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Die Preisträger des Münchner Filmfestes 2008
Der Weiße Elefant für "Max Minski und ich" Bereits am Sonntag, dem 22. Juni, wurden die ersten Preise vergeben. So gewann "Max Minski und ich" von Anna Justice den Weißen Elefanten des Münchner Medienclubs. Dieser Preis wurde nunmehr zum sechsten Mal verliehen und soll Filme auszeichnen, die für die Entwicklung von Kindern förderlich sind. In "Max Minski und ich" geht es um die 13-jährige Nelly, die Astronomin werden will und sich daher eher für Bücher als für ihre Klassenkameradinnen interessiert. Allerdings schwärmt sie für den luxemburgischen Prinzen Edouard, und als sie erfährt, dass dieser der Schirmherr eines Basketballturniers ist, an dem auch ihre Schule teilnimmt, steht es für sie fest, dass sie in das Team muß. Leider aber kann Nelly überhaupt nicht Basketball spielen und nimmt daher die Hilfe von Max Minski in Anspruch. Dieser bringt ihr bei, Basketball zu spielen, während Nelly sich bereit erklärt, seine Hausaufgaben zu machen. Doch das viele Training stellt sie bald vor einige neue Probleme ...
Der VFF TV-Movie Award für "Liesl Karlstadt und Karl Valentin" Ebenfalls am Sonntag wurde der VFF TV-Movie Award 2008 für "Liesl Karlstadt und Karl Valentin" von Jo Baier verliehen. Zum 13. Mal vergab die Verwertungsgesellschaft diesen mit 25000 Euro dotierten Preis der Film- und Fernsehproduzenten für den besten Fernsehfilm. In der Jury waren Regisseur Martin Enlen, Produzent Prof. Dr. Georg Feil und der Autor Dr. Detlef Michel. Der Film erzählt von der Liebe zwischen Liesl Karlstadt und Karl Valentin.
Preise für das beste Treatment eines Dokumentarfilms Am Montag wurde vom Bayerischen Rundfunk und Telepool Preise für das beste Treatment eines Dokumentarfilms verliehen. Die Preise gingen an:
1. Platz: Beatrice Möller, "Shosholoza Express" (5000 Euro)
Der Shocking Shorts Award für "15 Minuten Wahrheit" Der Shocking Shorts Award wurde am Dienstag zum neunten Mal vom Sender 13th Street verliehen. Dieser ist mit einem exklusiven Backstage-Pass für die Universal Studios in Hollywood dotiert. Der Preis ging an den Kurzfilm "15 Minuten Wahrheit" von Nico Zimmermann.
Der Förderpreis Deutscher Film für "Morscholz" Am Mittwoch erhielt "Morscholz" von Timo Müller den Förderpreis Deutscher Film. Verliehen wurde der Preis von der HypoVereinsbank, von Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk. Er stellt den wichtigsten Preis für junge Talente des deutschen Films dar. Die Jury bestand aus der Schauspielerin Fritzi Haberlandt, dem Regisseur Marcus H. Rosenmüller und dem Produzenten Christian Becker. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. In "Morschholz", einem Dorf des Saarlandes, wuchs die Mutter des Regisseurs Timo Müller auf. In seinem Film erzählt er von den Familien des Dorfes und ihren sozialen Problemen.
Der Bernhard Wicki Filmpreis für "Die Frau des Anarchisten" Die "Frau des Anarchisten" von Marie Noelle und Peter Sehr wurde am Donnerstag mit dem Bernhard Wicki Filmpreis-Die Brücke-Der Friedenspreis des Deutschen Films, ausgezeichnet. Mit diesem Preis werden Produktionen geehrt, die dort Brücken schlagen, wo andere Gräben aufreißen. Der Preis ist mit 10000 Euro dotiert. Spanien zur Zeit des Bürgerkrieges. Der Rechstanwalt Justo kämpft auf der Seite der Partisanen gegen Franco. Der Krieg trennt ihn von seiner Frau Manuela, seiner Tochter Paloma und seinem Sohn Rafael. Erst nach vielen Jahren sehen sie sich wieder.
CineVision Award für "Everybody dies but me" Am Freitag erhielt "Everybody dies but me" von Valeria Gaia Germanica den CineVision Award. Die Jury bestand aus Regisseur Eran Kolirin, Produzent Jakob Claussen und Festivalleiter Prag Stefan Uhrik. Valeria Gaia Germanica erzählt in ihrer Geschichte von drei Freundinnen, die sich auf einen Discoabend vorbereiten. Dabei wird nicht nur ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, sondern die Mädchen müssen sich auch mit ihren Eltern sowie ihren eigenen Erwartungen an das Leben auseinandersetzen.
Arri-Zeiss-Preis für "Gomorrha" Ebenfalls am Freitag wurde erstmals der Arri-Zeiss-Preis
verliehen, und zwar an "Gomorrha" von Matteo Garrone. Die Jury
bestand aus: Pascale Ramonda, Festivalbeauftragte von Celluloid-Dreams,
Filmwissenschaftler Paul Majkut und Geoffrey Gilmore, der Leiter des "Gomorrha" basiert auf dem Roman des jungen italienischen Autors Roberto Saviano, in dem er sich sehr kritisch mit der süditalienischen Mafia auseinandersetzt.
Julie Christie wurde als herausragende Person des Filmschaffens geehrt
Zum zwölften Mal wurde auf dem Filmfest eine herausragende Person des
Filmschaffens geehrt: Julie Christi wurde vor allem durch ihre Rolle als Lara in "Doktor Schiwago" bekannt. Für die Hauptrolle in "Darling" gewann sie 1965 unter anderem den Oscar und den Bafta, für ihre Rollen in "McCabe & Mrs. Miller", "Liebesflüstern" und "An ihrer Seite" wurde sie für einen Oscar nominiert. One-Future-Preis für "Die Klasse" Am Sonnabend ging der One-Future-Preis 2008 an |