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A bis Z (Stichwortverzeichnis)

 

Irritationen in Berlin     

Die Lola-Vergabe offenbart Schwächen

Ein wenig amüsierter Til Schweiger, ein distanzierter Fatih Akin, Dankesreden auf Band und wenig musikalisches Einfühlvermögen: Die Gala zur Preisverleihung der Lola 2008 in Berlin offenbarte einige nicht eben erfreuliche oder angemessene Begebenheiten.

Schön, dass sich dann doch einige Schauspieler ehrlich über ihre Auszeichnungen freuten, wie auch die Freude über den Aufschwung des deutschen Films nicht zu übersehen war. 

Maßstab für den Erfolg sind jedoch anscheinend an erster Stelle weder Qualität noch Popularität der Filme, sondern vor allem, so erschien es nach einem Auftritt von Moderatorin Barbara Schöneberger, die Verwunderung von Größen des Geschäfts wie etwa die eines Steven Spielberg: "What the f… is going on in Germany?". 

Hätte man diesen Satz nicht wenigstens Jim Jarmusch sagen lassen können?

(Quelle:fr-online.de) 06.05.2008

Internetpiraterie nimmt ab           

Anzahl der Raubkopien im Internet sinkt

Im Vergleich zum letzen Jahr ist die Zahl der illegal verbreiteten Raubkopien im Internet um acht Prozent gefallen.  Von den 456 neu angelaufenen Kinofilmen  konnten man anstelle von 62 nur noch 54 Prozent online  finden. 

Die  Gesellschaft zur Verfolgung von Urherberrechte eine verzeichnete 1873 erfolgreiche Strafverfahren gegen Raubkopierer. Fast ein Viertel mehr als im Jahr 2006.

Dennoch sind 90 Prozent aller Kinofilme mit großen Besucherandrängen  vor Kinostart bereits im Internet verfügbar. Dies sei "immer noch besorgniserregend", sagt der Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing, Jan Oesterlin. 

(Quelle:tagesspiegel.de) 22.04.2008

Star Wars, Jurassic Park und Co "geschwedet"

Amateure drehen Blockbuster nach

Der Film "Abgedreht" von Michel Gondrys sorgt für einen neuen Internetkult, das sogenannte Filme-"Schweden". 

In "Abgedreht" löscht  Jerry aus Versehen alle VHS-Kassetten einer veralten Videothek. Aus der Not heraus beginnen er und Mike bestellte Filme in kürzester Zeit nachzudrehen. Als Erklärung für höhere Leihgebühren und Wartezeiten behaupten die beiden, die Filme müssten erst aus Schweden importiert  werden. 

Die Netzuser griffen die Idee auf. "Geschwedet" Versionen von vielen bekannten Blockbustern kann man sich mittlerweile bei Youtube ansehen. 

Mit alltäglichen Haushaltsgegenständen werden Requisiten nachgebastelt.  Umzugskartons mit Alufolie stellen Raumschiffen dar. Paketklebeband verwandelt einen Menschen in einen Tyrannosaurus rex. Die Filmmusik wird nachgesungen. 

(Quelle:sueddeutschel.de) 17.04.2008

Nominierungen zum deutschen Filmpreis

"Kirschblüten" wird als Favorit gehandelt

Die Nominierungen zum diesjährigen deutschen Filmpreis 2008 stehen fest. 

Gleich sechsmal kann sich das Drama "Kirschblüten" von Dorris Dörrie Hoffnungen auf die begehrte goldene "Lola" machen. Ebenfalls gute Gewinnchancen hat Fatih Akins Spielfilm "Auf der anderen Seite" mit vier Nominierungen. 

Die 250.000 Euro Nominierungsprämie für den besten Spielfilm erhalten außerdem "Shoppen", "Yella", "Am Ende kommen Touristen" und "Die Welle". 

Für die beste weibliche Hauptrolle gehen Carice van Houten („Balck Book“), Nina Hoss („Yella“), Valerie Koche („Die Anruferin“) und Viktoria Trauttmansdoff („Gegenüber“) ins Rennen. Um die beste männliche Hauptrolle konkurrieren Elmar Wepper („Kirschblüten“),  Ulrich Noethen („Ein fliehendes Pferd“) und Mathias Brand („Gegenüber“).

2,9  Millionen Euro werden insgesamt für den höchstdotierten deutschen Kulturpreis ausgegeben, der 15 Kategorien umfasst.

Die Preisverleihung wird am 25.April 2008 um 20.15 in der ARD übertragen. 

