck, Shakespeare
und Techchow mit, und feierte anschließend als Darsteller in
einer Reihe von Filmen wie "Hamlet", "Henry
V" oder "Ein Mann für alle Jahreszeiten" ebenfalls
auf der Leinwand Erfolge.
(Quelle:Spiegel.de)
26.03.2008
|
| Schadensersatz für Werbepause
|
Werbeunterbrechung im TV bedarf Zustimmung des
Regisseurs
Zwei schwedische Filmregisseure gewinnen ihren Prozess
gegen einen Fernsehsender. Der schwedische Kanal TV 4 muss
für zwei Filme rund 28.000 Euro Schadensersatz für
Werbepausen zahlen.
Nach sechs Jahren Rechtsstreit steht nun fest, dass
"die Kontinuität und die Dramaturgie der Filme
abgebrochen" wurde. Somit wurden die ideellen
Urheberrechte der Regisseure verletzt.
Nach dem Urteil des obersten Gerichtes hätten die
Rechteinhaber einer Werbeunterbrechung zustimmen müssen. Das
Einverständnis der Regisseure konnte TV 4 jedoch nicht
nachweisen.
(Quelle:
taz.de) 20.03.2008
|
| Anthony Minghella ist tot
|
Oscarpreisträger erliegt Krebsleiden im Alter von 54
Jahren
Der Regisseur von "Der englische
Patient", der Brite Anthony Minghella ist im Alter von 54
Jahren an den Folgen einer Krebs-Operation verstorben, wie
gestern Mittag seine Agentin Judy Daish in einem Bericht der
BBC bestätigte.
Am 6. Januar 1954 auf der Isle of Wight
als Sohn italienischer Eltern geboren, schaffte der
Branchen-Neuling Minghella mit der Verfilmung des
gleichnamigen Romans von Michael Ondaatje (Originaltitel: The English
Patient )
den internationalem Durchbruch. Für seine
Regiearbeit wurde Minghella an der Oscar-Vergabe 1997 mit der
höchsten Auszeichnung des US-Kinos geehrt – gleichzeitig
konsolidierte er durch diesen insgesamt mit neun Trophäen
gekrönten Welterfolg auch die Erfolgsgeschichte der
aufstrebenden Independent-Studios Miramax.
Ursprünglich Literaturdozent an der Universität von
Hull in North Yorkshire verfasste Minghella in den achtziger
Jahren sehr erfolgreich Theaterstücke, bevor er 1991 erstmals
als Filmregisseur der Fantasy-Komödie "Truly Madly
Deeply" reüssierte.
Literaturverfilmungen blieben sein Markenzeichen: 1999
legte er seiner Patricia-Highsmith-Adaption des Krimis
"Der talentierte Mr. Ripley" sein Oscar nominiertes
Drehbuch zugrunde.
2003 inszenierte er Charles Fraziers
schwierig konstruiertes Bürgerkriegsdrama "Unterwegs
nach Cold Mountain" erfolgreich als epische Kino-Erzählung.
Neben seinem umfangreichen Schaffen als Regisseur und
Drehbuchautor wirkte Minghella auch als Darsteller und
Produzent; zuletzt war er für die Hollywood-Neuverfilmung des
deutschen Stasi-Dramas „Das Leben der Anderen“ im Gespräch.
Die Roman-Adaption „The No. 1 Ladies Detective
Agency“ nach einem Buch des Krimiautors Alexander McCall
sollte sein letztes vollendetes Filmprojekt bleiben.
(Quelle:
spiegelonline.de) 19.03.2008
|
| Leiterin des Max Ophüls Preis ist verstorben
|
Birgit Johnson erliegt Krebs
Mit
51-Jahren erliegt die künstlerische Leiterin des
Filmfestivals Max Ophüls Preis ihrer schweren Krankheit.
Seit
April 2005 war sie für die Leitung des Saarbrücker
Filmfestivals zuständig. Das Festival zählt zu den
renommieren deutschsprachigen Nachwuchswettbewerben.
Bevor
ihrer Festivalarbeit etablierte sich Johnson unter anderem als
Vizepräsidentin der Hochschule für Film und Fernsehen
„Konrad Wolf“ in Potsdam/Babelsberg.
Ein
NachfolgerIn steht noch nicht fest.
