|
|
November / Dezember 2007
| "Metropolis"-Remake
geplant |
Der Stummfilm von 1927 wird neu aufgelegt
Der Kult Science-Fiction Klassiker "Metropolis"
von Fritz Lang, der seit 1927 weltweit Wellen schlägt (dafür
aber die Ufa damals fast in den finanziellen Ruin getrieben
hat) soll nun neu aufgelegt werden.
Der deutsche Produzent Thomas Schühly ("Der Name der
Rose") hat sich hierfür die Rechte gesichert, mit ins
Boot genommen soll außerdem Mario Kassar werden, der unter
anderem den "Terminator" produziert hat. Der
Drehbeginn ist für 2009 geplant.
(Quelle
www.focus.de) 20.12.2007
|
| Zuviel Film? |
Strukturwandel im Kino
Es gab dieses Jahr neben guten und
schlechten Filmen, vor allem viele Filme. Experten fragen sich
nun, ob es nicht zu viele waren. Das Kino durchlebt einen
deutlichen Strukturwandel, es gibt mehr Filme aber weniger
Kinobesucher. Bis Ende des Jahres werden alleine in
Deutschland 480 Filme über die Leinwände flimmern, vor 5
Jahren waren es noch 100 Filme weniger, in den letzten 10
Jahren haben sich die jährlichen Filmstarts verdoppelt. Die
Verleiher beschweren sich, da es fast unmöglich ist, bei
einem solchen Filmandrang noch freie Saale für Pressevorführung
zu bekommen und auch Kinobetreiber sind überfordert, da jede
Woche neue Filme anlaufen und sie die meisten Werke schon nach
kurzer Zeit wieder aus dem Programm nehmen müssen. Alleine im
Herbst wurden 66 verschiedene Filme in deutschen Kinos
gezeigt. Das Problem ist, dass die meisten Exemplare nach
kurzer Zeit schon wieder aus den Kinos raus sind und das
Publikum, meistens nicht viel davon mitbekommt. Vor allem
unbekannte Produktionen, die nicht durch Werbung an jeder Ecke
angepriesen werden, erlangen nur dürftige Besucherzahlen.
Dieses Schicksal droht aber auch den Hollywoodstreifen, die
zurzeit eindeutig weniger einspielen, als in den vergangenen
Jahren.
Nur 60 Filme konnten dieses Jahr eine
Zuschauerzahl von einer halben Millionen oder mehr erreichen.
In der Branche macht sich Unmut breit, viele sind sich dem
Problem bewusst, doch etwas ändern will keiner.
Fred Kogel, Vorstandsvorsitzender der
Constantin Film AG warnt davor, dass ein Überangebot an
Filmen allen das Geschäft vermiese. "Alle müssen sich
fragen, ob die Filme, die sie ins Kino bringen, auch tatsächlich
premiumtauglich sind und die Zuschauer ins Kino holen".
Tatsache ist, dass sich ein neuer Trend
entwickelt hat, Filmfreunde können sich freuen, denn es gibt
eindeutig mehr zu sehen als noch in der Vergangenheit. Ob
unter diesem Zeitdruck wirklich noch gute Filme produziert
werden, muss jeder selbst entscheiden. Sicher ist aber, dass
wir einige gute Filme verpassen werden, denn was kommt bei
einer solchen Angebotsvielfalt noch beim Verbraucher an?
(Quelle
www.taz.de) 20.12.2007
|
| Neue Vereinbarung mit Autoren |
Produzenten suchen Zwischenlösung
Es ist mittlerweile schon zu Gewohnheit
geworden, das Fernsehprogramm hat einen Sprung in die
Vergangenheit gewagt hat und TV-Programme sind mit
Wiederholungen überhäuft . Es ist sicher mal ganz schön an
alte Zeiten erinnert zu werden, es ist allerdings fraglich, ob
die amerikanischen Zuschauer Interesse
an einem verjüngten George Clooney haben, der mit braunem
Jackett und übertrieben großen Schulterpolstern, als neuer
Emergency Room-Star angepriesen wird. Leider ist der
Hollywoodschauspieler schon lange nicht mehr in der
Erfolgsserie zu sehen und allmählich werden die ständigen
Wiederholungen zum Laster.
Zurzeit sind insgesamt 50 Shows
eingestellt worden und die meisten Sender setzen auf „alte
Schinken“, die schon lange keiner mehr sehen will.
Unter anderem die Produzenten der
Lettermann-Show haben von ewigen Einbusen bezüglich der
Einschaltquoten genug und setzen nun auf neue Vereinbarungen
mit der Autorengewerkschaft. Auf konkrete Dinge konnte man
sich zwar nicht einigen, auch die Verhandlungen Anfang
Dezember haben leider kein brauchbares Ergebnis gebracht.
Dennoch setzen die Sender nun auf einzelne Vereinbarungen
zwischen Autoren und Produzenten und hoffen so, zumindest ab
Januar vereinzelt wieder neue Shows senden zu können. Geplant
ist ein vorübergehenden Vertrag mit dem amerikanischen
Autorenverband.
(Quelle
www.sternl.de) 19.12.2007
|
| Allen vs Oscar |
Woody Allen lehnt weitere Auszeichnungen ab
Hollywood sei nicht seine Welt, nannte
der 72-jährige FIlmemacher als Grund für seine ablehnende
Haltung der Oscar-Auszeichung gegenüber. Nach 3 Oscars hat er
beschlossen, sich von der Glitzerwelt L.A.´s zu distanzieren.
"Ein Film ist für sie vor allem die
Möglichkeit, hunderte Millionen von Dollar zu machen",
sagte Allen dem Magazin "Leben" der Hamburger
Wochenzeitung "Die Zeit". Seine Motivation sei nicht
das Geld, sondern ein Verständnis-Prozess.
"Filme sind meine Therapie. Würde
ich keine Filme schreiben, dann schriebe ich Theaterstücke
oder Bücher. Wenn ich nicht schreibe, fühle ich mich jämmerlich."
Mit der Finanzmaschine Hollywood könne er sich nicht
identifizieren, meinte Allen. "Ich bin kein
Hollywood-Filmemacher und bin es nie gewesen, ich bin ein New
Yorker Filmemacher".
(Quelle
www.tagesspiegel.de) 17.12.2007
|
| Hollywood zahlt zu viel |
Schauspieler überbezahlt
Natürlich kann eine Produktion
schon vor Beginn des Drehs von einer bestimmten Besucherzahl
ausgehen, wenn ein Starschauspieler für die Hauptrolle
besetzt ist. Neu ist jedoch, dass man sich in der
Vergangenheit des Öfteren verkalkuliert hat und es einige
Hollywoodgrößen gibt, die somit eindeutig überbezahlt sind.
Eine amerikanische Zeitung veröffentlichte kürzlich die Top
Ten der überbezahltesten Schauspieler, Nicole Kidman und
Russell Crowe an erster Stelle. Das "Forbes Magazin"
berichtete außerdem von überraschenden Zahlen bezüglich der
letzten Filmflops. Für die Verfilmung "der goldene
Kompass" erhielt Nicole Kidmann 15 Millionen Dollar, der
Film spielte nur 26 Millionen ein und kostete insgesamt 200
Millionen Dollar. Auch Russel Crowe landete mit seinen letzten
beiden Streifen "Das Comeback" und "Ein gutes
Jahr" keine Publikumstreffer und verdiente im Verhältnis
zu den Einnahmen der Filme zu viel. Auf der anderen Seite
bewegen sich diese Investitionen in solchen Millionenhöhen,
dass ein einziger Film vergangene Verluste auch wieder
einspielen kann. Crow´s neueste Verfilmung "American
Gangster" nahm insgesamt 173 Millionen US-Dollar ein,
kostete aber nur 100 Millionen US-Dollar. Adam Sandler,
Cameron Diaz, Denzel Washington, Will Smith und Tom Cruise
sind ebenfalls in den Top 10 der überbezahlten Hollywoodstars
vertreten.
(Quelle
www.welt.de) 14.12.2007
|
| Klaus Kleber bleibt beim ZDF |
Kein neuer Redakteur für den Spiegel
Das Nachrichtenmagazin der Spiegel hatte Klaus Kleber als
Nachfolger von Stefan Austs einen Platz als Chefredakteur
angeboten. Überraschender Weise lehnte Kleber das Angebot
aber ab und betonte, dass es eine Ehre sei für diesen Posten
vorgeschlagen zu werden, er dem ZDF aber treu bleiben würde.
Als Leiter der "heute journal"-Redaktion spielt
Kleber auch für das ZDF eine wichtige Rolle, Kleber bekannt
als Spitzenmann des Journalismus wurde schon 2003 von der ARD
abgeworben. Armin Mahler der Geschäftsführer der
SPIEGEL-Mitarbeiter KG, sagte dazu: "Natürlich bedauern
wir die Absage von Claus Kleber. Wir werden nun ohne Zeitdruck
und in Ruhe die Suche nach einem Chefredakteur für den
SPIEGEL fortsetzen." Kleber begründete seine Absage
damit, dass er sich dem Medium TV mehr verpflichtet fühle, er
sagte auch: "Wir stehen mit dem 'heute-journal', mit
unseren Nachrichtensendungen im ZDF an der Schwelle des
digitalen Zeitalters. In einem Jahr senden wir mit neuester
Technik aus dem modernsten News-Studio Europas. Die
Informationsgesellschaft wird sich verändern, ein ungeheuer
spannender Prozess. Den will ich zusammen mit meinem Team
gestalten."
(Quelle
www.spiegel.de) 13.12.2007
|
| Was läuft bei der Berlinale? |
Filmfestspiele geben erste Filme bekannt
Doris Dörrie „Kirschblüten Hanami “
wird Deutschland
bei der 58. Berlinale im Februar vertreten. Der Film erzählt
die Geschichte des an Krebs erkrankten Rudi (gespielt von
Elmar Wepper) und seiner esoterischen Frau (Hannelore Elsner).
