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| Max-Ophüls-Preis an Nachwuchsfilmer
vergeben |
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Der diesjährige Preisträger des mit 18.000 Euro dotierten
Max-Ophüls-Preises heißt Maximilian Erlenwein. Er erhielt
den Preis für seinen ersten Spielfilm
"Schwerkraft".
Die Darsteller Nora von Waldstätten und Fabian Hinrichs überzeugten
die Jury ebenfalls und wurden auch ausgezeichnet.
mehr...
(Quelle:
Spiegel 25.01.2010)
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| Rüge für Rundfunkanstalten |
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Dieses Jahr fallen die Rundfunkgebühren für die
öffentlich-rechtlichen Anstalten wegen der Wirtschaftskrise
niedriger aus.
Die Bekräftigung von ARD, ZDF und Deutschlandradio die
Gebührenperiode 2009 bis 2012 mit einem ausgeglichen Haushalt
abzuschließen, geht der Kommission zu Ermittlung des
Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) jedoch nicht weit
genug. Die KEF sieht immer noch genügend Einsparpotenzial im
Personalbereich von ARD und ZDF und bemängelt die
unterschiedlichen Kosten für Sendungen vergleichbarer
Machart.
Weiterhin sollen mehr Gebührenunwillige aufgespürt und
zur Zahlung "gebeten" werden. Die KEF regt die
Politik an, mehr Gebührenehrlichkeit zu fordern.
mehr...
(Quelle:
Spiegel) 25.01.2010
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| "SAG-Awards 2010" |
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Mit einem Screen Actors Guild Award durfte
sich Christoph Waltz bei der diesjährigen Preisverleihung
schmücken. Er gewann damit die höchste Auszeichnung der
US-Schauspielergewerkschaft für seine Rolle als SS-Offizier
in Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds". Als
Folge dessen kann man sich vorstellen, dass er auch bei der
Oscarverleihung im März gute Chancen auf einen Preis haben
wird.
Ähnlich ging es außerdem Sandra Bullock, die
mit dem Preis für den Film "The Blind Side" als
beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde.
mehr...
(Quelle:
Bild.de) 24.01.2010
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| "Stasi auf freiwilliger
Basis" |
Facebook weiß alles über seine Mitglieder
Als der österreichische Kabarettist Michael
Niavarani Facebook als 'Stasi auf freiweilliger Basis'
bezeichnete, erntete er damit viele Lacher und Applaus. Doch
offenbar kommt er damit der Wahrheit wesentlich näher als man
im Allgemeinen glauben möchte.
Ein Interview mit einem anonymen
Facebook-Mitarbeiter, das auf der Seite www.therumpus.net
veröffentlicht wurde, enthüllt erschreckende Details über
deren dubiose Arbeitsmethoden. Wenn man dem Mitarbeiter
glauben darf, löscht Facebook nichts und weiß alles über
seine 350 Millionen Mitglieder, selbst Dinge die die
Mitglieder selbst nicht wissen (z.B. wer wann welches Profil
anklickt). Sogar Nachrichten die die Mitglieder löschen und
selbst nie mehr einsehen können, bleiben auf dem
Facebook-Server erhalten. So wolle man durch die Analyse der
persönlichen Daten und des Verhaltens der einzelnen
Mitglieder die Seite den Bedürfnissen der Nutzer anpassen,
heißt es da.
Laut der Seite www.techcrunch.com
bezweifeln einige die Echtheit des Interviews. Facebook selbst
äußerte sich zu dem Interview nur dahingehend, dass es die
Glaubwürdigkeit dieses anonymen Mitarbeiters in Zweifel zog,
dessen Behauptungen aber in keinster Weise verneinte...
mehr...
(Quelle:
Süddeutsche Zeitung Online) 18.01.2010
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| Bayerischer Filmpreis 2010 |
Staatsregierung vergibt Preise im Wert von 300 000 €
Neben dem Deutschen ist der Bayerische Filmpreis die
wichtigste Auszeichnung im Bereich Kinofilme in Deutschland.
Auch dieses Jahr holte sich MICHAEL BULLY HERBIG wieder die
kleine Porzellanfigur Pierrot ab. Seine Verfilmung der
beliebten Kinderserie WICKI UND DIE STARKEN MÄNNER gewann in
der Kategorie bester Familienfilm.
JOSEPH VILSMAIER erhielt den Ehrenpreis, der ihm von
Ministerpräsident Horst Seehofer überreicht wurde.
Der Produzentenpreis ging an das Drama WÜSTENBLUME, die
Verfilmung des Bestsellers von Waris Dirie, und an DER GROßE
KATER.
Den Regiepreis erhielt JURAJ HERZ für seinen Film
HABERMANN. Außerdem wurde dessen Hauptdarsteller MARK WASCHKE
als bester Schauspieler gekürt.
Als beste Schauspielerin wurde BARBARA SUKOWA für ihre
Rolle in VISIONEN ausgezeichnet.
Als bester Nachwuchsdarsteller und beste
Nachwuchsdarstellerin wurde FRIEDRICH MÜCKE für FREINDSHIP
und KATHARINA SCHÜTTLER für ES KOMMT DER TAG mit dem Pierrot
belohnt.
Den Preis für das beste Drehbuch erhielt der Film
MÄNNERHERZEN und sein Autor SIMON VERHOEVEN.
mehr...
(Quelle:
Stern.de) 18.01.2010
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| Golden Globe 2010 |
Die 67. Verleihung der begehrten Trophäen
Am 17. Januar wurden in Beverly Hills wieder besondere
filmische Leistungen mit dem mit dem goldenen Globus gekürt.
In 25 Katgorien wurden Darsteller, Regisseure,
Drehbuchautoren, Musiker, sowie die Filme und Serien selbst
ausgezeichnet.
Das Sci-Fi-Spektakel AVATAR gewann in der Kategorie bestes
Drama und sein Regisseur JAMES CAMERON wurde zudem noch für
die beste Regie gekürt.
Auch an Deutschland ging dieses Jahr ein goldener Globus.
Im Bereich bester ausländischer Film gewann Michael Hanekes
Drama DAS WEIßE BAND.
In der Kategorie beste Komödie gewann HANGOVER den
begehrten Preis.
Der Preis für das beste Drehbuch ging an UP IN THE AIR,
der am 4. Februar in den deutschen Kinos anläuft.
Für seine legendäre Darstellung des SS-Offiziers Hans
Landa in Tarantinos Inglourious Basterds wurde der
Österreicher CHRISTOPH WALTZ mit dem Globe als bester
Nebendarsteller ausgezeichnet.