(Quelle:
tagesspiegel.de) 18.03.2008
|
| Qualität gegen Pressefreiheit |
Verlegerverbände entfachen Streit mit
Öffentlich-rechtlichen
Die beiden großen deutschen
Verlegerverbände VDZ und BDZV haben gemeinsam ein
Rechtsgutachten in die Wege geleitet. Es soll überprüft
werden, ob die Verfassung den öffentlich-rechtlichen
Sendeanstalten ARD und ZDF gestatte, Nachrichten online zu
stellen.
Die Verbände sehen den freien Wettbewerb
des Nachrichtenmarkts bedroht. Die Verwendung von
öffentlichen Geldern und GEZ-Gebühren würde zu unlauterem
Wettbewerb führen.
ARD und ZDF halten den Bildungsauftrag
der öffentlich rechtlichen Sender dagegen. Ihre Aufgabe sei
es, Qualität zu liefern, die private Medienfirmen nicht immer
garantieren können.
Zu welchem Ergebnis die Debatte führt, wird sich
jedoch erst in den nächsten Wochen herausstellen.
(Quelle:
spiegelonline.de) 13.03.2008
|
| Kirchs TV-Vertrag Rechtswiedrig? |
TV-Vertrag zwischen DFL und Leo Kirch droht zu platzen
Das Bundeskartellamt äußerte schwere
Bedenken gegen die Zentralvermarktung, die dem sechs Jahres
Vertrag der Kirch-Tochter KF 15 und der Deutschen Fußball
Bundesliga (DFL) zu Grunde liegt. Somit droht der Wegen dem
Einschreiten der Behörde dem drei Milliarden schweren Vertrag
das Aus.
Auch die DFL wird den geplanten Zeitraum für die
Vergabe der zukünftigen Bundesliga-Rechte nicht einhalten
aufgrund dessen wohl nicht einhalten können.
Nun fordert die
Bonner Behörde die Vereine auf, bis zum 19. März einen
Fragenkatalog zu beantworten. Darin sollen die Clubs unter
anderem auch Angaben über Umsatzerlöse mit selbst
vermarkteten Rechten machen. Dieses Unterfangen des
Bundeskartellamtes ist ein Teil einer Untersuchung der seit
vielen Jahren praktizierten Zentralvermarktung der
Bundesligarechte.
"Die Zentralvermarktung von
Medienrechten hat dieselbe Wirkung wie ein Preiskartell",
teilte der Vorsitzende der 6. Beschlussabteilung des
Bundeskartellamts, Ralph Langhoff, dem Sportmagazin
"kicker" mit.
Aufgrund dessen sei eine Fortführung
der Zentralverwaltung nur in dem Falle möglich, wenn kleinere
Vereine mehr an den TV-Honoraren beteiligt werden.
(Quelle:
focus.de) 11.03.2008
|
| Ermittlungen gegen Heath Ledgers
Ärzte |
Schauspieler starb an Medikamenten
Eine Obduktion hatte ergeben dass der
Schauspieler Heath Ledger nicht an einer Überdosis Drogen
starb: Laut Autopsie erlag er an einer wohl zufälligen
Mischung aus verschreibungspflichtigen Medikamenten.
Unter den
nachgewiesenen Wirkstoffen befanden sich auch das
Schmerzmittel Oxycodon, der Hustenblocker Hydrocodon, Diazepam
oder Valium, Temazepam gegen Angstzustände und
Schlaflosigkeit und das Schlafmittel Doxylamin.
Nun laufen Ermittlungen gegen die beiden
Ärzte aus Los Angeles und Texas, in deren Obhut sich der
28-Jährige vor seinem Tod befand.
(Quelle:
Spiegel.de) 29.02.2008
|
| "Die Welle" im Mathäser
Filmpalast |
Kino zum Anfassen
Am Mittwoch, dem 5. März 2008 findet im Mathäser Filmpalast
in München eine große Schulpremiere mit dem Film DIE WELLE statt.
(erste Vorstellung um 9:30) Der Regisseur und Schauspieler
stehen nach den Vorstellungen für die Schüler zur Verfügung
und beantworten sämtliche Fragen. Es sind bereits 1.500
Schüler vorangemeldet. Wenn Interesse besteht, kann man sich
mit einer E-Mail bei kschalk@kinopolis.de
bis spätestens 03.03.08 anmelden.
|
| Pro7 und Sat1 stellen HDTV-Sender
ein |
Hochauflösendes Fernsehen wohl erst ab 2010
Die Sendergruppe ProSiebenSat1 legt den Sendebetrieb ihrer
HDTV-Kanäle "Pro Sieben HD" und "Sat1 HD"
vorläufig auf Eis.