 

(Quelle:tagesspiegel.de) 01.04.2008

Paul Scofield gestorben

Renommierter Shakespeare Darsteller erliegt Leukämie

Paul Scofield starb nach Angaben seiner Agentin Rosalind Chatto im Alter von 86 Jahren in einem Krankenhaus in Südengland an Leukemie. Der Britische Schauspieler wurde für seine Rolle des Lordkanzlers Thomas Morus in dem Film "Ein Mann für alle Jahreszeiten" mit dem Oscar ausgezeichnet, und leitete mehrere Jahre die Royal Shakespeare Company.
 
Scofield spielte in Dramen von Shaw, Steinbeck, Shakespeare und Techchow mit, und feierte anschließend als Darsteller in einer Reihe von Filmen wie "Hamlet", "Henry V" oder "Ein Mann für alle Jahreszeiten" ebenfalls auf der Leinwand Erfolge.

(Quelle:Spiegel.de) 26.03.2008

 Schadensersatz für Werbepause

Werbeunterbrechung im TV  bedarf Zustimmung des Regisseurs

Zwei schwedische Filmregisseure gewinnen ihren Prozess gegen einen Fernsehsender. Der schwedische Kanal TV 4 muss für zwei Filme rund 28.000 Euro Schadensersatz für Werbepausen zahlen. 

Nach sechs Jahren Rechtsstreit steht nun fest, dass "die Kontinuität und die Dramaturgie der Filme abgebrochen" wurde. Somit wurden die ideellen Urheberrechte der Regisseure verletzt.

Nach dem Urteil des obersten Gerichtes hätten die Rechteinhaber einer Werbeunterbrechung zustimmen müssen. Das Einverständnis der Regisseure konnte TV 4 jedoch nicht nachweisen. 

(Quelle: taz.de) 20.03.2008

 Anthony Minghella ist tot

Oscarpreisträger erliegt Krebsleiden im Alter von 54 Jahren

Der Regisseur von "Der englische Patient", der Brite Anthony Minghella ist im Alter von 54 Jahren an den Folgen einer Krebs-Operation verstorben, wie gestern Mittag seine Agentin Judy Daish in einem Bericht der BBC bestätigte.

Am 6. Januar 1954 auf der Isle of Wight als Sohn italienischer Eltern geboren, schaffte der Branchen-Neuling Minghella mit der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Michael Ondaatje (Originaltitel: The English Patient ) den internationalem Durchbruch. Für seine Regiearbeit wurde Minghella an der Oscar-Vergabe 1997 mit der höchsten Auszeichnung des US-Kinos geehrt – gleichzeitig konsolidierte er durch diesen insgesamt mit neun Trophäen gekrönten Welterfolg auch die Erfolgsgeschichte der aufstrebenden Independent-Studios Miramax.

 Ursprünglich Literaturdozent an der Universität von Hull in North Yorkshire verfasste Minghella in den achtziger Jahren sehr erfolgreich Theaterstücke, bevor er 1991 erstmals als Filmregisseur der Fantasy-Komödie "Truly Madly Deeply" reüssierte.

 Literaturverfilmungen blieben sein Markenzeichen: 1999 legte er seiner Patricia-Highsmith-Adaption des Krimis "Der talentierte Mr. Ripley" sein Oscar nominiertes Drehbuch zugrunde.

2003 inszenierte er Charles Fraziers schwierig konstruiertes Bürgerkriegsdrama "Unterwegs nach Cold Mountain" erfolgreich als epische Kino-Erzählung.

 Neben seinem umfangreichen Schaffen als Regisseur und Drehbuchautor wirkte Minghella auch als Darsteller und Produzent; zuletzt war er für die Hollywood-Neuverfilmung des deutschen Stasi-Dramas „Das Leben der Anderen“ im Gespräch.

 Die Roman-Adaption „The No. 1 Ladies Detective Agency“ nach einem Buch des Krimiautors Alexander McCall sollte sein letztes vollendetes Filmprojekt bleiben.

(Quelle: spiegelonline.de) 19.03.2008

 

Leiterin des Max Ophüls Preis ist verstorben

Birgit Johnson erliegt Krebs

Mit 51-Jahren erliegt die künstlerische Leiterin des Filmfestivals Max Ophüls Preis ihrer schweren Krankheit.

Seit April 2005 war sie für die Leitung des Saarbrücker Filmfestivals zuständig. Das Festival zählt zu den renommieren deutschsprachigen Nachwuchswettbewerben.

Bevor ihrer Festivalarbeit etablierte sich Johnson unter anderem als Vizepräsidentin der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam/Babelsberg.

Ein NachfolgerIn steht noch nicht fest.

(Quelle: tagesspiegel.de) 18.03.2008

 

Qualität gegen Pressefreiheit

Verlegerverbände entfachen Streit mit Öffentlich-rechtlichen

Die beiden großen deutschen Verlegerverbände VDZ und BDZV haben gemeinsam ein Rechtsgutachten in die Wege geleitet. Es soll überprüft werden, ob die Verfassung den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF gestatte, Nachrichten online zu stellen. 