Neben dieser deutschen Produktion gaben die internationalen
Festspiele weitere
7 Filme bekannt, die im Wettbewerb laufen sollen. An den Start
gehen unter anderem Filme aus den USA, China, Brasilien,
Mexiko, Großbritannien und Polen. Gewinner der Berlinale 2000
tritt dieses Mal mit "There
Will Be Blood" an. Der Film ist eine Anlehnung an Upton
Sinclairs Roman "Oil" und erzählt vom sagenhaften
Aufstieg eines erfolglosen Silberminenbesitzers. Der
mexikanische Filmemacher Fernando Eimbcke gehört mit
"Lake Tahoe" zu den Teilnehmern, wobei in seinem
Film die Geschichte eines Sechzehnjährigen behandelt wird,
der den plötzlichen Tod seines Vaters verarbeiten muss.
Bis Mitte Januar sollen alles Filme
feststehen.
(Quelle
www.zeitt.de) 11.12.2007
|
| Steuergelder für den Bambi |
200.000 für Glamour-Gala
Der bayrische Rechnungshof übt scharfe
Kritik an der Subventionierung der Bami-Gala. Schon 2005 wurde
die übertriebene Gala-Unterstützung aus Steuergeldern
kritisiert. Die Frage ist warum man an anderen Stellen harte
Einschränkungen in Kauf nehmen muss, andererseits aber Geld
in den Glamour investiert. Die Staatskanzlei verteidigt sich
damit, dass es sehr wichtig sei, dass Bayern Medienstandort
Nr.1 bleibt. Die Rechnungsprüfer betonten, dass Bayern
vermutlich Angst hatte nicht mehr als Veranstaltungsort in
Frage zu kommen. Allerdings stand Bayern schon als
Veranstaltungsort fest, bevor es überhaupt eine Zusage für
eine Subventionierung gab. Außerdem wurde bekannt, dass auch
die Bambi-Veranstaltung 2006 in Stuttgart von der
baden-württembergischen Landesregierung mit Steuermitteln
unterstützt worden war. Ein Sprecher des Staatsministerium in
Stuttgart erklärte "Der Beitrag des Landes wurde
vollständig aus den im Haushalt für Öffentlichkeitsarbeit
bewilligten Mitteln finanziert."
(Quelle
www.spiegelt.de) 05.12.2007
|
| Verleihung des "Kennedy"-Preises
in den USA |
Ehrung für Martin Scorsese und Steve Martin
In den USA wurde nun zum 30. Mal der
renommierte "Kennedy"-Preis für "lebenslangen
Beitrag zur amerikanischen Kultur" verliehen. Unter den
diesjährigen fünf Preisträgern befanden sich - neben
Sängerin Diana Ross, Pianist Leon Fleisher und "Beach
Boys"-Frontmann Brian Wilson - der Hollywood-Regisseur
Martin Scorsese ("The Departed", "Gangs of New
York") und Schauspieler und Komiker Steve Martin
("Solo für zwei", "Roxanne"). Übergeben
wurde der Preis von US-Außenministerin Condoleezza Rice.
(Quelle
www.derstandart.at) 04.12.2007
|
| Fades Fernsehspiel |
Verleihung des europäischen Filmpreises
Von den zahlreichen prominenten Gästen
dürfte sich die Mehrzahl gelangweilt haben - die Gala
entpuppte sich als mühsame Prozedur, die jeglicher Pointen
entbehrte. Jan-Josef Liefers und seine französische Kollegin
Émanuelle Béart führten durch den Abend, schafften es aber
nicht, ihn mit Inhalt zu füllen.
Den europäischen Filmpreis und den Preis
für Regie erhielt das rumänische Abtreibungsdrama "Vier
Monate, drei Wochen und 2 Tage" von Cristian Mungiu,
Fatih Akin wurde für das Drehbuch zu "Auf der anderen
Seite" ausgezeichnet. "Das Parfüm" erhielt
für Kamera und Production Design Preise
Wim Wenders, der Präsident der
Europäischen Filmakademie, gab mit großem Bedauern die
Abwesenheit Jean-Luc Godards bekannt, der an diesem Abend für
sein Lebenswerk geehrt werden sollte. "Niemand hat sich
so etwas getraut.", sagte Wenders über das Werk des
76-jährigen.
(Quelle
www.faz.net) 03.12.2007
|
| Bambi 2007 |
Mut-Bambi für Tom Cruise
FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher
ergriff gestern Abend auf sehr stürmische Weise Partei für
die umstrittene Stauffenbergverfilmung von Tom Cruise. Er
versuchte deutlich zu machen, dass Deutschland von der
Verfilmung profitieren würde und über den deutschen
Widerstand so mehr bekannt werden würde. Er erklärte auch,
dass sein Vorgänger Historiker Joachim Fest immer betonte,
dass sich ein Weltstar der Sache annehmen müsste, um für die
nötige Präsents zu sorgen. Mit dem Mut-Bambi heimste sich
Cruise nicht nur Lob des Laudators ein, sonder wurde mit einem
teilweise missmutigem Publikum konfrontiert. Einer der Gala-Gäste
Heiner Lauterbach meine nach der Verleihung, "Einen
Film zu drehen, dafür 50 Millionen Dollar zu bekommen - ich
finde, da gibt es Mutigeres." Lauterbach argumentierte,
dass es kein Unterschied zu deutschen Schauspielern gäbe und
Cruise nur mehr Geld zu Verfügung stünde. Cruise war schon
vor den Dreharbeiten zu seinem neuen Film auf heftige Kritik
gestoßen, vor allem als Anhänger der Scientology Kirche,
wurde es ihm erst verboten im Bendlerblock, Stauffenbergs
Hinrichtungsstätte, zu drehen.
(Quelle
www.kleinezeitung.at) 30.11.2007
|
| Film+ 07 |
Schnittpreise vergeben
Film+ findet dieses Jahr zum siebten Mal im Kölner Kino
OFF Broadway und dem Filmforum im Museum Ludwig statt. Auch
dieses Jahr treffen sich wieder Editoren, Filmemacher,
Filmstudenten und das Kölner Publikum, um die
"unsichtbare" Arbeit des Cutters zu würdigen. Der
Schnittpreis Spielfilm ging an Hansjörg Weißbrich für
"Der Liebeswunsch", mit "die
Unzerbrechlichen" gewann Ana Pohl den Bild-Kunst Schnitt
Preis Dokumentarfilm und der Förderpreis der BMW-Group
ging an Rudi Zieglmeier für
"Bildfenster/Fensterbilder". Das Programm stellte
natürlich die Filme der Preisträger in den Mittelpunkt.
Abgerundet wurde die Preisverleihung von einer der Filme
umfassenden Hommage-Reihe und Panels zu entsprechenden
Schwerpunkten.
(Quelle
www.filmplus.de) 28.11.2007
|
| Autorenstreik trifft Europa |
Illuminati-Deh gestoppt
Scheinbar sind die Ausmaße des seit 2 Wochen andauernden
Autorenstreiks in den USA, größer als noch vor einigen
Tagen vermutet. Das britische Filmstudio Pinewood teilte
gestern mit, dass das Drehbuch zum Bestsellerroman Illuminati
nicht fertig gestellt werden konnte und die Dreharbeiten
deshalb auf weiteres verschoben werden. Unter anderem machte
Brad Pitt dem Studio eine Absage, da er mit dem Drehbuch nicht
einverstanden war. Auf Grund des Streiks hat das Studio nun
auch keine Möglichkeit die aktuelle Fassung umzuschreiben.
Das Studio Pinewood, welches als das erfolgreichste in ganz
Europa gilt, darf sich nun im nächsten Jahr auf einen
Umsatzrückgang von ca. 4,17 Millionen Euro einstellen. Alle
Hoffnung liegt nun auf dem neuen Verhandlungsgespräch am
Montag, Fakt ist das der Filmindustrie täglich 21 Millionen
Dollar verloren gehen und endlich Bewegung in die Sache kommen
muss. Keine Neuigkeiten gibt es hingegen im Bezug auf die
Forderungen der Bühnenarbeiter am Broadway. Es kam sogar
soweit, dass ein Theaterbetreiber die Gewerkschaft auf 35
Millionen Dollar verklagte.
(Quelle
www.morgenpost.de) 23.11.2007
|
| Fernando Fernán-Gómez verstorben |
Spanische Schauspielikone stirbt an Darmkrebs
Der spanische Schauspieler starb gestern im Alter von 86
Jahren in einem Madrider Krankenhaus. Erst vor einigen Tagen
wurde bekannt, dass Fernando Fernán-Gómez schon seit einem
Monat wegen Darmkrebs in Behandlung war. Während seiner 50
jährigen Karriere wurde er zum bekanntesten Schauspieler
seines Landes und erhielt mehrmals den spanischen Filmpreis
Goya, 2005 wurde er auf der Berlinale für sein Lebenswerk
geehrt. Fernán-Gómez spielte in 200 Filmen mit und führte
bei 20 selbst Regie, im spanischen Fersehen verkörperte er
unter anderen Don Quijote. Er wurde als einziger spanischer
Schauspieler in die königliche Sprachakademie aufgenommen
(Quelle
www.tagesspiegel.de) 22.11.2007
|
| Autorenstreik geht weiter |
Solidarität mit den Streikenden
Die streikenden Drehbuchautoren Hollywoods geben nicht
nach. Seit dem 5. Dezember stehen sie erstaunlich geschlossen
hinter den Ansprüchen auf eine höhere Beteiligung an
den Gewinnen aus neuen, digitalen Plattformen. Die Autoren von
Fernsehserien und nun auch vereinzelt von Kinofilmen möchten
ihren Streik fortsetzen, bis die Produzenten ihnen
entgegenkommen.