Laut dem Unternehmen hat sich die Nutzung des hochauflösendes
Fernsehens nicht wie erwartet entwickelt; man wolle nun lieber
vermehrt auf 16:9-Inhalte setzen.
Die Wiedereinführung der HD-Sender soll erst 2010 statt
finden.
(Quelle:
zdnet.de) 19.02.2008
|
| Der Autorenstreik in den USA hat ein
Ende |
WGA erzielt neue Vereinbarung
Die Writers Guild of America (WGA) konnte sich nach über
dreimonatigem Streik mit den Produzenten von Film und
Fernsehen auf neue Tarifvereinbarungen einigen; somit ist nun
auch die diesjährige Oscar-Verleihung gesichert.
Der neue, zunächst auf drei Jahre befristete Vertrag sieht
nun eine jährliche Lohnsteigerung von drei Prozent vor; die
Vergütung für Weiterverwertungen im Internet wird dann erst
in drei Jahren ausgehandelt.
Der am 5. November letzten Jahres begonnene Streik der
Autoren zog die vorübergehende Einstellung von TV-Shows
(unter anderem "Jay Leno"),Serien und Filme nach
sich, und ließ die vor kurzem statt gefundene Golden
Globes-Verleihung zur bloßen Pressekonferenz verkommen
(Quelle:
spiegel.de) 13.02.2008
|
| Der britische BAFTA geht nach
Deutschland |
Florian Henckel von Donnersmarck gewinnt
Der renommierte Preis der "British Academy of Film and
Television Arts" für den besten fremdsprachigen Film
ging an das deutsche Drama "Das Leben der Anderen";
damit gesellt sich ein weiterer hoch angesehener Preis in den
Trophäenschrank von Regisseur Florian Henckel von
Donnersmarck, in welchem auch bereits ein Oskar steht.
Den Preis für den besten englisch-sprachigen Film erhielt
das Oskar-nomminierte Drama "Abbitte"; der ebenfalls
für den Academy Award nomminierte Daniel Day-Lewis ("There
Will Be Blood") erhielt den BAFTA als Bester
Hauptdarsteller, zusammen mit seiner Kollegin Marion Cotillard
("La Vie En Rose")
(Quelle:
spielfilm.de) 12.02.2008
|
| Außenseiter gewinnt spanischen
Filmpreis |
"Die Einsamkeit" ("La Soledad")
erhält den "Goya"
Den diesjährigen großen spanischen
Preis für den "Besten Film" gewann der Film
"La Soledad". Dies ist insofern eine Überraschung,
da der Film nur wenige Wochen in den Kinos lief und an den
Kassen lediglich 40.000 Besucher anlockte. Der Regisseur Jaime
Rosales gewann darüber hinaus noch den Preis für die Beste
Regie.
Der hochgehandelte Favorit des Festivals
und mit über vier Millionen Zuschauern der Überraschungshit
des Kinojahres 2007, "Das Waisenhau", konnte
insgesamt sieben Auszeichnungen einheimsen, unter anderem den
Preis für den "Besten Jungregisseur" Juan Antonio
Bayona, welcher mit dem Gruselmärchen sein Debüt feierte.
(Quelle:
www.derstandart.at) 06.02.2008
|
| Peter Jackson produziert "Der
kleine Hobbit" |
Als Regisseur ist Guillermo del Toro im Gespräch
Gute Nachricht für alle "Herr der
Ringe" Fans: Der Regisseur der erfolgreichen
Fantasy-Trilogie, Peter Jackson, wird die Vorgeschichte
"Der kleine Hobbit" in die Kinos bringen. Allerdings
wird er diesmal nicht selbst auf dem Regiestuhl sitzen sondern
"lediglich" produzieren.
Als Regisseur des geplanten Zweiteilers ist nun der Schöpfer
von "Pan's Labyrinth", Guillermo del Toro, im
Gespräch.
Der Drehbeginn ist für 2009 geplant, der Kinostart für den
ersten Teil ist voraussichtlich 2010, für den zweiten Teil
ein Jahr später.