Die Verbände sehen den freien Wettbewerb des Nachrichtenmarkts bedroht. Die Verwendung von öffentlichen Geldern und GEZ-Gebühren würde zu unlauterem Wettbewerb führen. 

ARD und ZDF halten den Bildungsauftrag der öffentlich rechtlichen Sender dagegen. Ihre Aufgabe sei es, Qualität zu liefern, die private Medienfirmen nicht immer garantieren können. 

Zu welchem Ergebnis die Debatte führt, wird sich jedoch erst in den nächsten Wochen herausstellen.

(Quelle: spiegelonline.de) 13.03.2008

 

Kirchs TV-Vertrag Rechtswiedrig?

TV-Vertrag zwischen DFL und Leo Kirch droht zu platzen

Das Bundeskartellamt äußerte schwere Bedenken gegen die Zentralvermarktung, die dem sechs Jahres Vertrag der Kirch-Tochter KF 15 und der Deutschen Fußball Bundesliga (DFL) zu Grunde liegt.
Somit droht der Wegen dem Einschreiten der Behörde dem drei Milliarden schweren Vertrag das Aus.
Auch die DFL wird den geplanten Zeitraum für die Vergabe der zukünftigen Bundesliga-Rechte nicht einhalten aufgrund dessen wohl nicht einhalten können.
Nun fordert die Bonner Behörde die Vereine auf, bis zum 19. März einen Fragenkatalog zu beantworten. Darin sollen die Clubs unter anderem auch Angaben über Umsatzerlöse mit selbst vermarkteten Rechten machen. Dieses Unterfangen des Bundeskartellamtes ist ein Teil einer Untersuchung der seit vielen Jahren praktizierten Zentralvermarktung der Bundesligarechte.

"Die Zentralvermarktung von Medienrechten hat dieselbe Wirkung wie ein Preiskartell", teilte der Vorsitzende der 6. Beschlussabteilung des Bundeskartellamts, Ralph Langhoff, dem Sportmagazin "kicker" mit.
Aufgrund dessen sei eine Fortführung der Zentralverwaltung nur in dem Falle möglich, wenn kleinere Vereine mehr an den TV-Honoraren beteiligt werden.

(Quelle: focus.de) 11.03.2008

 

Ermittlungen gegen Heath Ledgers Ärzte

Schauspieler starb an Medikamenten

Eine Obduktion hatte ergeben dass der Schauspieler Heath Ledger nicht an einer Überdosis Drogen starb: Laut Autopsie erlag er an einer wohl zufälligen Mischung aus verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Unter den nachgewiesenen Wirkstoffen befanden sich auch das Schmerzmittel Oxycodon, der Hustenblocker Hydrocodon, Diazepam oder Valium, Temazepam gegen Angstzustände und Schlaflosigkeit und das Schlafmittel Doxylamin.

Nun laufen Ermittlungen gegen die beiden Ärzte aus Los Angeles und Texas, in deren Obhut sich der
28-Jährige vor seinem Tod befand.

(Quelle: Spiegel.de) 29.02.2008

 

"Die Welle" im Mathäser Filmpalast

Kino zum Anfassen

Am Mittwoch, dem 5. März 2008 findet im Mathäser Filmpalast in München eine große Schulpremiere mit dem Film DIE WELLE statt. (erste Vorstellung um 9:30) Der Regisseur und Schauspieler stehen nach den Vorstellungen für die Schüler zur Verfügung und beantworten sämtliche Fragen. Es sind bereits 1.500 Schüler vorangemeldet. Wenn Interesse besteht, kann man sich mit einer E-Mail bei kschalk@kinopolis.de bis spätestens 03.03.08 anmelden.

Pro7 und Sat1 stellen HDTV-Sender ein

Hochauflösendes Fernsehen wohl erst ab 2010

Die Sendergruppe ProSiebenSat1 legt den Sendebetrieb ihrer HDTV-Kanäle "Pro Sieben HD" und "Sat1 HD" vorläufig auf Eis. 
Laut dem Unternehmen hat sich die Nutzung des hochauflösendes Fernsehens nicht wie erwartet entwickelt; man wolle nun lieber vermehrt auf 16:9-Inhalte setzen.
Die Wiedereinführung der HD-Sender soll erst 2010 statt finden.