Die Preise für die besten Hauptdarsteller/Innen gingen an
JEFF BRIDGES, SANDRA BULLOCK, ROBERT DOWNEY JR. und MERYL
STREEP.
Der schon mehrfach für den Globe nominierte MICHAEL C.
HALL gewann dieses Jahr endlich den Preis für seine
Performance als charmanter Serienmörder Dexter Morgan in der
TV-Serie Dexter. JOHN LITHGOW gewann zudem noch einen Globe
als bester Nebendarsteller für seine Rolle des
Trinity-Killers in der vierten Staffel.
Den Cecil B. DeMille Award, die Auszeichnnug für das
Lebenswerk eines Filmschaffenden, deren Preisträger ebenfalls
auf der Golden Globe Verleihung bekannt gegeben wird, bekam
MARTIN SCORSESE.
Eine genaue Aufstellung aller Preisträger finden sie auf www.wikipedia.de
mehr...
(Quelle:
Spiegel) 18.01.2010
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| Nachruf für Eric Rohmer |
Ein Gründungsvater der Nouvelle Vague ist gestorben
Am Montag, den 11. Januar, verstarb Eric Rohmer im Alter
von 89 Jahren in Paris.
Rohmer gehörte zu den renommiertesten und bekanntesten
Vertretern des französischen Autorenfilms und gilt als einer
der ,,Gründerväter" der Nouvelle Vague.
mehr...
(Quelle:
Spiegel) 12.01.2010
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| Berlinale
Bären 2010 |
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Zu Recht ging der Hauptpreis der Berlinale an den türkischen
Film "Bal" (Honig) von Semih Kaplanoglu über eine
Kindheit in Anatolien.
Den silbernen Bären erhielt in Abwesenheit Roman Polanski
für seinen Thriller "Der Ghostwriter" mit Pierce
Brosnan und Ewan McGregor. Polanski, der sich in seinem
Schweizer Haus unter Arrest befindet, schickte seine
Produzenten zur Preisverleihung. Den großen Preis der Jury
erhielt der rumänische Film "Wenn ich pfeifen möchte,
pfeife ich", von Florin Serban.
mehr...
(Quelle:
Berlinale) 20.02.2010
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| Berlinale Filmkritiker-Preis |
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Auf der Berlinale wurde die Komödie "Salami Aleikum"
mit dem Kritiker-Preis als bester Debutfilm 2009 geehrt. Die
Nominierten für den Filmkritiker-Preis in weiteren Kategorien
stehen fest.
mehr...
(Quelle:
diepresse.com) 18.02.2010
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| Deutsche Filmakademie |
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Die Mitglieder der Deutschen Filmakademie wählten Iris
Berben und Bruno Ganz zum neuen Präsidentenpaar der Akademie.
Sie treten damit die Nachfolge von Senta Berger und Günter
Rohrbach an, welche seit der Gründung 2003 in dieser Position
waren.
(Quelle:
Deutsche Filmakademie) 15.02.2010
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| Empire Magazin |
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Das Empire Filmmagazin hat durch eine Umfrage die
schlechtesten Filme aller Zeiten ermittelt. Darunter finden
sich die alten Batman Verfilmungen, aber auch Trashfilm
-Klassiker wie z.B. "Plan 9 aus dem Weltall".
mehr...
(Quelle:
Tagesanzeiger) 04.02.2010
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| Sundance Film Festival |
Filmpreis geht an Schweizer Regisseur
Der schweizer Regisseur Christian Frei wurde für seinen
Dokumentarfilm "Space Tourists" mit dem "World
Cinema Directing Award" ausgezeichnet.
Der Film begleitet die amerikanische Weltraumtouristin
Anousheh Ansari, bei der 20 mio. teuren Verwirklichung ihres
Kindheitstraumes.
(Quelle:
Tagesanzeiger, Offizielle
Filmseite) 01.02.2010
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| Regisseur Werner Schroeter
verstorben |
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Am 12. April verstarb der Theater- und Filmregisseur Werner
Schroeter. Er erlag im Alter von 65. Jahren seinem
Krebsleiden.
Werner Schroeter gehörte zu den Größen des deutschen
Autorenkinos und wurde erst vor kurzem bei der Berlinale für
sein Lebenswerk geehrt.
mehr...
(Quelle:
www.spiegel.de
) 22.03.2010
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| Bestechungsvorwürfe gegen NDR
Redakteur |
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Gerd. R. ein Redakteur des NDR soll vom Vorstandschef
der Klinik- und Tourismusgruppe Damp Holding Carl Hermann
Schleifer bestochen worden sein. Sendezeiten, habe der
Journalist dem Unternehmen beschafft, so der
Vorwurf.
Zunächst scheinen diese ein wenig abwegig denn es gebe keine
besonders große Anzahl an Berichten über das Unternehmen und
auch ist fraglich, ob der zur Zeit beurlaubte Redakteur Gerd.
R. in seiner Position überhaupt Einfluss auf Sendezeiten
hätte nehmen können.
200.000 Euro soll habe das Unternehmen an R. gezahlt, die als
Ausgaben für Mediencoaching angegeben wurden. Zum einen
erscheint den Ermittlern die Summe zu hoch und zum Anderen
habe Schleifer der versiert im Umgang mit Medien sei kein
solches Coaching nötig gehabt. Außerdem wird gegen zwei
weitere Personen ermittelt zu denen auch die Frau des
Redakteurs R. gehört.
mehr...
(Quelle:
www.sz.de ) 22.03.2010
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| Film- und Gesprächsreihe:
"Soft Skills - Hard Work: Frauen im Regiefach" |
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Am 21. + 28. März und 11. + 18. + 25. April 2010 findet in
den Kinos ARRI und Münchner Freiheit eine
Sonntagsmatinee-Filmreihe zum Thema Frauen im Männerberuf
Regie statt.
Dabei zeigen fünf in Deutschland arbeitende Regisseurinnen
jeweils in einer Sonntags-Matinee-Vorstellung einen ihrer
Filme. Im Anschluss an den jeweiligen Film ist eine
Diskussionsrunde mit Regisseurin und Publikum geplant.
mehr...
(Quelle:
muenchen.de ) 19.03.2010
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| Die Oscar Verleihung 2010 |
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Gestern, dem 7. März, fand im Kodak Theatre in Los Angeles
die alljährliche Oscar-Preisverleihung statt.