(Quelle:
www.derstandart.at) 31.01.2008
|
| Til Schweiger reagiert enttäuscht |
Kein Filmpreis für Popularität?
Mit "Warum Männer nicht zuhören
und Frauen schlecht einparken" und „Keinohrhasen“
lockten Leander Haussmann und Til Schweiger über 4 Millionen
Zuschauer ins Kino. Die beiden Komödien gehören eindeutig zu
den erfolgreichsten Deutschen Filmen des Jahres 2007,
allerdings nur wenn man die Besucherzahlen betrachtet.
Filmisch gesehen scheinen die beiden Werke nicht zu
beeindrucken. Zumindest sieht das die Jury so, die
dieses Jahr die Vornominierung zum deutschen Filmpreis
festlegt. Hassmann und Schweiger sind nicht dabei. Beide
Regisseure sind stinksauer und Schweiger gab seinen Austritt
aus der Filmakademie bekannt. Zumindest bezüglich Schweigers
Beschwerden nimmt
die Akademie Stellung und behauptet, die Melderegeln wären
nicht eingehalten worden. Ein Versehen? Oder wünscht man sich
in der Auswahl des Filmpreises Themen die etwas tiefer gehen?
(Quelle;
www.tagesspiegel.de) 24.01.2008
|
| Heath Ledger stirbt mit 28 |
Man vermutet Selbstmord
Heath Ledger wurde gestern von seiner Haushälterin tot
aufgefunden. Angeblich hat der Schauspieler eine Überdosis
Schlaftabletten genommen. Ob es sich um Selbstmord oder ein
Versehen handelt kann noch nicht gesagt werden. Drogen wurden
in der Wohnung keine gefunden. Angeblich haben die
Dreharbeiten zur neuen Badman-Verfilmung, in dem Ledger den
Joker spielt, dafür gesorgt, dass der Schauspieler mit den
Nerven völlig am Ende war. Er soll wenig geschlafen haben und
vermehrt Alkohol getrunken haben. Außerdem hatte sich Ledger
im Sommer 2007 von seiner langjährigen Freundin Michelle
Williams getrennt. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter
Heath Ledger wurde durch die Hauptrolle in "a knights
tale" bekannt. Die Rolle des schwulen Farmers Ennis del
Mar in Brokeback Mountain brachte ihm eine Oscar Nominierung.
Zu seinen neuen Film gehörte unter anderem "I'm Not
There", dort spielt er eine der 6 Figuren, die Bob Dylan
darstellen.
(Quell;
www.nachrichten.ch, www.rp-online.de) 23.01.2008
|
| Spielfilm über George W. Bush |
Oliver Stone plant Verfilmung
Nachdem Oliver Stone in der Vergangenheit
jeweils einen Film zu den amerikanischen Präsidenten John F.
Kennedy und Richard Nixon gedreht hat, will er nun einen über
den jetzigen US-Präsidenten Gorge W. Bush drehen, berichtete
das Filmblatt "Variety" in ihrer Website. Stone
wolle keine "Anti-Bush-Polemik" machen, sondern ein
faires Porträt über den Weg Bushs vom
"Alkoholiker" zum "mächtigsten Mann der
Welt". Sowohl für Bush-Anhänger als auch -Kritiker
sollen Überraschungen dabei sein. Zu seiner persönlichen
Meinung über Bush wollte Stone allerdings nichts sagen.
(Quelle
www.tagesspiegel.de) 22.01.2008
|
| Neuer Tarifvertrag für Regisseure |
Auswirkung auf streikende Autoren möglich
Während die
Drehbuchautoren in Amerika weiterhin für eine angemessene
Entlohnung, kämpfen haben die Regisseure einen
überraschenden Erfolg zu vermelden. So haben sich diese mit
den großen Produktionsstudios auf einen neuen Tarifvertrag
geeinigt, welcher ihnen ein besseres Gehalt und die Zahlung
von Tantiemen bei Weiterverwendung ihrer Werke im Internet
sichert.
Dabei wurden Konditionen ausgehandelt,
die das Angebot der Studios an die streikenden Drehbuchautoren
noch übersteigen.
Jedoch könne nun neue Bewegung in den
seit 5. November 2007 anhaltenden Konflikt kommen.