(Quelle: zdnet.de)  19.02.2008

Der Autorenstreik in den USA hat ein Ende

WGA erzielt neue Vereinbarung

Die Writers Guild of America (WGA) konnte sich nach über dreimonatigem Streik mit den Produzenten von Film und Fernsehen auf neue Tarifvereinbarungen einigen; somit ist nun auch die diesjährige Oscar-Verleihung gesichert.
Der neue, zunächst auf drei Jahre befristete Vertrag sieht nun eine jährliche Lohnsteigerung von drei Prozent vor; die Vergütung für Weiterverwertungen im Internet wird dann erst in drei Jahren ausgehandelt. 

Der am 5. November letzten Jahres begonnene Streik der Autoren zog die vorübergehende Einstellung von TV-Shows (unter anderem "Jay Leno"),Serien und Filme nach sich, und ließ die vor kurzem statt gefundene  Golden Globes-Verleihung zur bloßen Pressekonferenz verkommen

(Quelle: spiegel.de)  13.02.2008

Der britische BAFTA geht nach Deutschland

Florian Henckel von Donnersmarck gewinnt

Der renommierte Preis der "British Academy of Film and Television Arts" für den besten fremdsprachigen Film ging an das deutsche Drama "Das Leben der Anderen"; damit gesellt sich ein weiterer hoch angesehener Preis in den Trophäenschrank von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck, in welchem auch bereits ein Oskar steht. 

Den Preis für den besten englisch-sprachigen Film erhielt das Oskar-nomminierte Drama "Abbitte"; der ebenfalls für den Academy Award nomminierte Daniel Day-Lewis ("There Will Be Blood") erhielt den BAFTA als Bester Hauptdarsteller, zusammen mit seiner Kollegin Marion Cotillard ("La Vie En Rose") 

(Quelle: spielfilm.de)  12.02.2008

Außenseiter gewinnt spanischen Filmpreis

"Die Einsamkeit" ("La Soledad") erhält den "Goya"

Den diesjährigen großen spanischen Preis für den "Besten Film" gewann der Film "La Soledad". Dies ist insofern eine Überraschung, da der Film nur wenige Wochen in den Kinos lief und an den Kassen lediglich 40.000 Besucher anlockte. Der Regisseur Jaime Rosales gewann darüber hinaus noch den Preis für die Beste Regie.

Der hochgehandelte Favorit des Festivals und mit über vier Millionen Zuschauern der Überraschungshit des Kinojahres 2007,  "Das Waisenhau", konnte insgesamt sieben Auszeichnungen einheimsen, unter anderem den Preis für den "Besten Jungregisseur" Juan Antonio Bayona, welcher mit dem Gruselmärchen sein Debüt feierte.

(Quelle: www.derstandart.at)  06.02.2008

Peter Jackson produziert "Der kleine Hobbit"

Als Regisseur ist Guillermo del Toro im Gespräch

Gute Nachricht für alle "Herr der Ringe" Fans: Der Regisseur der erfolgreichen Fantasy-Trilogie, Peter Jackson, wird die Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" in die Kinos bringen. Allerdings wird er diesmal nicht selbst auf dem Regiestuhl sitzen sondern "lediglich" produzieren.
Als Regisseur des geplanten Zweiteilers ist nun der Schöpfer von "Pan's Labyrinth", Guillermo del Toro, im Gespräch. 
Der Drehbeginn ist für 2009 geplant, der Kinostart für den ersten Teil ist voraussichtlich 2010, für den zweiten Teil ein Jahr später. 

(Quelle: www.derstandart.at)  31.01.2008

Til Schweiger reagiert enttäuscht

Kein Filmpreis für Popularität?

Mit "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" und „Keinohrhasen“ lockten Leander Haussmann und Til Schweiger über 4 Millionen Zuschauer ins Kino. Die beiden Komödien gehören eindeutig zu den erfolgreichsten Deutschen Filmen des Jahres 2007, allerdings nur wenn man die Besucherzahlen betrachtet. Filmisch gesehen scheinen die beiden Werke nicht zu  beeindrucken. Zumindest sieht das die Jury so, die dieses Jahr die Vornominierung zum deutschen Filmpreis festlegt. Hassmann und Schweiger sind nicht dabei. Beide Regisseure sind stinksauer und Schweiger gab seinen Austritt aus der Filmakademie bekannt. Zumindest bezüglich Schweigers Beschwerden nimmt die Akademie Stellung und behauptet, die Melderegeln wären nicht eingehalten worden. Ein Versehen? Oder wünscht man sich in der Auswahl des Filmpreises Themen die etwas tiefer gehen?