Zu den "großen Gewinnern" des Abends gehörte
"The Hurt Locker", der unter anderem den Oscar für
den besten Film, das beste Drehbuch, den besten Ton,
Tonschnitt und den besten Filmschnitt erhielt. Kathryn
Bigelow erhielt für ihr Kriegsdrama "The Hurt
Locker" auch den Oscar für die Beste Regie. Sie ist
damit die erste Frau, die mit dem Oscar in dieser Kategorie
ausgezeichnet wurde.
Der als großer Favorit geltende 3D-SciFi-Film "Avatar"
(von Bigelows ehemaligen Ehemann James Cameron) ging
verhältnismäßig leer aus. Dieser erhielt die Oscars in den
Kategorien "Beste Kamera", "Beste visuelle
Effekte" und "Bestes Szenenbild".
Den Oscar für den besten fremdsprachigen Film erhielt
"Das weiße Band" von Michael Haneke nicht, auch
wenn er großspurig von diversen deutschen Filminstitutionen
als Oscargewinner angekündigt wurde. Dieser Oscar ging dafür
an einen etwas unbekannten Polit-Krimi aus Argentinien, mit
dem Titel "El secreto de sus ojos - The secret of yher
eyes" (von Juan José Campanella), der die
Aufarbeitung eines staatlich angeordneten Mordes im
Argentinien der 70er Jahre schildert.
"Bester Animationsfilm" wurde der von Pixar und
Disney produzierte Abenteuerfilm "Oben".
"Bester animierter Kurzfilm" wurde "Logorama",
eine amüsante und kreative Kurzgeschichte in einer Welt, die
nur aus Markenlogos besteht. (Leider ist der Film nicht mehr
frei im Internet verfügbar, aber für Interessierte findet
sich die Originalfilmseite hier.)
Oh, raten Sie mal wer den Oscar in der Kategorie "Bester
Nebendarsteller" bekam... "der Abräumer der Saison",
der "übliche Verdächtige": Christoph Waltz. Er
erhielt den Oscar für seine Nebenrolle in Quentin Tarantinos
"Inglourious Basterds".
Einzelheiten zur Preisverleihung bei fr-online.de.
(Quelle:
fr-online.de
) 08.03.2010
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| Jüdische
Filmtage 2010 |
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Vom 14. bis 17. März finden im Gabriel Filmtheater in
München die Jüdischen Filmtage 2010 statt.
Gezeigt werden 8 internationale Dokumentar- und Spielfilme.
Die Filme befassen sich mit jüdischen Lebenswelten und
kreisen um Fragen nach Identität, Verschiedenartigkeit der
Kulturen und Koexistenz.
Angekündigt ist auch die Anwesenheit einiger der
Regisseur/innen, so dass auch ein Gespräch mit diesen
möglich sein wird.
mehr...
(Quelle:
www.juedischekulturmuenchen.de
) 05.03.2010
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| Vom Buhlen um Oscar |
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Die Oscarverleihung steht vor der Tür und schon der erste
Skandal. Einer der vier Produzenten des Films "The Hurt
Locker" Nicolas Chartier, leistete sich einen gewaltigen
Fauxpas als er an Freunde und, viel wichtiger, an Mitglieder,
der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), eine Email schrieb, in der
er gegen Filme mit 500 Millionen Dollar Budgets wetterte.
Aktionen dieser Art stehen nur leider Im Widerspruch zu den
Gesetzen des Awards. Direkte Einflussnahme auf Akademie
Mitglieder ist verboten, sowie abfällige Kommentare zu
konkurrierenden Filmen. Chartier muss nun die Konsequenz für
sein Handeln tragen. Kurzerhand nahm ihm AMPAS das Ticket für
die Preisverleihung weg. Etwas Zynisches hat es aber doch,
dass Chartier nun stellvertretend für den üblichen Ablauf im
Vorfeld der Oscarverleihungen abgestraft wird. Für jeden Film
im Rennen um das güldenen Männlein wird eine Art Wahlkampf
betrieben, Produzenten und Regisseure tingeln durch Talkshows
und beschwatzen Akademie Mitglieder auf eigens organisierten
Parties. Wenig subtil, dafür aber recht ungeschickt, ist es
natürlich, wie Chartier direkten Bezug auf einen anderen Film
im Wettbewerb zu nehmen und diesen schlecht zu reden. Mehr…
mehr...
(Quelle:
www.spiegel.de) 04.03.2010
|
| "César" vergangenen
Samstag in Paris verliehen |
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Am Samstag, dem 27. Februar, wurde in Paris der französische
Filmpreis "César" verliehen.
Das Drama "Der Prophet" von Jaques Audiard
erhielt an diesem Abend 9 Filmpreise. Unter anderem für die
beste Regie, beste Schauspieler und bestes Drehbuch.
Als bester ausländischer Film wurde "Gran Torino"
von Clint Eastwood ausgezeichnet. Den "Ehren-César"
erhielt Harrison Ford.
mehr...
(Quelle:
ZeitOnline)
01.03.2010
|
| Zoff an der
DFFB um neuen Direktorenposten |
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Nach dem Ausscheiden des bisherigen Direktors der Deutschen
Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) Reinhard Hauff ist um
seine Nachfolge ein Streit innerhalb der Hochschule
entstanden.
Die Kamerafrau Sophie Maintigneux, die Wunschkandidatin von
Studentenschaft, Dozenten und Dozentinnen soll nach den Willen
des Berliner Senates nicht eingesetzt werden. Der Senat
favorisiert Jan Schütte und es scheint
sicher, dass Jan Schütte das Amt des Direktors erhält.
Der Streit ist insofern brisant, da Sophie Maintigneux
durch eine Abstimmung über die Kandidaten unter der Studentenschaft mit 47% der Stimmen
als klare Siegerin hervorgegangen ist. Jan Schütte erhielt
lediglich 18,5% der Stimmen und ist somit der vorletzte
Kandidat. Zweitplatzierte ist Bela Tarr (27,7%) und
Letztplatzierter Dr. Lars H. Gass (4,6%).
Wegen der großen Unverständnis für die Entscheidung des
Berliner Senates bzw. die Vermutung eines politischen Kalküls
auf Kosten der Studenten und das eindeutige Übergehen der
Studentenschaft in der Wahl des neuen Direktors treten die
Studenten der DFFB nun in Streik.
mehr...
(Quelle:
cargo-film.de
) 15.03.2010
|
|
| Die
DOK.fest Preisträger |
Gestern Abend wurden in München die Preisträger der
diesjährigen DOK.fests bekanntgegeben.
