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Die Anfänge des Festivals
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin blicken auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1950 berief der amerikanische Filmoffizier Oscar Martay, durch eine Initiative der drei Westalliierten im Nachkriegs-Berlin, ein vorbereitendes Gremium mit Vertretern aus Politik und Filmbranche, das die Weichen für das Filmfestival stellte. Berlin sollte seine einstige Bedeutung als europäische Kunstmetropole und Filmstadt wiedererlangen. Als erster Festivalleiter wurde Dr. Alfred Bauer, der nach dem Krieg u.a. als Filmhistoriker und Filmreferent der Britischen Militärregierung tätig war, ernannt. Am 6. Juni 1951 wurden die ersten Filmfestspiele im traditionsreichen Titania-Palast mit Alfred Hichcocks "Rebecca" eröffnet. Bereits damals wurde als offizieller Preis der "Goldene Berliner Bär" nach einer Vorlage der Bildhauerin Renée Sintenis, allerdings durch das Publikum, vergeben. 1955 konnte die Berlinale erstmals eine internationale Jury einberufen, nachdem die FIAPF (Internationale Produzentenvereinigung, die die Anerkennung internationaler Filmfestivals nach festgesetzten Statuten regelt) die Filmfestspiele offiziell mit den Festivals in Cannes und Venedig gleichstellte. Lesen Sie auch unser: Berlinale-Tagebuch 2004 und die Berlinale-Rezensionen HeuteHeute gehört die Berlinale mit 15.000 Fachbesuchern, darunter 3.500 Journalisten aus rund 76 Ländern, zu den größten und renommiertesten Film-Events. Über die Jahre wurden die Filmfestspiele durch zusätzliche unabhängige Festivalsektion, wie das Internationale Forum des Jungen Films, das Kinderfilmfest, durch die Perspektive Deutsches Kino, die Retrospektive, durch Panel-Diskussionen, Co-Produktionstreffen, Special Events und Market-Meetings und zuletzt 2003 durch den Berlinale Talent Campus, ein internationales Talentforum, mit dem sich die Berlinale noch stärker im Bereich der Nachwuchsförderung engagieren möchte, erweitert. Jury und PreiseWer oder welcher Wettbewerbsfilm am Ende der Berlinale einen
Goldenen oder Silbernen Bären auf seinen Kaminsims stellen darf,
entscheidet die internationale Jury, die 2004 erneut aus sieben Mitgliedern
verschiedener filmischer Disziplinen besteht. Den Vorsitz übernimmt dieses
Jahr Frances McDormand, Oscar-Preisträgerin und Star des Independent-Kinos
("Fargo"). Weitere Mitglieder sind die äthiopische Regisseurin
und Produzentin Maji-da Abdi, Valeria Bruni Tedeschi, eine der
renommiertesten italienischen Schauspielerinnen, die 24jährige iranische
Regisseurin Samira Makhmalbaf, Peter Rommel, Produzent von
"Nachtgestalten" und "Halbe Treppe", der italienische
Oscarpreisträger Gabriele Salvatores ("Mediterraneo") und Dan
Talbot, New Yorker Kinomacher und Verleiher. - den Goldenen Bären für den besten Film (für den Produzenten) - "Gegen
die Wand", Fatih Akin
zusätzliche Preise: - der Blaue Engel für den besten europäischen Film, Panorama Publikumspreis: Zum sechsten Mal wird der Panorama Publikumspreis für einen langen Film
vergeben. Per Stimmzettel haben die Besucher des Panoramas folgenden langen
Film gewählt: Eine vollständige Liste aller Preise und Gewinner sind auf der offiziellen Berlinale-Seite zu finden. Wettbewerb 2004Alle Filme, die dieses Jahr im Wettbewerb laufen (Die Filme, die in den Rezensionen des Movie-College besprochen wurden, sind verlinkt):
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