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Das DOK.FEST ist das Festival für den Künstlerischen Dokumentarfilm  

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3. - 11. Mai 

Auch dieses Jahr öffnete das Festival für den langen künstlerischen Dokumentarfilm in München wieder seine Pforten und bot dem Besucher Deluxe-Ware aus aller Welt.

Gezeigt wurde ein Best-of-Programm, zusammengestellt aus einer Auswahl von über 1000 Filmen. Das Festival fand diesen Sommer zum 21. Mal statt, diesmal vom 3. bis zum 11. Mai. 

Das Programm war auch 2006 wieder vielversprechend: In der Reihe "Horizonte" wurden z.B. Filme aus Asien, Afrika und Lateinamerika gezeigt, die unter extremen Bedingungen entstanden und deren Macher weiterhin durch das Festival unterstützt werden sollen.

Die Filme wurden wieder in den bisher üblichen Reihen, dem Wettbewerb, dem internationalen Programm, den Neuen Filmen aus Bayern, den BEST.DOKS 2006 und der Reihe Horizonte gezeigt.

Nicht immer allerdings war das Niveau der Filme auf einem festivalwürdigen Stand, so manchem Filmemacher hätte etwas mehr erzählerisches und filmisches Knowhow nicht geschadet. Enttäuschend etwa "Aus der Ferne" Regie: Thomas Arslan. 

Doch zum Glück gab es auch Highlights,- wie etwa den Fussballer- Film "Elf Schwarze müsst Ihr sein" von Harald Rumpf,- einige davon wurden denn auch am Abend des 10. Mai in einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet.

Die Abschlussveranstaltung fand im Arri Kino statt, die originelle Dekoration samt lebendigem Bühnenbild und Videoaufzeichnung hatten Studierende der Macromedia-Akademie beigesteuert.

Verleihung

Festivalleiter Hermann Barth vor lebendem Bühnenbild  

Preise

1. Der "Dokumentarfilmpreis des Bayrischen Rundfunks und des Telepool", ging an den Wettbewerbsbeitrag "CASTELLS" von Gereon Wetzel, Deutschland.

2. Der Preis für den "Besonderen Dokumentarfilm", vergeben von der BLM ging an den Wettbewerbsbeitrag  "SISTERS IN LAW" von Kim Longinotto und Florence Ayisi, Großbritannien

3. Der Preis "Horizonte" für die gleichnamige Reihe ging an  "ANGOLA – SAUDADES DE QUEM TE AMA" (Saudades From the One Who Loves You) von Richard Pakleppa, Namibia

4. Ein lobende Erwähnung der Jury für den "Preis Horizonte" erhielt der Film ARCANA von Cristóbal Vicente, Chile

5. Der "Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern", der an Filmemacher geht, die in Bayern leben und arbeiten, ging an  "YAZIDS BRÜDER" von David Vogel

6. Der Sachpreis der Firma Avid ( Schnittsystem Avid Xpress Pro HD) für eine/n NachwuchsregisseurIn ging an "PORNOTALK – VON PFANDFLASCHEN UND TRAUMFRAUEN" von Martin H. Schmitt

Verleihung2

Kameramann von "YAZIDS BRÜDER", Maximilian Plettau nahm stellvertretend für David Vogel den FFF Förderpreis in Empfang  

Die Preisverleihung hatte spürbar mehr Charme als in den vergangenen Jahren ohne dabei die Kraft des Faktischen aus den Augen zu verlieren. Was die Zuschauerzahlen angeht, so äußerte sich Festivalleiter Hermann Barth überrascht, wie unterschiedlich die Besucherzahlen bei den verschiedenen Filmen waren. Filme, die man für Publikumshits hielt, waren dünn besucht, andere, denen man nur wenig Erfolgschancen einräumte, wurden stark besucht. 

Die umwerfenden Highlights waren in diesem Jahr vielleicht nicht darunter, dennoch war es ein guter Jahrgang, ein sehenswertes Festival.                                                                                                              

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