Auch Hollywoodgrößen verkündigten ihre Solidarität mit
den Streikenden - und Umfragen zufolge steht die Mehrheit der
amerikanischen Zuschauer hinter der Bewegung-
Am kommenden Montag wollen der Produzentenverband AMPTP und
die streikende Autorenvereinigung WGA die Verhandlungen wieder
aufnehmen, weil die Produzenten von der Bedingung abließen,
der Streik müsste als Voraussetzung für Verhandlungen
fallengelassen werden.
Prognosen über einen bis zum nächsten Sommer anhaltenden
Streik und einbrechende Fernsehquoten werden nun
vorübergehend revidiert.
(Quelle
www.faz.net) 21.11.2007
|
| Christoph Fromm gewinnt
Drehbuchpreis |
Drehbuch "Sierra" wird ausgezeichnet
Die Bundesregierung vergab gestern Abend den Preis in der
Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) an den Dozent an der
Filmakademie Ludwigsburg und freien Drehbuchautor in München,
für sein noch unverfilmtes Drehbuch "Sierra". Die
Auszeichnung soll die Bedeutung des professionellen
Drehbuchschreibens würdigen, erklärte der
Kulturstaatsminister Bernd Neumann in der Preisverleihung.
"Sierra" ist die Geschichte des Obergefreiten
Jaksch und der Kindersoldatin Sheela die zusammen versuchen in
einem afrikanischen, vom Bürgerkrieg zerrissenen Land, eine
Hilfslieferung der UN in ein Flüchtlingscamp zu bringen. 2008
sollen die Dreharbeiten beginnen.
(Quelle
tagesspiegel.de) 15.11.2007
|
| Delbert Mann ist tot |
Oscar-prämierter Regisseur verstorben
Der US-amerikanische Regisseur Delbert Mann verstarb am
Sonntag in Los Angeles an einer Lungenentzündung.
Gleich sein erster Kinofilm "Marty" von 1955
wurde mit Preisen überhäuft und in Cannes wie in Hollywood
zum besten Film des Jahres gekürt und gewann Oscars für
Regie, Drehbuch und Hauptdarsteller.
Nach einigen Kinoproduktionen wie "Begierde unter
Ulmen" mit Sophia Loren und Anthony Perkins (1958) und
"Ein Hauch von Nerz" (1961) mit Cary Grant wandte er
sich dem Fernsehen zu und machte sich mit Werken wie der
Verfilmung von Remarques "Im Westen nichts Neues"
(1979) einen Namen.
1967 wurde er Präsident des US-Regisseur-Verbandes.
Delbert Mann realisierte im Laufe seines Lebens mehr als
100 Fernsehfilme.
(Quelle
tagesspiegel.de) 14.11.2007
|
| Kinos kapitulieren vor
Fussball-EM |
Schweizer Kinokette schließt die Tore
Die Kino-Theater-AG (kitag) wird während der Fussball-
Europa-Meisterschaft vom 9.-22- Juni 2008 ihre Kinos
geschlossen halten.
Grund seien die voraussichtlich einbrechenden
Besucherzahlen und die mangelde Anzahl der Filmstarts, da die
Verleihe es vermeiden, ihre Produktionen in dieser Zeit
anlaufen zu lassen.
In einigen Schweizer Städten führt diese Maßnahme zu
einem vorübergehenden Totalausfall des Kinobetriebs, da die
Häuser mancherorts alle in der Hand der kitag
sind.
Die Nachricht fand erstaunlich wenig Beachtung in der Presse -
bleibt die Frage nach der Demokratie in der europäischen
Kinolandschaft..
(Quelle
tagblatt.ch) 13.11.2007 |
| Medientage München |
Gestern Starttermin Medientage
Mit der Eröffnung durch Ministerpräsident Beckstein und
einem interessanten Hinweis bezüglich der Freiheit der Medien
begannen gestern Vormittag die 9. Medientage München in der
Messestadt. Zahlreiche Vertreter aus allen Bereichen wie print,
online, Radio und TV wie auch das Kino sind vertreten.
Jugendliche Besucher sollten die Möglichkeit, sich im
Mediencampus bei verschiedenen Hochschulen Informationen
einzuholen, nicht verpassen.
Von Kommunikationstechnik über Webdesign bis hin zu audio
engineering haben Interessenten an einer Ausbildung im
Medienbereich die Möglichkeit, sich detailliert über die
Realität des jeweiligen Berufsbildes zu
informieren.
Der Mediencampus besticht nicht durch eine überwätigende
Anzahl an Infoständen, ist aber sicherlich eine große Hilfe
für die ganz Unschlüssigen, die "irgendwas mit
Medien" machen wollen und sich davon noch ein Bild machen
müssen.
(Quelle
medientage.de) 08.11.2007 |
|
|
| Strafanzeige
gegen Regisseurin |
Tatort-Folge hat ungeahnte Folgen
Die Story des Tatorts vom 23. Dezember in welchem es um
Inzest in einer alevitischen Familie und Mord ging, hat die
deutsche alevitische Gemeinde aufgebracht und zu öffentlichen
Protesten geführt. Neben einem offenen Brief an den
Innenminister und Demonstrationen hat die Gemeinde nun auch
Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Drehbuchautorin
und Regisseurin der Folge, Angelina Maccarone ist völlig
überrascht von den Vorwürfen. Für Sonntag, den 30. Dezember
ist eine Großdemonstration in Köln angekündigt.
(Quelle:
Focus) 30.12.2007
|
| Jerzy
Kawalerowicz ist tot |
Altmeister des polnischen Films
Er hat polnische Filmgeschichte geschrieben, nicht nur mit
seinen Filmen, wie "Nachtzug", "Mutter Johanna
von den Engeln" oder "Faraon", sondern auch
durch seine Arbeit als Vorsitzender des Verbands polnischer
Filmschaffender sowie als Kreativdirektor des Filmstudios Kadr.
Am 27. Dezember ist er 85 jährig in der polnischen Hauptstadt
verstorben.
(Quelle
NZZ) 29.12.2007
|
| Kinowelt
auf Französisch |
Canal + übernimmt voraussichtlich Mehrheit
Nach Meldungen im amerikanischen Fachblatt Variety steht
die Übernahme der Mehrheitsanteile von Kinowelt durch Canal+
unmittelbar bevor. Das ursprünglich Münchner Unternehmen war
nach Liquiditätsproblemen neustrukturiert nach Leipzig
umgezogen und gehört zu den großen DVD und Filmvertrieben in
Deutschland.
(Quelle
www.variety.com) 23.12.2007
|
| Autorenstreik
in Hollywood |
Verhandlungen abgebrochen, Ende nicht in Sicht
Nach fünf weiteren Wochen Arbeitskampf wurden die
Verhandlungen für eine bessere Vergütung für die
Weiterverwertung der Arbeiten der Autoren auf DVDs und im
Internet, abgebrochen. David Young, Verhandlungsführer der
Gewerkschaft, warf den Studios vor, die Autoren nicht als
Partner zu akzeptieren: "Sie verlangen von uns, auf
unsere Zukunft zu verzichten - vor allem in den neuen
Medien." Die Produzenten Kritisierten ihrerseits, der
Abbruch solle den Streik unnötig hinauszögern.
Inzwischen gefährdet der Streik 50 TV-Shows und 15.000
Arbeitsplätze. 21 Millionen Dollar kostet dieser am Tag. In
der kommenden Woche müssten praktisch alle
Fernsehproduktionen stoppen, die in irgendeiner Weise auf
Manuskripte angewiesen sind. Ein Ende ist nicht in Sicht.
(Quelle
www.tagesspiegel.de) 10.12.2007
|
| Der
amtliche Presseausweis |
Innenminister fordern Anschaffung
Die Innenmisterkonferenz hat beschlossen,
den "amtlichen" Presseausweis abzuschaffen. Hierbei
sorgt ein schon oft diskutiertes Thema wieder für Trubel und
macht erneut auf die Fragwürdigkeit des organisierten
Journalismus in Deutschland aufmerksam. Bei der International
Academic Society hat er nach Doktor- und Adelstitel schon den
wichtigsten Stellenwert und verspricht außer
Schnellabfertigung an Flug-, Bahn-, und Seehäfen auch freie
Disco und Clubbesuche. Die G.N.S. Presseagentur wirbt neben
einem Presseausweis mit "Autorisierte
Akkreditierungs-Urkunde", was genau damit gemeint ist,
wird allerdings nicht verraten. Der DJV beschwert sich über
diese Entwicklung und betont, dass die meisten Ausweise nicht
echt seien. Leider ist diese Aussage aber falsch, auch wenn
immer mehr Agenturen Presseausweise anbieten, ist es trotzdem
nicht verboten. Auch die Kommentare, es gäbe nur vier
richtige Verbände, denen es erlaubt sei einen Presseausweis
auszustellen, ist nicht richtig. Einen "amtlichen
Presseausweis" gibt es somit nicht. Der Gesetzgeber hat
diesbezüglich keine genauen Angaben gemacht und überlässt
diese Frage den Berufsverbänden, die sich seit Jahren nicht
darauf einigen können, ab wann man ein "echter"
Journalist ist. Seit Mai 1993 gibt es aber eine Art
Vereinbarung zwischen der Innenministerkonferenz und vier
Verbänden - dem Bundesverband der Zeitungsverleger, der
Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union, dem
Deutschen Journalisten-Verband und dem Verband Deutscher
Zeitschriftenverleger. Hierbei dürfen nur diese Verbände
behauten, dass Ihr Ausweis von den Innenministern anerkannt
wird. 2004 erkämpfte sich eine Reihe von Fotojournalisten
ebenfalls das Recht, einen anerkannten Presseausweis zu
erstellen. 2006 wurde nach einer Innenministerkonferenz
beschlossen, dass noch weiteren Verbänden ein
"amtlicher" Presseausweis zusteht, der DPV, die
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm und die Jungen Medien
Deutschland gehörten unter anderem dazu.