In fünf Preise wurden vergeben.
In der Reihe DOK.internation, gewann der Film "Les
Arrivants" von Claudine Bories und Patrice Chagnard den
mit 10.000 Euro dotierten Preis, der vom Bayrischen Rundfunk
und der Telepool GmbH vergeben wurde.
In der Reihe DOK.deutsch vergab die bayrische
Landeszentrale für neue Medien BLM die 5.000 Euro an Boris
Hars-Tschachotin für seinen Film "Sergej in der
Urne".
Über die mit dem FFF-Förderpreis für
Dokumentarfilm verbundenen 5.000 Euro freuen sich dieses Jahr
die Regisseure des Films "On the Other Side of
Life", Stefanie Brockhaus & Andy Wolff, sowie
Knut Karger den Macher des Films "Was wird bleiben".
Den Preis in der Kategorie DOK.horizonte bekamen Eduardo de
la Serna, Lucas Marcheggiano & Adriana Yurcovich für
ihren Film El Ambulante.
Zu guter letzt wurde noch der mimikri media Förderpreis an
Uli Stelzner, für den Film LA ISLA – ARCHIVOS DE UNA
TRAGEDIA vergeben.
Zu
den Begründungen der Jury...
(Quelle:
www.dokfest.de
) 30.04.2010
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| Deutscher Filmpreis 2010 |
Haneke räumt ab
Deutsche Filmpreise scheinen manchmal harte Lobbyarbeit zu
sein und sind zumeist vorhersehbar. Es war zu erwarten, ist
nicht wirklich mutig oder originell und überrascht niemanden, "Das Weiße Band" (siehe
unsere Kurzkritik unten auf der Seite) wurde als bester
deutscher Film ausgezeichnet und erhielt 9 weitere
Auszeichnungen, womit die Möglichkeiten, weitere
herausragende Beispiele des Filmschaffens auszuzeichnen,
bereits ziemlich begrenzt waren.
Sibel Kekilli wurde als beste Hauptdarstellerin für ihre
Rolle in "Die Fremde" (Feo Aladag) ausgezeichnet.
"Sturm" (Hans-Christian Schmid) wurde als
zweitbester Film mit Silber sowie für die beste Filmmusik und
besten Schnitt ausgezeichnet. Bronze als drittbester Film
erhielt "Die Fremde". Vorstadtkrokodile wurde in der
Kategorie "Bester Kinderfilm" und "Das
Herz von Jenin" als bester Dokumentarfilm prämiert.
Bernd Eichinger wurde mit dem Ehrenpreis geehrt.
„Furioses“ Finale des Abends: Das neue Präsidentenpaar
der deutschen Filmakademie (Iris Berben und Bruno Ganz) hat
seinen kurzen Auftritt, bei dem sie gestelzte Witze von sich
geben, das einem vom Zuhören flau wird, aber dies lag wohl
eher nur am Lampenfieber.
Doch Finale wäre nicht Finale, wenn nicht DIE Koryphäen
der deutschen Politik auftreten dürften: Zunächst betritt
Kulturstaatsminister Bernd Neumann die Bühne und erfährt von
Iris Berben, dass er doch einer ,,von ihnen“ sei, aber so,
dass man ihr nicht wirklich glauben mag.
Neumann darf daraufhin, seinen wohl bekannten und
einstudierten Satz von der großen Relevanz und dem großen
Erfolg des „Deutschen Films“ in der Welt aufsagen.
Nach der folgenden Überreichung der Lola in Bronze und
Silber wird Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Bühne
gebeten und darf die Lola in Gold(!) an den Produzenten von
„Das weiße Band“ weiterreichen – ohne indes ein Wort an
das Publikum zu richten oder den großen weißen Umschlag mit
den Gewinnernamen öffnen und verlesen zu dürfen. Das macht
aber nichts, denn so kommt man auch in die Tagesthemen und
wird im Zusammenhang mit Gewinnern genannt.
Das hat aber auch etwas Gutes, denn der Produzent kann seinen
Enkeln eine Geschichte erzählen und eine Politikerin hat
positive Publicity abbekommen - so einfach kann das sein.
(Quelle:
Zeit) 24.04.2010
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| Oberhausener
Kurzfilmtage eröffnet |
Gestern, am 29. April, wurden wieder die alljährlich
stattfindenden Oberhausener Kurzfilmtage vor rund 400
geladenen Gästen eröffnet.
Gezeigt werden Filme von 1902, als der Film begann
"laufen zu lernen", bis heute, dem "Digitalen
Zeitalter".
In Kooperation mit onlinefilm.org starten die Kurzfilmtage
ein Internetprojekt, mit dem neue Vertriebswege über das
Internet erschlossen werden sollen. Hiermit soll den
Filmemachern, deren Filme auf den Kurzfilmtagen laufen, die
Möglichkeit gegeben werden ihre eigenen Werke selbst
vertreiben und gleichzeitig auch die Art der Veröffentlichung
und den Preis bestimmen können.
Ein Anliegen der Macher der Kurzfilmtage ist es, in der
weltweiten digitalen Bilderflut Qualitätsstandards zu setzen
und eine Orientierung zu geben.
Das Internet eröffnet nun auch die Möglichkeit die gezeigten
Kurzfilme einzusehen, auch wenn man nicht nach Oberhausen
reist.
mehr
...
(Quelle:
www.negativ-film.de
) 30.04.2010
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| Cannes 2010 |
Die leichte Aversion die man auf dem Festival de Cannes gegen
deutsche Filme hegte, sei überwunden. So dachte man , nachdem
die deutsche Produktion, "Das weiße Band" letztes
Jahr die goldene Palme gewann. Doch zu früh gefreut. Dieses
Jahr wird kein einziger deutscher Film im Wettbewerb zu sehen
sein. Am Donnerstag wurden 16 der zum Wettbewerb
eingeladenen Filme bekanntgegeben. Die Liste sei jedoch
angeblich noch nicht komplett. Die meisten Werke mit denen
Jurypräsident Tim Burton dieses Jahr das Vergnügen haben
wird kommen dieses Jahr aus nicht europäischen Ländern.
Mit dabei sind Werke der bekannten Autorenfilmer Takeshi
Kitano, Mike Leigh, Bertrand Tavernier und Alejandro González
Inárritu. Außer Konkurrenz wird Riddley Scotts "Robin
Hood" auf dem Festival Weltpremiere feiern.