(Quelle
www.spiegel.de) 18.01.2008
|
| Brad Renfo ist tot |
Schauspieler stirbt im Alter von 25 Jahren
Der Schauspieler starb im Alter von 25
Jahren. Die genaue Todesursache steht noch
nicht fest, trotzdem geht man davon aus, dass Renfo
seiner Drogen-und Alkoholsucht erlegen ist. Sein Anwalt
berichtete, dass er am Abend mit Freunden zusammen etwas
trinken war.
Brad Renfo war unter anderem in "Sleepers"
(1996) und "Der Musterschüler" (1998) zu sehen,
Filme die ihm dennoch keinen großen Rum brachten. Bekannt
wurde er allerdings schon als 12 jähriger durch die
John-Grisham-Verfilmung "Der Klient" an der Seite
von Susan Sarandon und Tommy Lee Jones.
Leider sorgten
meist nur seine
Drogenexzesse für Schlagzeilen.
(Quelle
www.spiegel.de) 17.01.2008
|
| Keine Oscar-Nominierung für
Deutschland |
"Auf der anderen Seite" ist nicht
nominiert
Die diesjährige Nominiertenliste des Oscars für den
besten nicht englisch-sprachigen Film weist nun keinen
deutschen Beitrag mehr aus; Fatih Akins "Auf der anderen
Seite" hat die Vorauswahl für die Nominierung nicht
überstanden und musste Beiträgen aus Österreich, Brasilien,
Israel, Italien, Russland, Polen und Kanada weichen.
Die endgültig Nominierten werden am 22. Januar
bekanntgegeben.
(Quelle
www.focus.de) 16.01.2008
|
|
|
| Cannes
bleibt Cannes |
Deutsche Filme bleiben rar
Programmchef Thierry Fremaux gilt nicht
als großer Freund des deutschen Films, in diesem Jahr ist das
zwar nicht ganz so sehr wie in den Vorjahren, aber dennoch zu
spüren.
Außer dem Dauer-Abonnement von Wim
Wenders, der diesmal sein "Palermo Shooting" im
Wettbewerb zeigen darf, laufen lediglich Koproduktionen mit
deutscher Beteiligung im Wettbewerb. So "Delta" vom
Ungarn Kornél Mundruczó und "Waltz With Bashir"
von Ari Folman.
In der Reihe "Un certain regard"
zeigt Andreas Dresen seinen "Wolke 9". In der Reihe
"Semaine de la critique" läuft "Der Fremde in
mir" von Emily Atef.
Fatih Akim leitet die Jury des "Certain
regard".
(Quelle:
Festival Cannes) 03.05.2008
|
| Arthur C. Clark ist tot |
Drehbuchautor der Space-Odyssee stirbt im Alter vom 90
Jahren
Der englische Gelehrte und Erfinder
Arthur C. Clark schrieb seit 1945 wissenschaftlich plausible
Sci-Fi-Romane. Diese fundierten und zurückhaltenden
Geschichten standen im krassen Gegensatz zu den damals
populären Weltraumabenteuern, in denen die Helden mit
Lichtgeschwindigkeit zu fernen Galaxien reisten.
Als Stanley Kubrik seinen Roman "The
Sentinel" verfilmen wollte, schrieb Clark eine
Drehbuchfassung aus seiner Geschichte. Die tiefen
philosophischen und religiösen Aspekte des Films stammen also
aus seiner Feder.
Er schrieb noch einige Fortsetzungen zu
dem Roman. "3001Die letzte Odysse" erschien 1997,
als letzter Teil der Sci-Fi-Reihe.
Seid zwanzig Jahren litt Clark an den
Folgen einer Kinderlähmung. Am Mittwoch starb er in Colombo
im Alter von 90 Jahren.
(Quelle:
berlinonline.de) 20.03.2008
|
| Basisarbeit in Babelsberg |
Studios tragen Hochschule für CGI
Im April diesen Jahres werden die ersten
60 Studenten an der ‚Babelsberg Filmschool’ ihr Studium
antreten. Die private Hochschule soll Profis für die digitale
Filmbearbeitung und Animation ausbilden. Hier von versprechen
sich die Studios auch Aufträge, die verstärkt auf Computer
Generated Images (CGI) setzen.
