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Filmhighlights Berlinale 2009

 

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Filmfestival Kopenhagen

 

Hofer Filmtage 2004

Café im Festivalcenter im Dagmar Kino  

Wer jedes Jahr von der Berliner Kälte im Februar davon abgehalten wird, die Berlinale zu besuchen, dem bietet das Kopenhagener Filmfestival eine sonnige Alternative. Hier kann man zwischen den Filmaufführungen durch die Parks schlendern oder auch in der größten Fußgängerzone Europas shoppen gehen, wobei die Seitenstraßen wesentlich interessanter sind.

Die Auswahl an Filmen ist abwechslungsreich. Hauptsächlich handelt es sich um Independent Filme. Einige der Filme im Programm des Festivals wie „Little Soldier“ und „The Milk of Sorrow“ gab es auch während der Berlinale schon zu sehen aber das CPH:PIX zeigt auch viele Spielfilmdebuts, neue Talente, die ein Publikum verdient haben. Gerade langsame, einfühlsame Filme scheinen es der Auswahlkommission angetan zu haben. Aber auch bildgewaltige Genrefilme haben ihren Platz erhalten. Zu bemängeln wäre, dass die dänischen Filme, als Einzige, keine englischen Untertitel hatten und somit nicht von internationalen Besuchern genossen werden konnten.

Die Stimmung auf dem Festival war angenehm. Die Vorstellungen tagsüber waren nicht ganz so gut besucht, aber umso leichter war es auch an ein Ticket zu kommen. Abends füllten sich die Kinos mit hauptsächlich jungen Filmbegeisterten. Vorgeführt wurden die Filme hauptsächlich in kleinen gemütlichen Kinos. Die Sponsoren des Festivals verteilten verschiedener Orts kostenlosen Kaffee oder auch mal einen Aperitif. Was einen besonders bei den hohen Preisen in Kopenhagen erfreute.

Stars gab es hier keine zu sehen. Einige dänische Schauspieler saßen zwar mal am Nachbartisch beim morgendlichen Kaffee aber die gesamte Aufmerksamkeit gehörte hier den Filmen selbst.

Neben den Filmvorführungen gab es zahlreiche Veranstaltungen. So konnte man nach der Vorführung von „Berlin Calling“ direkt zu der „Berlin Calling Afterparty“ gehen, wo Hauptdarsteller Kalkbrenner mit DJ Kollege Sascha Funke auflegte.

Das CPH:PIX war in seinem Geburtsjahr eine gelungene Veranstaltung und kann es mit anderen internationalen Festivals auf sich nehmen. NOCH ein Geheimtipp!

 

La belle Personne
Regie: Christophe Honoré

Filmhighlights


  A Lake, Regie: Philippe Grandrieux 

  Disgrace, Regie: Steve Jacobs

  La belle Personne, Regie: Christophe Honoré

  Rumba, Regie: Dominique Abel,
                   Fiona Gordon, Bruno Romy

  Soi Sage (Be Good), Regie: Juliette Garcias

 

 

 
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