Und ein kleines Trostpflaster für den deutschen Film gibt es
dann doch noch. In der Reihe "Un certain regard"
findet sich Christoph Hochhäuslers Film "Unter Dir
die Stadt".
zur
offiziellen Auswahl...
mehr...
(Quelle:
www.spiegel.de ) 20.04.2010
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| MGM Studios
pleite |
Selbst James Bond, wiederholter Retter der Welt und des
Universums, am Ende ist er auch nicht vor der Finanzkrise
gefeit.
Das Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer, welches 2005 von einer
Gruppe aus Medienunternehmen, u.a. Sony und Comcast, für
fünf Milliarden Dollar übernommen wurde, ist pleite. Es hat
sich ein Schuldenberg von ca. 3,7 Milliarden Euro angehäuft
der nun nicht nur der nächsten James Bond Produktion im Wege
steht, sondern den Verkauf des Studios unumgänglich macht.
In den Studios wurden in der Vergangenheit Klassiker wie Ben
Hur und Doktor Schiwago gedreht.
Der 23. James Bond Film liegt nun aber vorerst auf Eis und das
obwohl die Drehbuchautoren, Neal Purvis, Robert Wade und Peter
Morgan bereits bekannt sind und Daniel Craig ein weiteres Mal
als Agent 007 feststeht.
Dieser übt sich, ganz James Bond - untypisch bereits in
Geduld und betont sein Vertrauen in die Produzenten,
Michael G. Wilson und Barbara Broccoli.
mehr...
(Quelle:
www.spiegel.de ) 21.04.2010
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| Hollywoods
größter Antiheld ist tot |
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Am Freitag den 28. Mai 2010 starb der
Hollywoodstar Dennis Hopper an den Folgen einer
Prostatakrebserkrankung in seiner Heimat Kalifornien. Der
gefeierte Schauspieler und Regisseur wurde 74 Jahre alt.
Hopper war nicht nur im Filmgeschäft tätig,
sondern seit langem auch ein gefeierter Fotograf, Maler und
begeisterter Kunstsammler. Erst vor kurzem wurde noch ein
Bildband mit seinen schönsten Fotografien veröffentlicht.
Sein Vermächtnis, wie er selbst es nannte.
Obwohl er nie den Oscar gewann, galt
Dennis Hopper als einer der ganz Großen im amerikanischen
Filmgeschäft. Doch wegen seiner unkonventionellen Art und
seiner Drogenexzesse galt er auch zeit seines Lebens als
Antiheld der Traumfabrik und stand sogar vor vielen Jahren auf
der schwarzen Liste Hollywoods.
Hopper war in über 140
Filmen zu sehen und trat auch in zahlreichen TV-Serien
auf. Sein wohl größter Kinoerfolg war “Easy Rider“, das
legendäre Low-Budget-Roadmovie, bei dem Hopper selbst Regie
führte und eine der Hauptrollen übernahm.
(Quelle:
http://www.spiegel.de)
31.05.2010
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| Deutscher
Beitrag in Cannes |
Der ehemalige Student der Hochschule für Fernsehen und Film
München, Philip Koch, zeigt seinen Film Picco in der Reihe
Quinzane des Réalisateurs. Damit geht der Film ins Rennen um
den Preis Camera D'or für den besten Erstlingsfilm.
Philip Koch beschreibt den harten Alltag, Jugendlicher
Straftäter in deutschen Haftanstalten.
(Quelle:
http://www.quinzaine-realisateurs.com/)
19.05.2010
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| Preisträger
von Cannes 2010 |
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Die Festspiele sind zu Ende und es wurden allerhand Preise
vergeben, wobei Autorenkinogrößen wie Ken Loach, Takeshi
Kitano, Mike Leigh oder Alejandro Gonzalez Inarritu dieses
Jahr nicht berücksichtigt wurden.
Stattdessen begeisterte die Jury dieses Jahr ein Film aus
Thailand, die Jury. Die Goldene Palme geht an den Film
"Onkel Boonmee" von Apichatpong Weerasethakul. Er
erzählt von einem Alten Mann der sich an seine Früheren
Leben erinnern kann.
Den Grand Prix gewann "Des Hommes et des Dieux"
von Xavier Beauvois.
Als beste Darstellerin wurde Juliette Binoche für ihre
Rolle in "Copie Conform" gekürt.
Den Preis für den Besten Schauspieler teilen sich dieses Jahr
Javier Bardem und Elio Germano. Bardem wurde für sein Spiel
im Film Biutiful von Alejandro Gonzalez Inarritu
ausgezeichnet, während Germano die Jury in "La Nostra
Vita" von Daniele Luchetti überzeugnte.
Zum ersten Mal lief ein Film aus dem Tschad im Wettbewerb
und sogleich gewann Mahamat-Saleh Harouns Werk "Un homme
qui crie" den Preis der Jury.
Der Prei für das beste Drehbuch ging nach Südkorea an Lee
Chang-dong für das Buch zu seinem Film Poetry.
Für den besten Regisseur befand die Jury dieses Jahr
Mathieu Amalric
In der Quinzane des Réalisateurs gewann der Mexikaner
Michael Rowe für "Año Bisiesto" die Goldene Kamera
für den besten Debütfilm.
(Quelle:
http://www.quinzaine-realisateurs.com/)
19.05.2010
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| Baulöwe
krallt sich Miramax |
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Im Jahre 1979 wurde die Indipendent
Produktionsfirma Miramax von den Brüdern Harvey und Bob
Weinstein gegründet. Zu den frühen Erfolgen der Firma
gehört der Tarantino Klassiker "Reserevoir Dogs".
Später verkauften die Beiden ihr
Unternehmen an Disney, blieben jedoch als Manager an Board und
es entstanden Filme wie "Good Will Hunting" und
"Scream".
Nun heißt der neue Besitzer Ron Tutor,
ein Bauunternehmer aus Los Angeles. Dieser stach in den
Verhandlungen die beiden Gründer aus, die nach ihrem Ausstieg
vor 5 Jahren ebenfalls mitboten. Für umgerechnet 506
Millionen kaufte dieser Die Firma mitsamt Rechten an über
700, teilweise Oscar prämierten Kinofilmen.
(Quelle:
www.spiegel.de) 30.07.2010
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| Synchronsprecherin
Dagmar Altrichter gestorben |
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Nach langer Krankheit ist Dagmar
Altrichter im Alter von 85 Jahren am Dienstag gestorben.