(Quelle
www.heiset.de) 07.12.2007
|
| Evel
Knievel gestorben |
Der Urvater des Motorrad-Stunts
Während seiner langen Karriere in der er die Welt durch
aufsehenerregende Stunts in Atem hielt, hat Evel Knievel sich
vermutlich jeden Knochen gebrochen, den man sich brechen kann.
Das hat ihn nie davon abgehalten, neue, aufsehenerregende
Stunts zu wagen. Seine Stunts waren in Filmen wie "Death
Defiers", "Freebie and the Bean" oder "The
Bionic Woman" zu sehen. Nun ist er 69 jährig gestorben.
(Quelle:Homepage)
01.12.2007 |
| Mord nach
Fernsehshow schockt Spanien |
Sendung "El Diario de Patricia" soll abgesetzt
werden
Die tägliche Show "El Diario de Patricia"
(Patricias Journal), des spanischen Senders Antena 3,
verspricht den Zuschauer die "besten
Überraschungen" und "emotionalsten
Begegnungen". Mitte November, war die Russin Swetlana
Orlowa zu Gast in der Sendung um eine dieser "emotionalen
Begegnungen" zu erleben. Als dann ihr Ex-Freund Ricardo
Antonio N. ihr vor einem Millionenpublikum einen Heiratsantrag
macht, lehnt sie diesen bestimmt ab. Mit gutem Grund. Erst
sechs Wochen zuvor hatte sie sich von dem gelernten Fleischer
getrennt, weil er sie schwer misshandelt und bedroht hatte.
Vier Tage später wird Swetlana Orlowa mit aufgeschlitzter
Kehle im Eingag ihres Hauses gefunden. Ricardo N. steht unter
Mordverdacht.
Dieser Vorfall schockierte Spanien und brachte eine
Diskussion ins rollen, ob "El Diario de Patricia"
überhaupt moralisch Vertretbar sei. Die
Frauenschutzbeauftragte der Spanischen Regierung, Encarnación
Orozco, bezeichnete die Macher der Show als
"verantwortungslos". "Sie haben einem
Gewalttäter die Chance gegeben, sein Opfer erneut zu
erniedrigen" hieß es. Eine solche Sendung habe
"weder Ethik noch Moral", kritisierte auch
Sonderstaatsanwältin María Soledad Cazorla.
Neben harscher Kritik gegen jede Form reißerischer
Reality-Shows forderten Zuschauer-Verbände, "El Diario
de Patricia" ganz abzusetzen.
(Quelle:
spiegel) 27.11.2007 |
| Romuald
Pekny gestorben |
Österreichischer Charakter-Schauspieler
Seine große Stärke war stets das Theater, doch auch im
Film hat er Zeichen gesetzt und gebrochene, zerrissene Figuren
dargestellt. Dabei waren es vor allem Fernsehspiele und Serien
in denen er zu sehen war. Seine letzte Fernseharbeit war 1999
"Das Biest im Bodensee". Romuald Pekny verstarb 87
jährig in Linz.
(Quelle:
Spiegel) 09.11.2007 |
| Sendeverbot
in Pakistan |
Internationale Medien mit Sendeverbot belegt
Pakistanische Behörden haben die Sendungen von
internationalen Fernsehstationen wie BBC und CNN in den
landesweiten Kabelnetzen unterbrochen. Daraufhin setzte ein
Run auf Sattelitenschüsseln ein, um weiterhin unzensiert
Nachrichten empfangen zu können. Die instabile Situation in
Pakistan wird durch eine Vielzahl von politischen
Einschränkungen begleitet.
(Quelle:
Süddeutsche Online) 09.11.2007 |
|
Oktober
| Peter Viertel ist tot! |
Drehbuchautor verstarb mit 87
Drehbuchautor Peter Viertel ist gestern im Alter von 86
Jahren in einer Privatklinik in Marbella verstorben, nur kurze
Zeit nach dem Tod seiner Frau Deborah Kerr, die Mitte Oktober
verstarb. Viertel wurde 1920 in Dresden geboren und wanderte
während des 2. Weltkrieges mit seinen Eltern nach Amerika
aus. Sein Vater Berthold Viertel war ein erfolgreiche
Theatermacher und seine Mutter Salka Steuermann eine bekannte
Drehbuchautorin. Auf Grund seiner bekannten Eltern konnte Viertel schon in jungen Jahren wichtige Kontakte knüpfen, was
seine Kariere nachhaltig beeinflusste. Er arbeitete für
Regisseur-Größen wie Clint Eastwood, Alfred Hitchcock und
John Huston. Peter Viertel verfasste Drehbücher zu
Filmen wie "African Queen" und "Der alte Mann
und das Meer". Seine Erfahrungen bei den Dreharbeiten zu
"African Queen" verarbeitete er zu seinem
bekanntesten Roman "Mann im Dschungel", umgenannt in
"weißer Jäger, schwarzes Herz" wurde das Drehbuch
1990 von Clint Eastwood verfilmt.
(Quelle
spiegel.de) 06.10.2007 |
| Autorenstreik in Hollywood |
Wie lange reichen die Geschichten?
Amerikanische Autoren legen heute zum ersten Mal seit 20
Jahren ihre Stifte nieder, sie fordern einen neuen
Tarifvertrag, der ihnen unter anderem eine höhere Beteiligung
an DVD-Einnahmen verspricht. Die Streikmaßnahmen wurden
US-weit eine Minute nach Mitternacht ausgesprochen, alleine in
Los Angeles entschlossen sich 3000 Autoren zu streiken. Die
Industrie rechnet jetzt schon mit vielen hundert Millionen
Dollar Verlusten. Wie schnell die benötigten Geschichten der
Autoren ausgehen, ist im Moment noch schwer zu sagen. Sicher
ist, dass vor allem Shows, die jeden Tag ausgestrahlt werden,
nur schwer auf ihre Gags verzichten können. Allerdings
bereiten sich die Sender seit Beginn des Jahres auf Ausfälle
vor, da man schon seit längerem mit einem Streik rechnet. Vor
allem Groß-Studios verfügen über große Mengen an
Materialien. Außerdem werden viele Soaps über Wochen im
Voraus gedreht. Sollte sich der Streik jedoch über einen
längeren Zeitraum hinziehen, müssen sich Zuschauer
täglicher Sendungen mit ständigen Wiederholungen abfinden
und neue Sendungen werden vermutlich gar nicht mehr
ausgestrahlt.
(Quelle
diepresse.com) 05.10.2007 |
| Autoren Streiken |
Verhandlungen in Hollywood gescheitert!
Die Autorengewerkschaft "Writers Guild"
berichtete am Abend, dass die Drehbuchautoren in Hollywood auf
Grund der der gescheiterten Tarifverhandlung beschlossen haben
zu streiken. Die Autoren werden am Freitag per Email über den
Streikbeginn informiert, so die Gewerkschaft. Dieser Streik
wäre der erste Autorenstreik seit 20 Jahren und könnte bei
höherem Ausmaß eine große Gefahr für Filmproduktionen
darstellen. "Writers Guild" fordern vor allem eine
bessere Vergütung für Schreiber, deren Arbeit auf DVDs, im
Internet und auf Mobiltelefonen verbreitet wird. Die seit Juli
laufenden Verhandlungen haben leider nicht das gewünschte
Ergebnis gebracht, die Autoren sehen im Streik die einzige
Möglichkeit ihre Interessen zu verteidigen. 1988 kam es zum
letzten Mal zu einem solchen Streik, 22 Wochen kämpften
Autoren für bessere Arbeitsbedingungen. Damals musste die
Filmindustrie einen Verlust von 500 Millionen Dollar in Kauf
nehmen.
(Quelle
zeit.de) 02.10.2007 |
| Film und Revolte |
Bundesweiter Aktionstag
Der 13. Bundesweite Aktionstag am 31.Oktober 2007 in
Frankfurt widmet sich dem Thema "Film und
Revolte". Anlass ist der Beginn der
Studenten-Revolte vor 40 Jahren. Am 2. Juni 1967 kam es beim
Besuch des Schahs zu einer folgenschweren Auseinadersetzung
zwischen Polizei und Studenten, wobei einer der Studenten
Benno Ohnesorg erschossen wurde. Dieses Ereignis war auf
keinen Fall erfreulich für die deutsche Geschichte, sorgte
aber für einen Fortschritt der Filmgeschichte. Filmen wurde
von diesem Tag zum "Kampfmittel", es entstanden
kurze "Flugblattfilme" die sich zwischen
Dokumentation und Agitation bewegten. Das Filmfest beleuchtet
die verschiedenen Aspekte dieser Zeit und zeigt Filme und
spätere Produktionen über die Revoltejahre. Im Programm sind
unter anderem Brodmanns "Der Polizeistaatsbesuch"
und Helga Reidemeisters "Aufrecht gehen".
(Quelle
kino-zeit.de) 30.10.2007 |
| Evelyn Hamann verstarb am Wochenende |
Hamburger Schauspielerin ist tot
Mehrfach ausgezeichnet und doch bescheiden - die
Schauspielerin Evelyn Hamann zog es stets vor, ihre Arbeit gut
zu machen statt im Glanzlicht zu stehen.
Unvergessen bleibt sie in ihren Rollen an der Seite des
Komikers Loriot, der sie als seinen "Glücksfall"
´bezeichnete. Auch als unerbittliche Sekretärin Adelheid an
der Seite der Komissare Strobel und Pohl bleibt sie in
Erinnerung. Ihre Serie "Evelyn Hamanns Geschichten aus
dem Leben" läuft seit 14 Jahren im ZDF.