Gleichzeitig springt die Babelsberg
Filmschool ein, um die Studenten der insolventen ‚German
Filmschool’ aufzufangen. Diese hatten nicht nur ihren
Studiumsplatz verloren, sondern auch die staatliche
Anerkennung ihrer Ausbildung.
Die staatliche Anerkennung der Babelsberg
Filmschool wurde bisher nur beantragt. Die aufgefangenen
Studenten haben jedoch wieder einen sicheren Studienplatz.
(Quelle:
berlinonline.de) 18.03.2008
|
| Leonard Rosenman ist tot |
Komponist der James Dean Filme erliegt Herzinfarkt
Der Filmmusikkomponist der James Dean
Filme "Jenseits von Eden" und " …denn sie
wissen nicht, was sie tun" ist am 4. März in New York
verstorben.
Leonard Rosenmann zeichnte sich aus
durch seine avangardistisichen Musikstil in den 50er und 60er
Jahren. Experimentell und revolutionär komponierte er circa
100 Werke für Film und Fernsehen. In Hollywood galt er als
Außenseiter.
Viermal wurde Rosenman für den Oskar
nominiert. Zweimal gewann er die Auszeichnung in der Kategorie
"Best musical arrangement".
Der Komponist erlag einem Herzinfarkt.
(Quelle:
berlinonline.de) 13.03.2008
|
| Gründung der Allianz deutscher
Produzenten |
Will Interessen aller Produzenten vertreten, lässt sich
Lobbyarbeit aber teuer bezahlen
Am 3. März schlossen sich in Berlin
diverse große und kleine Produzenten-Verbände zur "Alianz
Deutscher Produzenten - Film und Fernsehen" zusammen. Die
Allianz besteht aus den drei Sektionen: Kino, Fernsehen und
Entertainment.
Mit einem Jahresbudget von mehr als einer
halben Millionen schon im Gründungsjahr, will sie als
stärkste Produktionslobby die Interessen der deutschen
Produzenten, bei Politikern, Verwertern (Sendeanstalten) und
den Gesetzgebern durchsetzen. Dementsprechend hoch sind die
Mitgliedsbeiträge, was für viele, vor allem kleine
Produktionsfirmen, abschreckend wirkt.
Die Mitgliedsbeiträge sind zwar nach
Jahresumsatz der Firmen gestaffelt und auch kostengünstigere
"Nachwuchsmitgliedschaften" sind möglich, diese
sind jedoch an strenge Auflagen gebunden, die eine volle
Beitragszahlung binnen vier Jahren sichern sollen. Bei nicht
einhalten, werden die "Nachwuchsmitglieder"
gekündigt, die "ordentlichen Mitglieder" aus den
Entscheidungsgremien ausgeschlossen. Dies setzt kleine Büros
unter Druck sich den Mindest-Jahresbeitrag von 5.000 Euro
leisten zu können, wenn sie ihrer Stimme Gehör verschaffen
wollen. Je mach Jahresumsatz steigt der Beitrag bis auf 40.000
Euro.
Ob durch diese Beitragsregelung ein Organ
entsteht, dass auch kleine Produzenten adäquat vertritt, wird
sich zeigen.
weitere Informationen unter:
www.produzentenallianz.de
(Quelle:
berlinonline.de) 05.03.2008
|
| Les Humphries gestorben |
Komponist der "Derrick"-Musik im Dezember
verstorben
Les Humphries, ein Mitglied der Les
Humphries Singers, zu denen auch Jürgen Drews gehörte, waren
in den 70er-Jahren der erfolgreichste Chor der Welt. Der
Komponist der "Derrick"-Musik starb
im Alter von 67 Jahren am zweiten Weihnachtsfeiertag in
England, doch erst jetzt erreichte diese Meldung Sohn Danny
und seine Ex-Frau Dunja Rajter. Die Nachricht erhielten sie
per Mail von Dannys Halbbruder Chas, der ihnen mitteilte, dass
Les Humphries bereits am 26. Dezember im
Basingstoke-Krankenhaus an einem Herzinfarkt gestorben sei.