Eine erfolgreiche Schauspielerin, die
nicht nur auf der Bühne und vor der Kamera überzeugte,
sondern auch vielen internationalen Filmgrößen wie Ingrid
Bergmann, Angela Landsbury oder Janet Leigh als
Synchronsprecherin ihre Stimme lieh.
Zuletzte war sie in dem Stück ihres
Sohnes Andreas Schnabel in der Rolle der Konsulin
Mehlmann zu sehen.
(Quelle:
www.derstandard.at)
23.07.2010
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| Format
1080i/25 für ARD und ZDF? |
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Normalerweise
war von ARD und ZDF immer die Ansage, dass das kleinere
HDTV-Format 720p50 der europäische Standard für
die Produktion sei. Nun
dachte man plötzlich, es wäre die radikale Kehrtwendung
nötig, von jetzt an das
Format 1080i/25 verwenden zu müssen. Doch nun scheint man
sich wieder umentschieden zu haben. Laut dem
ZDF-Produktionsdirektor Dr. Andreas Bereczky wird das ZDF
weiterhin im Format 720p50 senden und konvertieren.
(Quelle:
www.heise.de) 05.07.2010
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| Hollywoodfilme
auf Katalonisch? |
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Es gibt seit Anfang 2010 tatsächlich ein
Gesetz aus Barcelona, das verordnet, dass mindestens die
Hälfte aller ausländischen Filmproduktionen auf Katalonisch
synchronisiert werden müssen. Somit wird es "Harry
Potter und die Heiligtümer des Todes" dieses Jahr für
die spanische Bevölkerung auf Katalonisch zu sehen
geben.
Die US-Produktionen sind davon aber ganz
und gar nicht begeistert und daher entschieden sich die
Hollywood-Produzenten, ihre Filme ab 2011 weder in Spanisch,
noch Katalanisch zu zeigen.
Was wird das für die Filmbranche
Spaniens bedeuten? Laut Tarrazón, dem Präsidenten des
katalanischen Kino-Verbandes, wird dies mit Sicherheit einen
Verlust von bis zu 15 Prozent für die gesamte Branche
bedeuten.
(Quelle:
www.derstandard.at)
07.07.2010
|
| Rundfunkgebühr
für alle |
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"Hoch zufrieden mit der erzielten
Lösung" sei sich Kurt Beck, der rheinland-pfälzische
Ministerpräsident.
Zusammen mit seinem Kollegen Stephan
Mappus aus Baden-Württemberg verkündete er, dass in Zukunft,
nicht mehr für jedes Radio oder Fernsehgerät einzeln eine
Gebühr eingetrieben werde, sondern eine allgemeine
Haushaltsabgabe für jeden anfallen wird.
Das bedeutet, dass in Zukunft auch diejenigen zur Kasse gebeten werden, die keine
Rundfunkgeräte nutzen.
Somit wird jeder Haushalt und jede Firma
eine Pauschale von 17,98 € entrichten müssen.
Störende
Kontrollen werden dafür wegfallen, vor allem aber wird die Änderung zu
einem Bürokratieabbau führen. So werden zum Beispiel Kinder,
die ein eigenes Einkommen haben, nicht mehr für ihre eigenen
Geräte bezahlen müssen.
Damit diese Neuerungen nicht auf Kosten
derer stattfinden, die keine Rundfunkgeräte besitzen, soll es
Regelungen geben, die Einzelne von der Abgabe befreien.
Ob das klappt wird sich zeigen.
(Quelle:
www.sueddeutsche.de)
10.06.2010
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| Günther Jauch
zu teuer? |
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Ab Herbst 2011 soll Günther Jauch den
Sendeplatz am Sonntagabend von Moderatorin Anne Will
übernehmen. Die politische Talkshow soll ein viertel mehr
kosten, als bisher die Sendung von Anne Will, denn produziert
wird von Günther Jauchs Firma "I & U TV".
Dagegen hat nun ein GEZ-Gebührentahler und ehemaliger
WDR-Redakteur geklagt.
Gerechtfertigt seien die hohen Kosten
aber durch den hohen Bekannheitsgrad von Günther Jauch
selbst, sagt die WDR-Rundfunkratsvorsitzende Ruth Hieronymi.
Laut dem verantwortlichen Richter kann kein einzelner
Zuschauer, sondern nur das Rundfunkgremium, Einfluss auf die
Programmgestaltung eines Senders nehmen.
(Quelle:
www.spiegel.de) 23.08.2010
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| Clint Eastwood
setzt sich ein |
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George Osborne, der britische
Schatzkanzler, plant die UK Film Council aufzulösen. Rund 900
Produktionen hat die britische Filmförderung mitfinanziert.
Durch Blockbuster wie der ein oder andere James Bond Film
konnten zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden und die
Umsätze sind in den vergangenen Jahren ums doppelte
gestiegen. Grund für die Auflösung seien wohl strikte
Sparmaßnahmen der Koalitionsregierung.
Nun setzt sich Clint Eastwood, dessen
letzter Film der Thriller "Hereafter" selbst von der
UKFC unterstütz wurde, dafür ein, dass die UK Film Council
bestehen bleiben kann. Er verfasste einen Brief an George
Osborne, in dem er höflich dazu auffordert, die Auflösung
noch einmal "genauestens zu überdenken". Die
Chancen auf eine Rettung stehen allerdings schlecht, denn laut
Kulturminister Jeremy Hunt ist die Schließung der Film-Förderstelle
nicht nur eine wirtschaftliche sonder eher eine ideologische Entscheidung.
(Quelle:
www.sueddeutsche.de) 12.08.2010
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| Filmfestspiele
Venedig |
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Zum 67. mal wird der Goldene Löwe in
Venedig verliehen. 23 Filme werden um die begehrte Trophäe
ins Rennen gehen. Neben sechs österreichischen Produktionen
und Koproduktionen, ist auch ein deutscher Film
"Drei" von Tom Tykwer beim diesjährigen Wettbewerb
vertreten.
Eröffnungsfilm der Filmfestspiele
wird "Black Swan" des US-Regisseur Darren
Aronofsky sein, der sich unter anderem gegen Sofia Coppolas
"Somewhere" aber auch zahlreiche italienische
Produktionen behaupten muss.
Erwartet werden auch in diesem Jahr
einige Filmgrößen, wie Gerard Depardieu, Robert Rodriguez
und Ben Affleck, die ihre Filme außerhalb des Wettbewerbes
vorstellen.