Die gebürtige Hamburger Schauspielerin stammte aus einer
Musikerfamilie und absolvierte eine klassiches
Schauspielkarriere.
Dem Theater blieb sie zeitlebens eng verbunden.
(Quelle
stern.de) 29.10.2007 |
| Prix Lux für "Auf der anderen
Seite" |
Kulturpreis des europ. Parlaments für Fathi Akin
Das europäische Parlament verleiht heute zum ersten Mal
den Prix Lux. Zu den Gewinnern zählen Produzent Klaus Maeck,
corazón international, und die Hauptdarstellerin Hanna
Schygulla für Fatih Akins Film "Auf der anderen
Seite". Mit dem Prix Lux möchte das europäische
Parlament verdeutlichen, wie wichtig die Kultur jedes
einzelnen Landes ist. Außerdem erhofft man sich, die
europäische Integration zu fördern. "Auf der anderen
Seite" thematisiert den kulturellen Austausch zwischen
deutschen und türkischen Bürgern, der Film trifft somit
genau ins Schwarze. Akins ausgezeichneter Film wird nun in 23
Amtssprachen der Europäischen Union untertitelt, außerdem
wird eine 35mm-Kopie je Sprachfassung hergestellt und es soll
eine Fassung für Hörgeschädigte geben.
(Quelle
Filmzeitung.de) 24.10.2007 |
| Deborah Kerr |
Schottische Schauspielerin in Suffolk verstorben
Mit ihrer Hauptrolle als frustrierte Offziersgattin in Fred
Zinnemanns Kriegsdrama "Verdammt in alle Ewigkeit"
("From Here to Eternity") von 1953 verschaffte sich
die gebürtige Schottin den Durchbruch. In einer für die
prüden Fünfziger sehr freizügigen Liebesszene sieht man sie
in der Ozeanbrandung ein sehr leidenschaftliches Verhältnis
mit dem Untergebenen ihres Mannes eingehen.
Ihrer ersten Oscar-Nominierung für ihre Rolle in
"Verdammt in alle Ewigkeit" mit Spencer Tracy
folgten fünf weitere, sie spielte mit den größten
männlichen Stars der fünfziger und frühen sechziger Jahre
wie Yul Brunner, Cary Grant und Richard Burton. Die als
Deborah Jane Trimmer erhielt den Preis jedoch erst 1994 in
Form des Honorary Award für ihr Lebenswerk - der
Hollywood-Rekord für erfolglose Oscar-Nominierungen einer
Darstellerin hält sie ebenfalls.
Die zierliche Deborah Kerr setzte sich dank ihres
schauspielerischen Talents gegen ihre US-Konkurrentinnen
durch, blieb dem Glamour Hollywoods aber stets ein wenig
fremd. 1968 nahm sie Abschied von der Traumfabrik, weil die
Zunahme von Sex und Gewalt sie abstießen.
Sie lebte zuletzt mit ihrem Ehemann, dem deutschen
Schriftsteller Peter Viertel in der Zurückgezogenheit eines
Schweizer Klosters.
(Quelle
spiegel.de) 23.10.2007 |
| Rekordbeteiligung |
Auslands-Oscar gefragter den je
Welche Filme für den Oscar nominiert werden, gibt die
Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Beverly Hills
am 22. Januar bekannt. Schon jetzt fiebern mehr Länder mit
als je zu vor und erhoffen sich eine Nominierung. Für den
besten nicht englischsprachigen Film gab es dieses Jahr eine
Rekordbeteiligung, 65 Länder reichten ihre Filme ein. Neu
dabei sind unter anderem Irland und Aserbaidschan. Weitere
Teilnehmer sind "Die Fälscher" von Stefan
Ruzowitzky für Österreich, der von Fatih Akin mitproduzierte
Film "Takva - Gottesfurcht" für die Türkei, der
Zeichentrickfilm "Persepolis" für Frankreich,
"Katyn" von Andrzej Wajda für Polen, außerdem die
Cannes-Gewinner "Vier Monate, drei Wochen und zwei
Tage" von Cristian Mungiu für Rumänien. Für
Deutschland schickt Fatih Akin den Film "Auf der anderen
Seite" ins Rennen und ist somit bei gleich zwei Filmen
beteiligt.
(Quelle
Focus.de) 19.10.2007 |
| Neue Film-und Medienakademie |
Hessen gründet neue Hochschule
Filmbranche, Hochschulen und Politik wollen das Bundesland
als Film- und Medienstandort stärken. Unter Federführung der
Hochschule für Gestaltung in Offenbach soll eine
"praxisgerechte Ausbildung" angeboten werden.
Die neue Film- und Medienakademie soll die Ausbildungsangebote
der Hochschulen untereinander sowie die Kooperation der
Unternehmen und Institutionen koordinieren und intensiver
vernetzen.
(Quelle
filmzeitung.de) 16.10.2007 |
| Godard und Ballhaus |
Ehrenpreis für Lebenswerk
Am 1. Dezember findet in Berlin die 20. Preisverleihung der
Europäischen Filmakademie statt. In Rahmen der Veranstaltung
werden der französische Regisseur Jean-Luc Godard und der
deutsche Kameramann Michael Ballhaus mit den Ehrenpreis für
ihre exzellente Arbeit als Filmschaffende ausgezeichnet.
Godard (76) ist schon seit 50 Jahren im Filmgeschäft
tätig und sei ein "versierter Kenner und Kritiker der
Filmkunst", zudem habe er großen Einfluss auf das
europäische Kino genommen, betonte die Europäische
Filmakademie in Berlin. Auf Grund dieser Leistung werde er
für sein Lebenswerk geehrt.
Ballhaus gilt als einer der bedeutendsten Kameramänner des
deutschen und internationalen Films. Er hat in Deutschland
sowie den USA mit den bedeutenden Regisseuren
zusammengearbeitet, darunter Rainer Werner Fassbinder, Martin
Scorsese und Francis Ford Coppola. Über die Auszeichnung
äußerte sich der 72 Jährige "hoch erfreut", der
Preis sei für ihn "Anerkennung meiner Leistungen".
(Quelle
tagesspiegel.de) 12.10.2007 |
| Stellenabbau bei der BBC |
Mehrere tausend Jobs gefährdet
Der britische Fernsehsender fiel in letzter Zeit immer
wieder mit negativen Meldungen auf und hat nun bekannt
gegeben, dass aufgrund der erheblichen finanziellen Probleme
Kürzungen bevorstehen.
Der größten öffentlich-rechtlichen Anstalt der Welt fehlen
umgerechnet fast 2,9 Milliarden Euro, die sich aus fehlenden
Gebühreneinnahmen ergeben. Von den weltweit mehr als 23.000
Mitarbeitern sind nun mehr als zehn Prozent gefährdet. Zuvor
war die BBC durch eine Reihe von Skandalen unangenehm
aufgefallen: Sie musste Fehlverhalten bei einer Anrufer-Show
einräumen und ein Bußgeld von rund 74.000 Euro zahlen,
den Chef von BBC One aufgrund eines irreführenden Berichts
über die Queen zurücktreten lassen und sich von der
Medienaufsicht Ofcom rügen lassen.
(Quelle
spiegel.de) 10.10.2007 |
| Bundesliga auf Premiere? |
Kirch soll die Rechte für 2009/2010 erhalten
Der ehemalige Fernsehmanager soll die TV-Rechte im Auftrag
der DFL vergeben und mit seiner neugegründeten Firma Sirius
als Zwischenhändler von 2009 an die Medienrechte an der Fußball-Bundesliga
vergeben. Die DFL gründet zudem eine Auslandsgesellschaft
zur internationalen Vermarktung, die im Zeitraum von 2009 bis
2015 Erlöse von etwa 460 Millionen Euro erbringen soll.
"Damit verfügt die Bundesliga über die größte
finanzielle Absicherung ihrer Geschichte", sagte
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.
Profivereine können sich auf eine Erhöhung der Einnahmen
um fast 20 Prozent freuen. Die künftigen Rechteinhaber sollen
von der Kirch-Firma Sirius stellt den künftigen
Rechteinhabern ein Bundesliga-TV mit
Live-Berichterstattung. ZDF und der derzeitige Rechteinhaber
Premiere zeigten bereits Interesse, signalisierten aber eine
Befürchtung höherer Kosten.
Vor fünf Jahren hatte Kirch mit seinen Unternehmen
Insolvenz angemeldet und für eine der größten Pleiten in
der deutschen Wirtschaftsgeschichte gesorgt. Ende September
meldete er sich überraschend mit verschiedenen Projekten
zurück.
Bedenken aufgrund der historischen Pleite hatte es bei der
DFL-Spitze kaum gegeben. "Die Vergangenheit hat keine
entscheidende Rolle gespielt", sagte Rauball.
(Quelle
spiegel.de) 10.10.2007 |
| Rosa geht in Rente |
Ausstellung zum 65. Geburtstag
Das "Schwule Museum Berlin" bereitet zum 65.
Geburtstag des bekannten Filmregisseurs Rosa von Praunheim
(25. November) eine "kritisch-liebevolle-Homage" zu
seinem Leben und Werk vor. Die Ausstellung soll zu dem auch
die Einflüsse und Reaktionen, die sein Lebenswerk in der
Öffentlichkeit hinterließ, dokumentieren, betonte das Museum
in der Ankündigung am Dienstag. Praunheim gilt als
wichtigster Vertreter des postmodernen deutschen Films. Vor
allem seine Dokumentation von 1970 "Nicht der
Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er
lebt" machte ihn zum öffentlichen Wegbereiter und einer
der Mitbegründer der politischen Schwulen- und Lesbenbewegung
in der Bundesrepublik Deutschland.