(Quelle; www.tagesspiegel.de)  24.01.2008

Heath Ledger stirbt mit 28

Man vermutet Selbstmord

Heath Ledger wurde gestern von seiner Haushälterin tot aufgefunden. Angeblich hat der Schauspieler eine Überdosis Schlaftabletten genommen. Ob es sich um Selbstmord oder ein Versehen handelt kann noch nicht gesagt werden. Drogen wurden in der Wohnung keine gefunden. Angeblich haben die Dreharbeiten zur neuen Badman-Verfilmung, in dem Ledger den Joker spielt, dafür gesorgt, dass der Schauspieler mit den Nerven völlig am Ende war. Er soll wenig geschlafen haben und vermehrt Alkohol getrunken haben. Außerdem hatte sich Ledger im Sommer 2007 von seiner langjährigen Freundin Michelle Williams getrennt. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter

Heath Ledger wurde durch die Hauptrolle in "a knights tale" bekannt. Die Rolle des schwulen Farmers Ennis del Mar in Brokeback Mountain brachte ihm eine Oscar Nominierung. Zu seinen neuen Film gehörte unter anderem "I'm Not There", dort spielt er eine der 6 Figuren, die Bob Dylan darstellen.

(Quell; www.nachrichten.ch, www.rp-online.de)  23.01.2008

Spielfilm über George W. Bush 

Oliver Stone plant Verfilmung

Nachdem Oliver Stone in der Vergangenheit jeweils einen Film zu den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy und Richard Nixon gedreht hat, will er nun einen über den jetzigen US-Präsidenten Gorge W. Bush drehen, berichtete das Filmblatt "Variety" in ihrer Website. Stone wolle keine "Anti-Bush-Polemik" machen, sondern ein faires Porträt über den Weg Bushs vom "Alkoholiker" zum "mächtigsten Mann der Welt". Sowohl für Bush-Anhänger als auch -Kritiker sollen Überraschungen dabei sein. Zu seiner persönlichen Meinung über Bush wollte Stone allerdings nichts sagen.

(Quelle www.tagesspiegel.de)  22.01.2008

Neuer Tarifvertrag für Regisseure

Auswirkung auf streikende Autoren möglich

Während die Drehbuchautoren in Amerika weiterhin für eine angemessene Entlohnung, kämpfen haben die Regisseure einen überraschenden Erfolg zu vermelden. So haben sich diese mit den großen Produktionsstudios auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt, welcher ihnen ein besseres Gehalt und die Zahlung von Tantiemen bei Weiterverwendung ihrer Werke im Internet sichert.

Dabei wurden Konditionen ausgehandelt, die das Angebot der Studios an die streikenden Drehbuchautoren noch übersteigen. 

Jedoch könne nun neue Bewegung in den seit 5. November 2007 anhaltenden Konflikt kommen.

(Quelle www.spiegel.de)  18.01.2008

Brad Renfo ist tot

Schauspieler stirbt im Alter von 25 Jahren

Der Schauspieler starb im Alter von 25 Jahren. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest, trotzdem geht man davon aus, dass Renfo seiner Drogen-und Alkoholsucht erlegen ist. Sein Anwalt berichtete, dass er am Abend mit Freunden zusammen etwas trinken war.

Brad Renfo war unter anderem in "Sleepers" (1996) und "Der Musterschüler" (1998) zu sehen, Filme die ihm dennoch keinen großen Rum brachten. Bekannt wurde er allerdings schon als 12 jähriger durch die John-Grisham-Verfilmung "Der Klient" an der Seite von Susan Sarandon und Tommy Lee Jones.

Leider sorgten meist  nur seine Drogenexzesse für Schlagzeilen.

 

(Quelle www.spiegel.de)  17.01.2008

Keine Oscar-Nominierung für Deutschland

 "Auf der anderen Seite" ist nicht nominiert

Die diesjährige Nominiertenliste des Oscars für den besten nicht englisch-sprachigen Film weist nun keinen deutschen Beitrag mehr aus; Fatih Akins "Auf der anderen Seite" hat die Vorauswahl für die Nominierung nicht überstanden und musste Beiträgen aus Österreich, Brasilien, Israel, Italien, Russland, Polen und Kanada weichen. 

Die endgültig Nominierten werden am  22. Januar bekanntgegeben.

(Quelle www.focus.de)  16.01.2008

Cannes bleibt Cannes

Deutsche Filme bleiben rar

Programmchef Thierry Fremaux gilt nicht als großer Freund des deutschen Films, in diesem Jahr ist das zwar nicht ganz so sehr wie in den Vorjahren, aber dennoch zu spüren. 

Außer dem Dauer-Abonnement von Wim Wenders, der diesmal sein "Palermo Shooting" im Wettbewerb zeigen darf, laufen lediglich Koproduktionen mit deutscher Beteiligung im Wettbewerb. So "Delta" vom Ungarn Kornél Mundruczó und "Waltz With Bashir" von Ari Folman.

In der Reihe "Un certain regard" zeigt Andreas Dresen seinen "Wolke 9". In der Reihe "Semaine de la critique" läuft "Der Fremde in mir" von Emily Atef.