(Quelle:
focus.de) 03.03.2008
|
| Günther Rücker ist gestorben |
Kontroverser Filmemacher verlässt die Bühne
Nach dem Krieg arbeitete Günther Rücker
zunächst als Redakteur und Regisseur beim Leipziger Sender,
war nebenbei als Assistent am Schauspielhaus beschäftigt und
wechselte 1951 zum Berliner Rundfunk. Bereits ein Jahr später
verdiente er seinen Lebensunterhalt als freischaffender Autor;
der Weg zum Film war also nicht nur geebnet, sondern geteert.
Zunächst schrieb er Drehbücher für Dokumentationen -
darunter der berühmte Du und mancher Kamerad von
1956 (Regie: Andrew und Annelie Thorndike), später für
Spielfilme, bis er schließlich 1965 sein Regiedebüt mit Die
besten Jahre abliefern konnte.
Der erfolgreichste Film Rückers (als Drehbuchautor) war der
mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnete Die
Verlobte (1980, Regie: Günter Reisch).
Günther Rücker zog sich in den neunziger Jahren aus der
Öffentlichkeit zurück, und starb schließlich nach langer
Krankheit vergangenes Wochenende im Alter von 84 Jahren.
(Quelle:
freitag.de) 29.02.2008
|
| Oscar-Verleihung |
Akademie ehrt die Kunst der Gewaltinszenierung
Der Gewinner der diesjährigen
Oscar-Verleihung ist "No Country For Old Men". Die
Coen-Brüder setzten sich nicht nur in den Kategorien 'Bester
Film' und 'Beste Regie' gegen P.T. Andersons "There Will
Be Blood" durch, sondern gewannen auch den Preis für das
beste adaptierte Drehbuch (Nach 'Fargo' ihr zweiter
Drehbuch-Oscar). Außerdem wurde ihr mörderischer
Nebendarsteller Javier Bardem ebenfalls ausgezeichnet.
Beste Nebendarstellerin wurde Tilda
Swinton für ihre Rolle in dem Polit-Thriller "Michael
Clayton".Hier spielte sie neben George Clooney, der auf
den Oscar für den besten Hauptdarsteller hoffen durfte, sich
jedoch gegen Daniel Day Lewis nicht durchsetzen konnte. Lewis
gewann für seine gnadenlose und bereits weltweit mehrfach
geehrte Darstellung eines Kapitalisten im Ölrausch den Oscar
und holte damit neben dem Oscar für beste Kamera einen Preis
für den vielfach nominierten P.T. Anderson-Film "There
Will Be Blood".
Beste Hauptdarstellerin wurde die
französische Schauspielerin Marion Cotillard für ihre
Darstellung Edith Piafs in "La Vie En Rose".
Der Auslands-Oscar ging an die
östereichische Produktion "Die Fälscher" von
Stefan Ruzowitzky. Wie letztes Jahr wurde also ein
deutschsprachiger Film ausgezeichnet.
Ebenfalls schockierend durch seine
Brutalität ist der Gewinner in der Kategorie 'Bester
Dokumentarfilm'. "Taxi To The Dark Side" klärt auf über die amerikanischen
Verhörmethoden im Krieg gegen den Terrorismus.
Das "Bourne Ultimatum" konnte
beachtliche drei Oscars mitnehmen. Für den besten
Filmschnitt, den besten Ton und den besten Tonschnitt.
(Quelle:
Spiegel) 25.02.2008
|
| Verleihung
der "Goldenen Kamera" in Berlin |
De Niro, Tokio Hotel und Alfred Biolek geehrt
Am Vorabend der Berlinale wurde zum 43.
Mal der international renommierte Preis der Zeitschrift "Hörzu",
die Goldene Kamera, verliehen. In den insgesamt 13 Kategorien
wurden sowohl nationale als auch internationale Künstler
ausgezeichnet.
Den Preis für das Lebenswerk erhielten
Robert De Niro, die Rock 'n' Roll-Legende Chuck Berry und
Alfred Biolek.
Den Preis für die beste nationale
Schauspielin erhielt Ulrike Krumbiegel für ihre Rolle in
"Polizeiruf 110 - Jenseits"; Hillary Swank gewann
das internationale Pendant für ihre Darbietung in "Boys
don't cry".
Als besten deutschen Schauspieler wurde
Matthias Brandt ausgezeichnet. Er erhielt die Trophäe auf
Grund seiner Rollen in "Am Ende der Straße" und
"Contergan".
"Contergan" wurde
ebenfalls als "Bester Fernsehfilm ausgezeichnet".