(Quelle
newsticke.welt.de) 09.10.2007 |
| Harald Schmidt plant Abschied |
Pocher macht alleine weiter
Noch bevor Harald Schmidts neue ARD-Show mit Oliver Pocher
am 25. Oktober startet, plant dieser bereits seinen Abschied.
Er wolle "Schmidt & Pocher" nur ein, zwei Jahre
machen um sich dann in Zukunft verstärkt dem Theater
zuwenden. "Danach kann er alleine auf Sendung gehen,
täglich, so wie ich früher, während ich selbst nur noch
Urlaubsvertretung mache. Das wäre mein Ideal" sagte der
50-Jährige der Stuttgarter Zeitung. Pocher könne dann allein
weiter machen, da er der einzige sei, der eine
Late-Night-Karriere starten könne.
(Quelle
süddeutsche.de) 08.10.2007 |
| Bambi für Sophia Loren |
|
Die itallenische Schauspielerin wird den Bambi ihr am 27.
November zum neunten Mal entgegennehmen - dieses Jahr für ihr
Lebenswerk und ihre Rolle als "unvergleichliche
kulturelle Botschafterin ihrer italienischen Heimat".
Seit ihrer Hauptrolle in "Aida" 1953 hat die mit
zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete Grande Dame
in über 100 Filmen gespielt.
"Der neunte BAMBI für Sophia Loren ist
eine Verbeugung vor einer starken Frau, die mit ihrer
unwiderstehlichen Ausstrahlung, ihrem großen Talent und ihrem
unbestechlichen Charakter Außergewöhnliches vollbracht
hat."
(Quelle
Filmzeitung.de.net) 05.10.2007 |
| Schauspielerin Luis Maxwell ist tot |
Die Schauspielerin Luis Maxwell, welche seit dem ersten Bond
Film "Dr. No" (1965) bis zum letzten Roger
Moore-Bond "Im Angesicht des Todes" (1985) die
legendäre "Miss Moneypenny" verkörperte,
starb 80-jährig am Samstag den 29.09.2007 in einem
Krankenhaus in Australien.
Für Roger Moore sei Maxwells Tod "ein Schock"; sie
sei "für die Bond-Filme ein großer Gewinn
gewesen", so der Ex-Bond Schauspieler.
(Quelle
faz.net) 01.10.2007 |
|
|
| Privatsender
wollen auch Gebühren |
Neue Überlegungen der Privaten
Die Finanzierungssicherheit der öffentlich-rechtlichen
Sender und ihr immer stärkeres Engagement im Internet sind
den Privatsendern schon lange ein Dorn im Auge. Auf der
letzten Mitgliederversammlung des Verbands Privater Rundfunk
und Telemedien (VPRT) hat deren Präsident geäußert, dass
man über ein Gebührensplitting nachdenke, also die
Mitfinanzierung von Privatsendern aus den Fernsehgebühren.
Schließlich trügen die Privatsender auch zur
gesellschaftlichen Vielfalt bei, so argumentierte Doetz. Man
darf gespannt sein, wie ARD und ZDF über einen solchen Griff
nach ihren Kassen denken werden.
(Quelle:
tagesspiegel.de) 27.10.2007 |
| Maria Schraders Regie-Debüt |
"Liebesleben" begeistert auf römischem Filmfest
Im Gegensatz zu den Hollywood-Stars, die im diesjährigen
römischen Filmfest für keine Highlights sorgen, begeistern
die europäischen Filme umso mehr. Darunter die Verfilmung des
Bestsellers "Liebesleben" von der israelischen
Autorin Zeruya Shalev. Der gleichnamige Film ist Schraders
Regie-Debüt und erzählt die Gesichte von Ya´ra, eine junge
verheiratete Frau die Chancen auf eine Kariere in der
Universität hat. Da trifft sie den um einige Jahre älteren
Arie und verfällt seiner Anziehungskraft. Obwohl er nur an
einer sexuellen Beziehung interessiert zu sein scheint, ist
sie bereit, ihr bisheriges Leben für diesen Mann aufzugeben -
bis ein Geheimnis ihrer Eltern ans Tageslicht kommt, zu dem
Arie der Schlüssel ist. Schrader gelingt ein schöner,
anmutiger Film, der auf dem Filmfest an der Tiber in den
Vordergrund gerückt ist und einen bleibenden positiven
Eindruck auf das Publikum gemacht hat.
(Quelle:
tagesspiegel.de) 25.10.2007 |
| Nach
10 Jahren zurück |
Coppola präsentiert neuen Film
Zehn Jahre nach Francis Ford Coppolas letztem Film
"Der Regenmacher", stellt der 68-Jährige seinen
zweistündigen "Youth Without Youth" (Jugend ohne
Jugend) in dem römischen Filmfestival vor. Nach der
gescheiterten zehnjährigen Arbeit an seinem Riesenprojekt
"Megalopolis", bekommt Cappola das Buch des
rumänischen Philosophen, Religionswissenschaftlers und
Romanciers Mircea Eliade. "Es war wie eine
Offenbarung, meine Kreativität lag am Boden damals, mir ging
es wie dem Protagonisten in dem Buch" sagt er heute nach
der langen Zeit der Frust. Herausgekommen ist eine mysteriöse
Love Story, in der Bruno Ganz mit einer kleinen, aber feinen
Rolle und die verwandlungsfähige Alexandra Maria Lara
beeindrucken.
(Quelle:
newsticker.welt.de) 21.10.2007 |
| US-Autoren
drohen mit Streik |
Writers Guild of America (WGA) fordert mehr Geld
Autoren in den USA gehören zu den Bestverdienern im
Filmgeschäft, für die Erneuerung ihres Tarifvertrages mit
den Produzenten fordern Sie nun Beteiligungen an Erlösen aus
DVD, Internet und sonstigen neuen Medien. So soll etwa auf
jede DVD ein Zuschlag von 8 Cent erhoben werden, ein betrag
den die Produzenten angesichts des harten Preiskampfes im
DVD-Bereich ablehnen. Sollte es zu keiner Einigung bis 31.
Oktober kommen, droht die WGA damit, dass ab 1. November keine
Zeile mehr geschrieben wird.
(Quelle:
Spiegel) 18.10.2007 |
| Tom
Cruise "Valkyrie" |
Kopierwerksschaden
Es gehört zu den Albträumen aller Filmschaffenden, wenn
das Ergebnis aufwändiger Dreharbeiten, ja sogar mehrerer
Drehtage durch einen technischen Fehler unbrauchbar gemacht
wird. Ausgerechnet die auch wegen schwieriger
Genehmigungsverfahren und Unfälle am Filmset ins Gerede
gekommene Produktion "Valkyrie" muss nun wichtige
Teile nachdrehen, weil in einem Münchner Kopierwerk das
Negativ angeblich mit falschen Chemikalien bearbeitet
wurde.
Ausgerechnet jener Drehort, dessen Genehmigung besonders
umstritten war, der sogenannte Bendlerblock ist von dem
Schaden betroffen. Der Film über die Widerstandsbewegung der
Offiziere um Stauffenberg, denen es beinahe gelungen wäre,
Hitler zu töten, kostet 80 Million Dollar. Nun muss, zum
Unmut der Betreiber, an der Gedenkstätte erneut gedreht
werden.
Kopierwerksschäden sind selten und das betroffene
Kopierwerk besitzt einen exzellenten Ruf. Dass ein solcher
Vorfall ausgerechnet bei einem solchen Vorzeigeprojekt
auftritt, kann man nur als gewaltiges Pech bezeichnen.
(Quelle:
Tagesspiegel) 07.10.2007 |
|
August & September 2007
| Drehbuch gestohlen |
|
Der Filmemacher Francis Ford Coppola beklagt den Verlust
seines neuen Drehbuches. In der Nacht waren fünf bewaffnete
Männer in sein Haus in Buenos Aires eingedrungen und hatten
neben einer FIlmkamera und persönlichen Gegenständen auch
den Computer des Regisseurs mitgenommen, auf dem sich das
Drehbuch zu seiner neuen Produktion "Tetro" befand.
Coppola will im kommenden Februar in Argentinien mit den
Dreharbeiten beginnen.
Er ließ heute eine Belohnung für die Rückgabe des
Rechners oder zumindest der Daten ausrufen.. "Es waren
die Ergebnisse kreativer Arbeit einer langen Zeit", sagte
eine seiner Angestellten.
(Quelle
spiegel.de) 28.09.2007 |
| Abhörskandal in Hollywood |
|
Der Hollywood-Regisseur John McTiernan muss eine viermonatige
Haftstrafe antreten. Er war angeklagt, FBI-Beamte belogen zu
haben, die ihn im Rahmen ihrer Ermittlungen gegen den
als "Privatdetektiv" der Stars bekannten
Anthony Pellicano befragten.
Dabei stellte sich heraus, dass McTiernan Pellicano
angeheurt hatte, um auf illegale Weise Informationen über den
Produzenten Charles Roven zu erhalten.
Das Urteil wurde am Montag in Los Angeles festgesetzt.
(Quelle:
sueddeutsche.de) 25.09.2007 |
| Fatih Akin Oscarverdächtig |
|
Der Hamburger Regisseur geht mit seinem neuen Film "Auf
der anderen Seite" für Deutschland ins Rennen. Von
einer Fachjury gemeinsam mit 4 anderen deutschen Produktionen
ausgewählt, harrt das Familiendrama der endgültigen
Entscheidung am 24. Februar.
"Auf der anderen Seite" hatte bereits in Cannes
den Preis für das beste Drehbuch erhalten und lief im
Wettbewerb zahlreicher internationaler Festivals.
In Deutschland wird er morgen in den Kinos starten.