(Quelle:
www.derstandard.at) 04.08.2010
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| Spezialpreis
für österreichische Koproduktion |
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"Tilva Ros" des Serben
Nikola Lezaic wird beim diesjährigen Filmfest in Sarajevo als
bester Film ausgezeichnet. Auch die österreichische
Koproduktion "Tender Son - The Frankenstein Project"
des Ungarn Kornel Mundruczo begeistert und gewinnt den
Spezialpreis der Jury.
(Quelle:
www.derstandard.at) 03.08.2010
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| Steuervorteile
in Frankreich für Filmproduzenten |
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Bisher konnte Frankreich sich nicht
wirklich als beliebter Drehort für erfolgreiche
Hollywoodproduktionen behaupten. Doch haben auch sie nun das
deutsche Konzept übernommen und gewähren den ausländischen
Filmproduzenten einen Steuernachlass von 20%. Bis zu vier
Millionen ihrer Ausgaben können US-Regisseure absetzen.
Die internationale Filmindustrie wurde in Frankreich schon
immer stark gefördert. Allein dieses Jahr sollen aber auch
rund 20 ausländische Filme Paris als Filmkulisse
nutzen. Dies kommt der Wirtschaft Frankreichs nur zu Gute.
Neue Arbeitsplätze werden geschaffen und auch sonst lassen
die US-Regisseure viel Geld im Land.
In absehbarer Zukunft soll sogar ein
Filmstudio "Cité du Cinéma" in Paris entstehen.
Dank dem Regisseur Luc Besson, der dieses Projekt ins Leben
gerufen hat, haben große Filmstädte wie Pinewood oder
Babelsberg auch in dieser Hinsicht keinen Vorteil mehr
gegenüber Paris.
(Quelle:
www.sueddeutsche.de) 12.08.2010
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| Francesco Rosi
erhält Ehrenleoparden |
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Am 13. August soll der 87-jährige
italienische Regisseur im Rahmen des Filmfestivals Locarno
für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden.
Im Laufe seiner Karriere hat er sich mit
schwierigen Themen auseinandergesetzt und soll auch weiterhin
als Vorbild für viele junge Filmemacher gelten.
(Quelle:
www.derstandard.at) 05.08.2010
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| Drehbuchautor
Tom Mankiewicz ist tot |
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Am Samstag erlag der 68-Jährige
Drehbuchautor und Regisseur seinem Krebsleiden. Neben
zahlreichen Bond-Filmen wie "Diamantenfieber" (1971)
überarbeitete er auch die beiden "Superman"-Streifen
für Richard Donners.
(Quelle:
www.derstandard.at) 03.08.2010
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| Stallone
geht nicht ans Telefon |
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"The Expendables" ist der
teuerste Film der jemals in Brasilien gedreht wurde. 63
Millionen Dollar hat die Produktion gekostet, in der Silvester
Stallone an der Seite von Bruce Willis, Mickey Rourke, Jet Li
und dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger die
Fauste gegen ein Diktatorischen Regime schwingt.
Während des drehst entstanden laut der
Brasilianischen Wochenzeitung "Veja" über 2
Millionen Dollar schulden, welche die Beleuchtungsfirma O2 nun
versucht einzutreiben.
Das Interesse Stallones und seinen
Co-Produzenten, die Schulden scheint allerdings nicht
besonders groß zu sein, denn auf Anrufe der Beleuchtungsfirma
reagiert sein Anfang 2010 niemand mehr.
(Quelle:
www.spiegel.de) 02.08.2010
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| Tony Curtis tot |
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Hollywoodgröße Tony Curtis ist tot. Im
Alter von 85 Jahren verstarb der durch Klassiker ("Manche
mögen's heiß", "die Diebe von Marschan",
"Spartacus") weltberühmt gewordene Schauspieler.
Curtis wurde 1925 als Bernard Schwartz in
New York geboren und von den Universal Studios bereits nach
einem Jahr Schauspielunterricht entdeckt und unter Vertrag
genommen. Sein großer Erfolg bescherte ihm zu jedem Zeitpunkt
seiner Karriere Geld und Ruhm und schon lange vor seinem Tod
war Tony Curtis zur Legende geworden…
(Quelle:http://www.spiegel.de)
30.09.2010
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| Streit
um die Hobbits |
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Eine scheinbar nicht enden wollende Krise
überschattet den Dreh von Tolkiens „Der kleine Hobbit“ in
Neuseeland. Nachdem Guillermo del Toro im Mai bereits aus der
Regiearbeit am Projekt ausgestiegen war, kann sich nun auch
„Herr der Ringe“- Regisseur Peter Jackson nicht so recht
mit den Umständen vor Ort anfreunden. Derzeitig ist es die
australische Schauspieler- Gewerkschaft „Media,
Entertainment & Arts Alliance“, die Jackson Steine in
den Weg zu legen scheint. Sie wirft ihm vor, er habe seine
Schauspieler nicht unter standardgemäße Verträge genommen.
Jackson hält dem entgegen, der Gewerkschaft sei es von Anfang
an nur um die hohen Einnahmen und die Expandierung nach
Neuseeland gegangen. Die MEAA droht mit einem internationalen
Boykott, Regisseur Jackson mit der Niederlegung der
Weiterarbeit in Neuseeland und Verlagerung des Drehs nach
Europa. Für „Der kleine Hobbit“ bleibt nur zu hoffen,
dass trotz all der Streitereien dem erwarteten Kinogenuss
nichts ernsthaft entgegen steht.
(Quelle:http://www.spiegel.de)
29.09.2010
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| Cinec 2010 |
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Von 18.09.2010 bis 20.09.2010 findet im
M,O,C, Veranstaltungscenter München die Cinec, eine der
bedeutendsten Fachmessen für Film und Video Produkte statt.
Die Messe richtet sich vor allem an jene, die sich
professionell mit Film und Video Produktion beschäftigen. Die
neusten Technologischen Schmuckstücke werden präsentiert so
wie altbewährtes Equipment ausgestellt. Besonderes Augenmerk
wird wahrscheinlich auf den letzen großen Würfen aus der
Welt der digitalen und dreidimensionalen Cinematografie
liegen. Das Movie-College berichtet auch in diesem Jahr wieder
von der Cinec.
(Quelle:http://www.cinec.de/) 13.09.2010
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| Deutscher
"Walk of Fame" |
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In Berlin gibt es jetzt auch einen
"Walk of Fame", der den hier tätigen
Filmschaffenden gewidmet ist. Bis jetzt wurden 40 Filmstars
mit einem solchen Stern geehrt. Darunter Mario Adorf, Armin
Mueller-Stahl, Wim Wenders und auch Romy Schneider. Wie auch
in Los Angeles soll es ein wachsendes Denkmal werden. Schon
nächstes Jahr werden 10 neue Sterne hinzugefügt.