Fatih Akim leitet die Jury des "Certain regard".

(Quelle: Festival Cannes)  03.05.2008

Arthur C. Clark ist tot

Drehbuchautor der Space-Odyssee stirbt im Alter vom 90 Jahren

Der englische Gelehrte und Erfinder Arthur C. Clark schrieb seit 1945 wissenschaftlich plausible Sci-Fi-Romane. Diese fundierten und zurückhaltenden Geschichten standen im krassen Gegensatz zu den damals populären Weltraumabenteuern, in denen die Helden mit Lichtgeschwindigkeit zu fernen Galaxien reisten. 

Als Stanley Kubrik seinen Roman "The Sentinel" verfilmen wollte, schrieb Clark eine Drehbuchfassung aus seiner Geschichte. Die tiefen philosophischen und religiösen Aspekte des Films stammen also aus seiner Feder. 

Er schrieb noch einige Fortsetzungen zu dem Roman. "3001Die letzte Odysse" erschien 1997, als letzter Teil der Sci-Fi-Reihe. 

Seid zwanzig Jahren litt Clark an den Folgen einer Kinderlähmung. Am Mittwoch starb er in Colombo im Alter von 90 Jahren.

(Quelle: berlinonline.de)  20.03.2008

Basisarbeit in Babelsberg

Studios tragen Hochschule für CGI

Im April diesen Jahres werden die ersten 60 Studenten an der ‚Babelsberg Filmschool’ ihr Studium antreten. Die private Hochschule soll Profis für die digitale Filmbearbeitung und Animation ausbilden. Hier von versprechen sich die Studios auch Aufträge, die verstärkt auf Computer Generated Images (CGI) setzen.

Gleichzeitig springt die Babelsberg Filmschool ein, um die Studenten der insolventen ‚German Filmschool’ aufzufangen. Diese hatten nicht nur ihren Studiumsplatz verloren, sondern auch die staatliche Anerkennung ihrer Ausbildung.

Die staatliche Anerkennung der Babelsberg Filmschool wurde bisher nur beantragt. Die aufgefangenen Studenten haben jedoch wieder einen sicheren Studienplatz.

(Quelle: berlinonline.de)  18.03.2008

Leonard Rosenman ist tot

Komponist der James Dean Filme erliegt Herzinfarkt

Der Filmmusikkomponist der James Dean Filme "Jenseits von Eden" und " …denn sie wissen nicht, was sie tun" ist am 4. März in New York verstorben.

 Leonard Rosenmann zeichnte sich aus durch seine avangardistisichen Musikstil in den 50er und 60er Jahren. Experimentell und revolutionär komponierte er circa 100 Werke für Film und Fernsehen. In Hollywood galt er als Außenseiter. 

Viermal wurde Rosenman für den Oskar nominiert. Zweimal gewann er die Auszeichnung in der Kategorie "Best musical arrangement". 

Der Komponist erlag einem Herzinfarkt.

(Quelle: berlinonline.de)  13.03.2008

Gründung der Allianz deutscher Produzenten

Will Interessen aller Produzenten vertreten, lässt sich Lobbyarbeit aber teuer bezahlen

Am 3. März schlossen sich in Berlin diverse große und kleine Produzenten-Verbände zur "Alianz Deutscher Produzenten - Film und Fernsehen" zusammen. Die Allianz besteht aus den drei Sektionen: Kino, Fernsehen und Entertainment. 

Mit einem Jahresbudget von mehr als einer halben Millionen schon im Gründungsjahr, will sie als stärkste Produktionslobby die Interessen der deutschen Produzenten, bei Politikern, Verwertern (Sendeanstalten) und den Gesetzgebern durchsetzen. Dementsprechend hoch sind die Mitgliedsbeiträge, was für viele, vor allem kleine Produktionsfirmen, abschreckend wirkt. 

Die Mitgliedsbeiträge sind zwar nach Jahresumsatz der Firmen gestaffelt und auch kostengünstigere "Nachwuchsmitgliedschaften" sind möglich, diese sind jedoch an strenge Auflagen gebunden, die eine volle Beitragszahlung binnen vier Jahren sichern sollen. Bei nicht einhalten, werden die "Nachwuchsmitglieder" gekündigt, die "ordentlichen Mitglieder" aus den Entscheidungsgremien ausgeschlossen. Dies setzt kleine Büros unter Druck sich den Mindest-Jahresbeitrag von 5.000 Euro leisten zu können, wenn sie ihrer Stimme Gehör verschaffen wollen. Je mach Jahresumsatz steigt der Beitrag bis auf 40.000 Euro. 