(Quelle:
rp-online.de) 19.09.2007 |
| Preisträger Filmfest
Oldenburg |
|
Der "German Independence Award - Bester Deutscher
Film" wurde an Jakob M. Erwa für sein Spielfilmdebüt
"Heile Welt" verliehen, das von den
Orientierungsversuchen dreier Jugendlicher erzählt. Der mit
8000 Euro dotierte Preis wurde am Sonntag zusammen mit
dem "German Independence Award -
Publikumspreis" verliehen, der an Jan-Hinrik Drevs
für sein Gefängnisdrama "Underdogs" ging. Die
Gewinner erhielten zudem eine Avid-Schnitt-Software.
Als weitere Auszeichnung wurde der ebenfalls mit 8000 Euro
dotierte Otto-Sprenger-Preis an die Brüder Ben und Dominik
Reding für ihr Drama "Für den unbekannten Hund"
vergeben.
Mit der Preisverleihung und der internationalen Premiere
von "The Astronaut Farmer" von Michael Polish endete
am Sonntag Abend das 14. Internationale Filmfest Oldenburg,
das sich immer mehr als Forum des unabhängigen Kinos in
Deutschland etabliert.
(Quelle:
filmzeitung.de) 18.09.2007 |
| Joachim Hansen gestorben |
Schauspieler verstarb mit 77 Jahren
Der deutsche Schauspieler Joachim Hansen erlag vergangenen
Donnerstag den Folgen einer Hirnblutung und verstarb im Alter
von 77 Jahren in Berlin..
Bekannt wurde er in den fünfziger Jahren durch die
Hauptrolle im Film "Der Stern von Afrika".
Er spielte in vielen internationalen
Film-Produktionen wie "Die Brücke von Remagen",
übernahm allein zwischen 1957 und 1962 die männliche
Hauptrolle in 19 Filmen und spielte u.a. die Rolle des
Hitler-Attentäters Graf Stauffenberg in der ZDF-Produktion
"Operation Walküre".
(Quelle:
ln-online.de) 18.09.2007 |
| Stauffenberg-Drama
erhält Drehgenehmigung |
Die Pforten des Bendlerblocks werden geöffnet
Die
Produzenten des Hollywood-Dramas "Valkyrie", einem
Film über den Widerstand gegen Hitler, haben nach langem
Ringen mit dem deutschen Verteidigungsministerium nun doch die
Drehgenehmigung für das historische "Bendlerbock"-Gebäude
erhalten. Dieses war Schauplatz der Erschießung Stauffenbergs nach seinem
fehlgeschlagenen Attentat auf Adolf Hitler und
daher für die Authentizität des Films enorm wichtig.
(Quelle:
faz.net) 17.09.2007 |
| Kein Regiedebut
für Ben Affleck |
Hauptdarstellerin erinnert an McCann-Fall
In
dem Regiedebut „Gone Baby Gone“ von Ben Affleck geht es um
das Paar
Patrick Kenzie (Casey Affleck) und Angela Gennaro (Michelle
Monaghan), die in Boston gemeinsam als Privatdetektive
arbeiten. Sie übernehmen den Fall der vierjährigen
vermissten Amanda. Das Mädchen
scheint allerdings eine eindeutige Ähnlichkeit mit der in
Portugal verschwundenen Madeleine McCann zu haben. Der
Filmverleih Buena Vista International will den Film deshalb
vorerst nicht in britischen Kinos zeigen. Die
Darstellerin des kleinen Mädchens trägt zwar im Film den
Namen Amanda, ihr richtiger Name ist allerdings Madeleine. Der
Film welcher auf einem Roman von Dennis Lehane basiert, wurde
schon vor einem Jahr gedreht und soll laut Sprecher des
Filmverleihs BBC keine Anlehnung an den McCann-Fall sein.
Ben Affleck
äußerste sich während des Filmfestes im französischen
Deauville zu der Problematik und versicherte, "Wir wollen
den Film nicht veröffentlichen, wenn dieser einen wunden
Punkt trifft". Und so ist es dann auch gekommen,
zumindest scheint der Filmverleih BBC kein Risiko eingehen zu
wollen.
(Quelle:
unterhaltung.de) 14.09.2007 |
| Filmkunstmesse
in Leipzig |
Über 900 Gäste besprechen Filmmarketing
Seit Montag läuft die Filmkunstmesse in Leipzig, bis
Freitag werden sich zum 7. Mal Verleiher und Branchenvertreter
mit Besitzern von Kleinkunst- und Arthouse-Kinos etwa 60
Filme gemeinsam anschauen und deren Bewerbung
diskutieren.
Nicht nur Trailer und Plakate, auch Starttemine und
bisweilen selbst der deutsche Titel werden hier
besprochen. Durch Auswertung der Publikumsreaktionen ziehen
Verleiher und Kinobesitzer Schlüsse auf die Vermarktung der
Filme in Deutschland.
Der Verband bietet weiterhin den Kinobetreibern Seminare
und Vorträge zur Programmgestaltung und Führung der Häuser
an.
Auch der Status des Kinos ist Gesprächsthema -
angesichts der zunehmenden medialen Versorgung der Konsumenten
und der aktuellen Bedrohung der kleineren Kinos durch die
zurückgehenden Einnahmen aus der Werbeindustrie ist es
durchaus angebracht, sich einmal mehr der Bedeutung der
Vielfalt in der deutschen Kinolandschaft bewusst zu
werden.
Die Werbebranche zieht sich mehr und mehr aus Investitionen
in unabhängige Kinos zurück, um sich mehr auf die Einnahmen
in Multiplex-Kinos zu konzentrieren. Dabei vernachlässigt sie
den Kaufkraft und den Anspruch des durchschnittlichen
Arthouse-Besuchers.
Der Branchenverband AG-Kino - Gilde Deutscher
Filmkunsttheater erhofft sich von der Messe wieder einen regen
Austausch von Kinobetreibern mit Verleihern und Kollegen, es
werden ebenfalls Regisseure und Schauspieler anwesend
sein.
(Quelle:
tagesspiegel.de) 12.09.2007 |
| Die Helden
von Venedig |
Hauptpreis geht an Ang Lee für "Lust, Caution"
Der taiwanesische Oscar-Preisträger Ang Lee ("Brokeback
Mountain", "Tiger and Dragon") erhält zum
zweiten Mal binnen zwei Jahren den begehrten "Goldenen
Löwen" für den besten Film, "Se, Jie"
("Lust, Caution").
Der silberne Löwe für die beste Regie erhielt Brian de
Palma ("Mission: Impossible") für seinen Streifen
"Redacted".
Die Preisträger in der Übersicht:
Goldener Löwe für den besten Film: "Lust,
Caution" von Ang Lee
Goldener Ehrenlöwe für das Lebenswerk: Bernardo
Bertolucci
Silberner Löwe für die beste Regie: "Redacted"
von Brian De Palma
Spezialpreis der Jury: "Le Grain et le Mulet"
von Abdellatif Kechiche und "I'm Not There" von Todd
Haynes
Speziallöwe für das geschlossenste Werk:
"12" von
Nikita Mikhalkov
"Coppa Volpi" für den besten Schauspieler:
Brad Pitt in "The Assassination of Jesse James by the
Coward Robert Ford" von Andrew Dominik
"Coppa Volpi" für die beste Schauspielerin:
Cate Blanchett in "I'm Not There" von Todd
Haynes
Marcello-Mastroianni-Preis für die beste
schauspielerische Nachwuchsleistung: Hafsia Herzi, in
"La Graine et le mulet" von Abdellatif Kechiche
(Quelle:
spiegel.de) 10.09.2007 |
| 14. Internationales
Filmfest Oldenburg |
Verleihung des "German
Independence Awards"
Vom 12. bis zum 16. September findet das Independent-Festival
in Oldenburg statt. Gezeigt werden unabhängige deutsche und
internationale Produktionen; das einzigartige Spektrum wird
durch Sonderreihen und Specials vertieft. Das Festival
bezeichnet sich selbst als „non competitive film festival“
und bleibt dieser Maxime seit nun 14 Jahren treu, hält eisern
den Kurs an Hollywood und Standardproduktionen vorbei
und versteht „kontrovers“ als „prädikat wertvoll“.
Ehrengast ist dieses Jahr Abel Ferrara, aus dessen Lebenswerk
7 Filme präsentiert werden. Der Regisseur ist ab dem 14.9.
persönlich anwesend.
Neben der Bekanntmachung unabhängiger Filmemacher und ihrer
Arbeiten durch Berührung mit dem Publikum verleiht das
Festival auch seit 1998 den „German Independence Award –
Bester Deutscher Film“. Eine internationale Jury bestimmt,
welche Arbeiten dem Ideal des unabhängigen Kinos am nächsten
kommen.
Erweitert werden die Auszeichnungen durch den „German
Independence Award – Kurzfilm“, der 2007 Premiere hat und jungen
Filmemachern den Einstieg erleichtern soll, sowie den Otto
Sprenger-Preis, der dieses Jahr zum ersten Mal in Oldenburg
verliehen wird. Diese Auszeichnung ist mit 8000 Euro dotiert
und wird an junge Filmemacher aus Norddeutschland vergeben.
Durch internationalen Ausdehnung und
außergewöhnliche Arbeiten qualifiziert sich „The
Oldenburg“ mit seiner besonderen Atmosphäre eines
kleinen Festivals immer mehr vom Insidertipp zu einer
namhaften Plattform für beeindruckende Produktionen.
Selbst der Trailer - stets von Regisseuren mit Rang und Namen
umgesetzt - zeugt von zunehmender Bekanntheit, die aber der
Hingabe an das Credo „independent“ keinen Schaden tut. Er
ist auf der Seite des Festivals einzusehen: www.filmfest-oldenburg.de.