(Quelle:http://www.derstandard.at)
22.09.2010
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| Eurpopäisacher
Filmpreis für Bruno Ganz |
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Am 4. Dezember 2010 findet die 23.
Europäische Filmpreisverleihung in Tallinn statt. Diese Jahr
soll der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz von der
"European Film Academy" für sein Lebenswerk
ausgezeichnet werden. Mit zu seinen größten
Publikumserfolgen zählen unter anderem "Der
Untergang" (2004), in dem er Adolf Hitler darstellte oder
auch "Jugend ohne Jugend" (2007) von Francis Ford
Coppola.
(Quelle:http://www.derstandard.at)
22.09.2010
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| Zum Tod von Claude
Chabrol |
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Im Alter von 80 Jahren verstarb am
Sonntagmorgen Legende Claude Chabrol, dessen Werk maßgeblich
die „Nouvelle Vague“ begleitete und Geschichte schrieb.
Bekannt war der französische Regisseur,
Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler für seine
sozialkritische Sicht auf die Bourgeoisie und eine ironische
und unverhohlene Erzählweise, aber auch für seine
hedonistische und dekadente Lebensart.
Zu Chabrols bedeutenden Filmen zählen
etwa „die Enttäuschten“ (1958), „Schrei, wenn du kannst“
(1959) oder „süßes Gift“ (2000).
(Quelle:
www.spiegel.de) 13.09.2010
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| Iranischer Regisseur-
6 Jahre Haft |
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Der international bekannte iranische Filmregisseur Jafar
Panahi wurde von einem iranischen Gericht zu sechs Jahren Haft
und einem zwanzigjährigen Berufsverbot verurteilt. Das
Vergehen, welches ihm zur Last gelegt wurde, liegt in der
Ausübung seines Berufes als Filmemacher, er habe "Propaganda
gegen das System" betrieben. Auch sein Berufskollege, der
Regisseur Mohammed Rasulof wurde zu sechs Jahren Haft
verurteilt. Panahi wurde im Februar 2010 die Reise nach
Deutschland verweigert, wo er an der Berlinale teilnehmen
sollte. Quelle:http://www.spiegel.de/)
22.12.2010
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| Emmy
für "Shaun, das Schaf" |
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Mit den International Emmy Awards ehren die Amerikaner die
besten Fernsehproduktionen aus dem Ausland. Als einzige
deutsche Koproduktion erhielt erneut "Shaun, das
Schaf" einen Preis. Schon 2008 erhielt die Kindersendung
den Emmy in der Kategorie Kinder und Jugendliche. In allen
anderen Kategorien, in denen deutsche Fernseh-Produzenten und
Schauspieler nominiert waren, wurden britische Konkurrenten
ausgezeichnet.
(Quelle:http://www.zeit.de/)
24.11.2010
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| Geht der MGM-Löwe
pleite? |
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"More Stars than there are in Heaven/Mehr Sterne als am
Himmel" So lautet der Werbespruch über dem Studio von
MGM (US-amerikanische Filmproduktions- und
Filmverleihgesellschaft ), obwohl die letzten langfristigen
Star-Verträge 1960 aufgelöst wurden. In den letzten Wochen
sah es so aus, als würde MGM Konkurs anmelden, da es seinen
Gläubigern vier Millionen Dollar schuldet. Nun schlug jedoch
Lions Gate Entertainment (Hollywoods führender Produzent von
Independent-Filmen) eine Vereinigung von Lions Gate und MGM
vor, bei deren Resultat die Gläubiger eine Aktienmehrheit
hätten. Am Freitag sollen diese über das Schicksal des
Studios entscheiden.
(Quelle:http://www.welt.de)
22.10.2010
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| Google TV- Verschoben |
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Es scheint doch etwas komplizierter zu sein, als gedacht,
Fernsehen ins Internet zu portieren und umgekehrt. Die
Verbindung von Fernsehen und Internet wollte Google hoffähig
machen. Hersteller wie Sony und Logitech haben erste Geräte
in den Handel gebracht, doch die Software ist scheinbar so
unausgegoren, dass die ersten Anwender sehr unzufrieden waren.
Auch blockieren die großen US TV Netzwerke wie US-Networks
ABC, NBC, CBS und Fox den Google Zugriff auf ihre Inhalte. Nun
soll verhandelt und nachgebessert werden, der Start ist erst
einmal verschoben. Quelle:http://www.spiegel.de/)
21.12.2010
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| Eutelsat
verliert Satelliten im All |
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Nach dem Start der Trägerrakete "Ariane-5", die den
Satelliten in die Umlaufbahn bringen sollte, gab es Probleme
mit dem Antriebssystem. Der verloren gegangene Satellit
"W3B" sollte für Eutelsat unter anderem
Fernsehprogramme und Datenverbindungen in Europa, dem Nahen
Osten, Zentralasien, Afrika und dem Indischen Ozean liefern.
Das Unternehmen entwickelt nun den Satelliten "W3C"
um den Verlust auszugleichen.
(Quelle:http://www.spiegel.de/)
02.11.2010
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| Thomas Harlan ist
tot |
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Der Regisseur und Autor Thomas Harlan ist tot. Er verstarb am
16. Oktober im Alter von 81 Jahren. Der Sohn des Regisseurs
Veit Harlan ("Jud Süß") war ein Außenseiter, der
sein ganzes Leben gegen die Ungerechtigkeit ankämpfte. Zum
einen war er ein engagierter Ankläger nationalsozialistischer
Verbrechen, er durchsuchte Archive in Polen und belieferte mit
dem gefundenen Material Prozesse wie den Auschwitz-Prozess.
Zum anderen kämpfte er an den linken Fronten in Italien,
Chile und Portugal. Außerdem war Harlan einer der schärfsten
Gegner seines Vaters.
Der Nationalsozialismus war ebenfalls Thema seiner Werke.
In dem Dokumentarfilm "Wundkanal - Hinrichtung für vier
Stimmen" (1984) übt er Kritik an der vorzeitigen
Haftentlassung eines SS-Obersturmbannführers und auch seine
Romane "Rosa" (2000) und "Heldenfriedhof"
(2006) sind Formen der Vergangenheitsbewältigung. Demnächst
sollen sechzig von Harlan diktierte Seiten über seinen Vater
veröffentlicht werden.
(Quelle:http://www.faz.net)
18.10.2010
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