Ob durch diese Beitragsregelung ein Organ entsteht, dass auch kleine Produzenten adäquat vertritt, wird sich zeigen. 

weitere Informationen unter: 

www.produzentenallianz.de

(Quelle: berlinonline.de)  05.03.2008

Les Humphries gestorben

Komponist der "Derrick"-Musik im Dezember verstorben

Les Humphries, ein Mitglied der Les Humphries Singers, zu denen auch Jürgen Drews gehörte, waren in den 70er-Jahren der erfolgreichste Chor der Welt. Der Komponist der "Derrick"-Musik starb im Alter von 67 Jahren am zweiten Weihnachtsfeiertag in England, doch erst jetzt erreichte diese Meldung Sohn Danny und seine Ex-Frau Dunja Rajter.
Die Nachricht erhielten sie per Mail von Dannys Halbbruder Chas, der ihnen mitteilte, dass Les Humphries bereits am 26. Dezember im Basingstoke-Krankenhaus an einem Herzinfarkt gestorben sei.

(Quelle: focus.de)  03.03.2008

Günther Rücker ist gestorben

Kontroverser Filmemacher verlässt die Bühne

Nach dem Krieg arbeitete Günther Rücker zunächst als Redakteur und Regisseur beim Leipziger Sender, war nebenbei als Assistent am Schauspielhaus beschäftigt und wechselte 1951 zum Berliner Rundfunk. Bereits ein Jahr später verdiente er seinen Lebensunterhalt als freischaffender Autor; der Weg zum Film war also nicht nur geebnet, sondern geteert.
Zunächst schrieb er Drehbücher für Dokumentationen - darunter der berühmte Du und mancher Kamerad von 1956 (Regie: Andrew und Annelie Thorndike), später für Spielfilme, bis er schließlich 1965 sein Regiedebüt mit Die besten Jahre abliefern konnte.
Der erfolgreichste Film Rückers (als Drehbuchautor) war der mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnete Die Verlobte (1980, Regie: Günter Reisch).
Günther Rücker zog sich in den neunziger Jahren aus der Öffentlichkeit zurück, und starb schließlich nach langer Krankheit vergangenes Wochenende im Alter von 84 Jahren.

(Quelle: freitag.de)  29.02.2008

Oscar-Verleihung

Akademie ehrt die Kunst der Gewaltinszenierung

Der Gewinner der diesjährigen Oscar-Verleihung ist "No Country For Old Men". Die Coen-Brüder setzten sich nicht nur in den Kategorien 'Bester Film' und 'Beste Regie' gegen P.T. Andersons "There Will Be Blood" durch, sondern gewannen auch den Preis für das beste adaptierte Drehbuch (Nach 'Fargo' ihr zweiter Drehbuch-Oscar). Außerdem wurde ihr mörderischer Nebendarsteller Javier Bardem ebenfalls ausgezeichnet. 

Beste Nebendarstellerin wurde Tilda Swinton für ihre Rolle in dem Polit-Thriller "Michael Clayton".Hier spielte sie neben George Clooney, der auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller hoffen durfte, sich jedoch gegen Daniel Day Lewis nicht durchsetzen konnte. Lewis gewann für seine gnadenlose und bereits weltweit mehrfach geehrte Darstellung eines Kapitalisten im Ölrausch den Oscar und holte damit neben dem Oscar für beste Kamera einen Preis für den vielfach nominierten P.T. Anderson-Film "There Will Be Blood".

Beste Hauptdarstellerin wurde die französische Schauspielerin Marion Cotillard für ihre Darstellung Edith Piafs in "La Vie En Rose".

Der Auslands-Oscar ging an die östereichische Produktion "Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky. Wie letztes Jahr wurde also ein deutschsprachiger Film ausgezeichnet.

Ebenfalls schockierend durch seine Brutalität ist der Gewinner in der Kategorie 'Bester Dokumentarfilm'. "Taxi To The Dark Side" klärt auf über die amerikanischen Verhörmethoden im Krieg gegen den Terrorismus.

Das "Bourne Ultimatum" konnte beachtliche drei Oscars mitnehmen. Für den besten Filmschnitt, den besten Ton und den besten Tonschnitt.

(Quelle: Spiegel)  25.02.2008

Verleihung der "Goldenen Kamera" in Berlin

De Niro, Tokio Hotel  und Alfred Biolek geehrt

Am Vorabend der Berlinale wurde zum 43. Mal der international renommierte Preis der Zeitschrift "Hörzu", die Goldene Kamera, verliehen. In den insgesamt 13 Kategorien wurden sowohl nationale als auch internationale Künstler ausgezeichnet.

Den Preis für das Lebenswerk erhielten Robert De Niro, die Rock 'n' Roll-Legende Chuck Berry und Alfred Biolek.