(Quelle:
filmfest-oldenburg.de) 07.09.2007 |
| Filmfestival in Venedig |
Irakkrieg im Kino angekommen
Gleich zwei Antikriegsfilme stehen
während den Filmfestspielen in Venedig im Mittelpunkt. Der
Film „Redacted“ von Hollywood-Regisseur Brian De Palma
wurde eher verhalten aufgenommen, wobei „the Valley of Elah“
das Publikum mehr begeisterte und für 10 Minuten Standing
Ovations sorgte. In diesem Film macht sich ein US-Veteran auf
die Suche nach seinem Sohn, der kurz nach der Rückkehr aus
dem Irak ermordet wird. Regisseur Paul Haggis erzählt, dass
er mit seinem Film keine Kritik an der US-Regierung ausüben
möchte, wichtiger scheint ihm die Psyche der Soldaten nach
traumatischen Kriegserlebnissen zu sein. Während des Films
erfährt der Vater des ermordeten Soldaten, dass sein Sohn
während seines Einsatzes irakische Gefangene folterte und
absichtlich ein Kind mit dem Panzer überfuhr. Gerade wegen
dieser Szenen lässt sich Haggis Haltung zum Irakkrieg
trotzdem erkennen. Lange war man sich nicht sicher, ob es
nicht zu gewagt wäre, dieses noch sehr aktuelle Thema zu
verfilmen. Doch gerade die fragliche Berichterstattung in den
amerikanischen Medien motivierte die beiden Regisseure zu
ihren Filmen.
(Quelle:
focus.de) 03.09.2007 |
| Teures Gemüse |
Supermarktkette verklagt Amateur-Rapper
Eine Millionen Dollar verlangt die
Supermarktkette A&P von zwei ehemaligen Aushilfsarbeitern,
die angeblich mit einem Rapvideo den Namen der Firma in dem
Dreck gezogen haben. Die beiden Brüder Mark and Matthew
D'Avella, die sich in dem Video unter anderem mit roter Beete
in den Genitalbereich schlagen, können die Aufregung nicht
verstehen, "Wir veralbern doch bloß die Seltsamkeit
dieser ganzen Gangsta Rap-Videos". Die
Kundin, die sich über das “ekelhafte“ Video beschwert
hat, sei wohl schon lange mit der Familie der beiden Studenten
verfeindet. Tatsache ist jedoch, dass die jungen Rapper auf
keine Peinlichkeit verzichten um ihr Video "Produce
Paradise" ordentlich ins lächerliche zu ziehen.
Angeblich ist auf dem Video aber keine Exakte Verbindung zu
der Supermarktfiliale zu erkennen, das Logo auf der Mütze
eines der jungen Männer scheint kaum lesbar. Mark and Matthew
D'Avella holen jetzt zum Gegenschlag aus, direkt von ihrer
Internetseite können Fans des Videos eine Beschwerde an
A&P senden, bis jetzt haben 600 Sympathisanten von dieser
Idee Gebrauch gemacht.
(Quelle:
heise.de) 31.08.2007
|
| Berühmter Nachwuchsfilmpreis
vergeben |
|
"First Steps Awards"
für junge Filmschaffende
Am Potsdamer Platz in Berlin wurde zum
mittlerweile achten Mal einer der renommiertesten
deutschen Nachwuchspreise verliehen; im Rahmen
dessen werden Abschlussarbeiten von Filmstudenten
geehrt.
Der "First Steps Award" beweist seine
Glaubwürdigkeit bzw. Aussagekraft unter anderem mit dem
Beispiel eines diesjährigen Jurymitgliedes:
Hans Weingartner, welcher den begehrten Preis vor sechs Jahren
verliehen bekam, drehte vor drei Jahren den Kinoerfolg
"Die fetten Jahre sind vorbei".
Gewinner dieses Jahres sind u.a. Tom Zenker für seinen
Spielfilm „Der blinde Fleck“ und Eva Neymann für Ihren
Dokumentarstreifen „Wege Gottes“.
(Quelle:
tagesspiegel.de) 29.08.2007 |
| Hansjörg
Felmy gestorben |
|
Schauspiellegende starb
mit 76
Der gebürtige Berliner erlag schon am
letzten Freitag einer langen und schweren Krankheit. Bereits
seit Mitte der Neunziger litt er an Osteoperose. Er gehörte
seit den fünfziger Jahren zu den bedeutendsten Bühnen-,
Film- und Fernsehschauspielern Deutschlands. "Zum
Abstinenzler tauge ich nicht“, sagte der leidenschaftliche
Raucher und Rotweintrinker über seine Lebensweise. 1973 gab
er sein Debüt in der Tatort-Serie der ARD. Er mimte bei 20
Folgen den Kommissar Haferkamp. Danach zog er sich aus dem
Fernsehgeschäft zurück und war wieder mehr auf der Bühne zu
sehen. Mitte der Neunziger nahm er dann von seinem
Künstlerleben wegen gesundheitlicher Probleme Abschied.
(Quelle:
faz.net) 27.08.2007
|
| Schauspieler
Ben Becker wiederbelebt |
|
Überarbeitung führte
zu Kreislaufzusammenbruch
Der Schauspieler Ben Becker
("Schlafes Bruder", "Comedian Harmonists")
erlitt am heutigen Montag einen sehr ernsten
Kreislaufzusammenbruch, der laut Beckers Sprecherin auf
Überarbeitung und Stress zurückzuführen sei. Becker
musste nach seinem Auffinden wiederbelebt werden.
Gerüchte über Drogenmissbrauch wies die Sprecherin zurück.
(Quelle:
faz.net) 27.08.2007 |
| Armin
Müller-Stahl beendet seine Karriere |
|
Wohl nur noch ein Film
Einer der renommiertesten
deutschen Schauspieler, Armin Müller-Stahl, hat nun sein
Karriere-Ende angekündigt.
Demnach solle nach dem derzeitigen Dreh der
"Buddenbrooks" noch lediglich ein Film folgen, den
Herr Müller-Stahl gemeinsam mit seinem Sohn drehen will.
Hiernach wird sich der 76-jährige wohl mit seinen anderen
Leidenschaften befassen - wie etwa die Malerei.
(Quelle:
Der Tagesspiegel) |
| Unfall
am Set |
|
Dreharbeiten zum neuen
Cruise-Film sorgen für 11 Verletzte!
Bei den Dreharbeiten zum
neuen Cruise-Film "Valkyrie" wurden gestern Abend 11
Menschen verletzt, teilweise schwer. In einer Kurve stürzten
die Personen von einem Lastwagen und mussten sofort ins
Krankenhaus gebracht werden. Die Dreharbeiten wurden somit
vorerst abgebrochen. Der Film von Regisseur Bryan Singer
behandelt dass Hitler-Attentat um Stauffenberg. Für die
Dreharbeiten wurden am Wochenende unter anderem das frühere
Reichsluftfahrt- und heutige Bundesfinanzministerium gesperrt.
Der Film steht dennoch unter Kritik, da Cruise Anhänger der
umstrittenen Scientology-Organisation ist.
(Quelle:
Der Tagesspiegel) |
| Publikumspreis
des Filmfestivals von Locarno |
Preis geht an Frank Oz für "Sterben für
Anfänger"
Der Regisseur Frank Oz (u.a. die Originalstimme von Yoda
aus "Star Wars") wird mit dem Publikumspreis von
Locarno ausgezeichnet.
Damit hat sich der Film gegen Konkurrenten wie "Das
Bourne Ultimatum" und "Hairspray" (mit John
Travolta und Christopher Walken) durchgesetzt.
Der Film dreht sich um die chaotischen Verhältnisse rund um
den Hauptdarsteller Daniel Macfadyen ("Stolz und
Vorurteil") während des Begräbnisses seines Vaters.
(Quelle:
Der Tagesspiegel) 17.08.2007
|
| "Am
Ende kommen Touristen" |
Über den Umgang mit Auschwitz
Am 16.08.07 startet der neue Film des jungen Regisseurs
Robert Thalmann ("Netto"), der mit "Am Ende
kommen Touristen" sein zweites Kinoprojekt vorstellt. In
diesem Streifen thematisiert Thalmann den Umgang mit dem Thema
Auschwitz, wobei er deutsche wie polnische Protagonisten
portraitiert und somit die heutige Auffassung bzw. den
modernen Umgang mit diesem brisanten Thema
veranschaulicht.
Statt eines postmodernen Melodrams über die Tragweite des
Holocaust erwartet den Zuschauer ein
"vergnüglicher" Film über eine sich im Laufe der
Zeit veränderte Sicht- und Herangehensweise an die Thematik,
und somit eine neuartige Schilderung des Umgangs mit der
Geschichte.
(Quelle:
Die Zeit) 13.08.2007 |
| Franz
Antel ist tot |
Sündiger Filmemacher
Er war sicherlich keiner der Regisseure, den Cineasten als
einen Künstler der Leinwand beschrieben hätten. Denn seine
teilweise fraglichen Heimatfilme, "Frau Wirtin treibt es
jetzt noch toller" (1966), " Otto ist auf Frauen
scharf" (1968), ließen nicht zuletzt wegen Ihres Titels,
an jeglichem Anspruch zweifeln. Vor allem seine einst
familienfreundlichen Produktionen scheinen heute nur noch den
Wenigsten ein Begriff zu sein. Antel fand immer wieder
Gefallen daran, den nostalgischen Glanz der Monarchie neu
aufleben zulassen und verzichtete dabei nicht im Geringsten
auf die ständige Eintönigkeit, von der seine Filme befallen
waren. Somit schien zwischen "Kaisermanöver" und
"Kaiserball" die Abwechslung völlig in
Vergessenheit zu geraten. Mit diesen Filmen macht er sich
einen Namen, dem er 19 | | |