Weitere Preise gab es auch für Kylie
Minogue (Musik International), Tokio Hotel (Musik National),
Stefan Raab (für seine Unterhaltungsshow "Schlag den
Raab"), Mario Furtwängler (Beste Fernsehkomissarin) und
Sandra Maischberger (Beste Informationssendung, "Helmut
Schmidt außer Dienst).
(Quelle:
Berliner Morgen) 07.02.2008
|
| Suzanne
Pleshette gestorben |
Suzanne Pleshette gestorben
Die amerikanische Schauspielerin Suzanne
Pleshette ist tot. Sie starb im Alter von 70 Jahren in Los
Angeles an Lungenkrebs. Alfred Hitchcock engagierte sie 1963
für "Die Vögel". Später spielte sie in
zahlreichen TV- Serien mit, zuletzt in "Will & Grace.
(Quelle:
Berliner Morgen) 21.01.2008
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| Technik-Oscar
geht nach Deutschland |
Eine Auszeichnung für Nebel
Jörg Pöhler und Rüdiger Kleinke
erhalten im Februar einen der begehrten Technik-Oscars für
ihre Akku-betriebenen Nebelmaschinen.
Diese sind nicht nur besonders kompakt,
überall einsetzbar, sondern auch sehr schnell bereit ohne
große Vorwärmzeiten.
Die Verleihung wird am 9. Februar
stattfinden.
(Quelle:
FAZ) 12.01.2008
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| Autorenstreik
in Hollywood |
Preisverleihungen gefährdet
Reese Witherspoon und Johnny Depp wurden
in der Nacht zum Mittwoch zur besten Schauspielerin und zum
besten Schauspieler gewählt. Das ist die wichtigste Ehrung,
die bei den "People ´s Choice Awards" (PCA)
vergeben wird. Dabei wurden hier erstmals die Ausmaße des
Autorenstreiks der Writers Guild (WGA) spürbar. Von
Schauspieler und Publikum war in der Sendung, die vom
US-Sender CBS übertragen wird, keine Spur. Stattdessen glich
die Show einem Nachrichtenmagazin, das von Queen Latifah
moderiert wurde. Die Dankesreden der Gewinner wurden, per
vorab aufgezeichnete Videos, zum bestem gegeben. Obwohl die
PCA im vergleich zu den Emmys oder der Oscar Preisverleihung,
relativ unwichtig ist, macht man sich in Hollywood Sorgen. So
wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass die Golden Globes
Verleihung, am 13. Januar, von einer glamourösen Gala auf
eine schlichte Pressekonferenz reduziert wird. Jetzt fürchtet
man um den wichtigsten Preis der Traumfabrik, die Oscars. Die
Veranstalter der Globes verdienen Beiträge in Millionenhöhe,
der finanzielle Schaden bei den Oscars ist wahrscheinlich noch
größer.
(Quelle:
www.spiegel.de) 10.01.2008
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| Autorenstreik
in Hollywood |
Tom Cruise handelt Sonderregelung aus
Das von
Tom Cruise geführte Filmstudio United Artists handelte eine
Sonderregelung mit der Autorengewerkschaft Writers Guild (WGA)
aus, wo nach Autoren erstmals seit Anfang November ihre Arbeit
bei United Artists wieder aufnehmen können. Dies könnte am
Montag offiziell bekannt gegeben werden, laut einem Bericht
des Filmblatts „Variety“. Schon Starmoderator David
Letterman hat kürzlich eine Sonderregelung für seine
Produktionsfirma mit dem Autorenverband vereinbart. Er ging
auf die Forderung ein, eine größere Vergütung auf die
Weiterverwertung ihrer Arbeiten auf DVD und im Internet zu gewähren.
Der Verband der Film- und Fernsehproduzenten hingegen lehnt
diese Forderung nach wie vor ab.
Selbst die Preisverleihung der Golden
Globe leidet unter den Streik. Aus Solidaritäts-Gründen
beschloss die Schauspieler Gewerkschaft (SAG) einstimmig die
Preisverleihung zu Boykotieren. Demnach werden die 72
Nominierten nicht an der Veranstaltung am 13. Januar
teilnehmen und dort weder Auszeichnungen überreichen noch
annehmen, erklärte SAG-Präsident Alan Rosenberg..
(Quelle:
www.focus.de) 08.01.2008
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