Den Preis für die beste nationale Schauspielin erhielt Ulrike Krumbiegel für ihre Rolle in "Polizeiruf 110 - Jenseits"; Hillary Swank gewann das internationale Pendant für ihre Darbietung in "Boys don't cry".

Als besten deutschen Schauspieler wurde Matthias Brandt ausgezeichnet. Er erhielt die Trophäe auf Grund seiner Rollen in "Am Ende der Straße" und "Contergan".

 "Contergan" wurde ebenfalls als "Bester Fernsehfilm ausgezeichnet".

Weitere Preise gab es auch für Kylie Minogue (Musik International), Tokio Hotel (Musik National), Stefan Raab (für seine Unterhaltungsshow "Schlag den Raab"), Mario Furtwängler (Beste Fernsehkomissarin) und Sandra Maischberger (Beste Informationssendung, "Helmut Schmidt außer Dienst).

(Quelle: Berliner Morgen)  07.02.2008

Suzanne Pleshette gestorben

Suzanne Pleshette gestorben

Die amerikanische Schauspielerin Suzanne Pleshette ist tot. Sie starb im Alter von 70 Jahren in Los Angeles an Lungenkrebs. Alfred Hitchcock engagierte sie 1963 für "Die Vögel". Später spielte sie in zahlreichen TV- Serien mit, zuletzt in "Will & Grace.

(Quelle: Berliner Morgen)  21.01.2008

Technik-Oscar geht nach Deutschland

Eine Auszeichnung für Nebel

Jörg Pöhler und Rüdiger Kleinke erhalten im Februar einen der begehrten Technik-Oscars für ihre Akku-betriebenen Nebelmaschinen.

Diese sind nicht nur besonders kompakt, überall einsetzbar, sondern auch sehr schnell bereit ohne große Vorwärmzeiten.

Die Verleihung wird am 9. Februar stattfinden.

(Quelle: FAZ)  12.01.2008

Autorenstreik in Hollywood

Preisverleihungen gefährdet

Reese Witherspoon und Johnny Depp wurden in der Nacht zum Mittwoch zur besten Schauspielerin und zum besten Schauspieler gewählt. Das ist die wichtigste Ehrung, die bei den "People ´s Choice Awards" (PCA) vergeben wird. Dabei wurden hier erstmals die Ausmaße des Autorenstreiks der Writers Guild (WGA) spürbar. Von Schauspieler und Publikum war in der Sendung, die vom US-Sender CBS übertragen wird, keine Spur. Stattdessen glich die Show einem Nachrichtenmagazin, das von Queen Latifah moderiert wurde. Die Dankesreden der Gewinner wurden, per vorab aufgezeichnete Videos, zum bestem gegeben. Obwohl die PCA im vergleich zu den Emmys oder der Oscar Preisverleihung, relativ unwichtig ist, macht man sich in Hollywood Sorgen. So wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass die Golden Globes Verleihung, am 13. Januar, von einer glamourösen Gala auf eine schlichte Pressekonferenz reduziert wird. Jetzt fürchtet man um den wichtigsten Preis der Traumfabrik, die Oscars. Die Veranstalter der Globes verdienen Beiträge in Millionenhöhe, der finanzielle Schaden bei den Oscars ist wahrscheinlich noch größer.

(Quelle: www.spiegel.de)  10.01.2008

Autorenstreik in Hollywood

Tom Cruise handelt Sonderregelung aus

Das  von Tom Cruise geführte Filmstudio United Artists handelte eine Sonderregelung mit der Autorengewerkschaft Writers Guild (WGA) aus, wo nach Autoren erstmals seit Anfang November ihre Arbeit bei United Artists wieder aufnehmen können. Dies könnte am Montag offiziell bekannt gegeben werden, laut einem Bericht des Filmblatts „Variety“. Schon Starmoderator David Letterman hat kürzlich eine Sonderregelung für seine Produktionsfirma mit dem Autorenverband vereinbart. Er ging auf die Forderung ein, eine größere Vergütung auf die Weiterverwertung ihrer Arbeiten auf DVD und im Internet zu gewähren. Der Verband der Film- und Fernsehproduzenten hingegen lehnt diese Forderung nach wie vor ab.

Selbst die Preisverleihung der Golden Globe leidet unter den Streik. Aus Solidaritäts-Gründen beschloss die Schauspieler Gewerkschaft (SAG) einstimmig die Preisverleihung zu Boykotieren. Demnach werden die 72 Nominierten nicht an der Veranstaltung am 13. Januar teilnehmen und dort weder Auszeichnungen überreichen noch annehmen, erklärte SAG-Präsident Alan Rosenberg..

(Quelle: www.focus.de)  08.01.2008

 
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Quelle: Movie-College (www.movie-college.de)

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