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Seltene Kritik

Trip in die Langeweile

Eigentlich schlucken heimische Fernsehzuschauer so ziemlich alles. Ungewöhnlich, dass sich hier und da doch mal jemand beklagt über eines der vielen unterirdischen TV-Spiele. Marianne Wellershoff lässt im Spiegel höflich aber begründet, ihrem Unmut freien Lauf. Das macht Mut für ein kritischeres Fernsehjahr!.

(Quelle: Spiegel) 31.12.02
Sandalen-Wettrennen

Alexander-Verfilmungen

Die Story von Alexander dem Großen wird zum Wettlauf mit der Zeit. Baz Luhrmann und Oliver Stone wollen im Frühjahr oder Sommer beginnen, ein Epos über den klassischen mazedonischen Feldherren zu drehen. Darsteller von Mel Gibson bis Leonardo di Caprio stehen in den Startlöchern, die Hauptrolle zu übernehmen. Damit treten sie in die Fußstapfen früherer Alexander-Verfilmungen etwa von 1956 mit Richard Burton.

(Quelle: Guardian) 30.12.02
George Roy Hill gestorben

Kult-Regisseur starb 81 jährig

Berühmt wurde er mit der Regie zu "Butch Cassidy und Sundance Kid" und "Der Clou". Doch auch mit späteren Arbeiten wie "Tollkühne Flieger" oder "Garp und wie er die Welt sah" setzte er sich filmische Denkmähler. Am 27. Dezember starb er in seinem New Yorker Apartment

(Quelle: Yahoo News) 28.12.02
Werk und Wenders

Millionenschwere Steuerlast

Wim Wenders fühlt sich von seinen Partnern, darunter auch der derzeitige Holding-Vorstand Christian Leonhardt, betrogen. Vorbei die Glanzzeiten, als z.B. die "Das Werk AG" bei ihrem Börsengang gleich am ersten Tag 115 Prozent zulegte. 2 Millionen Euro Steuern habe er in den letzten zwei Monaten nachgezahlt, und von der Cash-Ausschüttung seiner Partner bei Gründung der AG, in Höhe von 8 Millionen Mark pro Kopf, habe er auch nichts mitbekommen. Nur Aktienanteile hat er bekommen, die einer Sperrfrist unterlagen, und er somit zwischenzeitlich in Liquiditätsmangel kam. Da musste er dann Anteile für 600.000 Euro gesellschaftsintern verkaufen, um Steuern zahlen zu können. Und nun soll dies nur ein Darlehen gewesen sein, dass er zurückzahlen soll. Ganz am Boden scheint Wenders jedoch noch nicht zu sein, immerhin hat er zusammen mit einem Partner dem Insolvenzverwalter ein Angebot gemacht, um seine damals in die AG eingebrachten Road-Movies-Anteile zurückzukaufen.

(Quelle: spiegel) 23.12.02
Mercure gibt auf

Independant Verleih liquidiert

Der französische Independant Verleih "Mercure Distibution" wird liquidiert. Unter der Leitung von Jaques Le Glou hatte der Verleih international anerkannte Filme wie "Harry meint es gut mit Dir" oder "Schöne Venus" erfolgreich vertrieben. Le Glou kündigte allerdings an, dass er schon einen Vertrag mit "Films Distibution" als Berater unterschrieben hat, bleibt dem französischen Film somit erhalten.

(Quelle: screendaily) 23.12.02
Premieres neue Eigner

Permira übernimmt Großanteil

Die private Beteiligungsgesellschaft Permira übernimmt den Pay-TV Sender Premiere, inklusive eines Großteils der Aktien. Premiere ist der erste Teil des zusammengebrochenen Kirch-Imperiums, der einen neuen Investor gefunden hat. Für das 4.te Quartal 2002 erwartet Premiere ausserdem einen Rekordzuwachs an Abonennten, allein für Dezember etwa 100.000.

(Quelle: screendaily) 20.12.02
Nichts Neues aus Cannes

Gilles Jacob wiedergewählt

Gilles Jacob, derzeitiger Präsident der Filmfestspiele in Cannes, ist bereits seit 25 Jahren dabei, davon 20 Jahre als Kopf der Auswahlkommission. Diesen Job gab er allerdings vor 2 Jahren an Thierry Fremaux und Veronique Cayla ab, hatte aber immer noch einen wichtigen Anteil bei der Auswahl für die Hauptkategorien. Er wurde einstimmig von den 28-Jurymitgliedern wiedergewählt, und erhielt einen neuen Drei-Jahres-Vertrag als Präsident.

(Quelle: screendaily) 20.12.02
130.000 Euro für Drehbuchentwicklung

FFA vergibt Fördergelder

In Ihrer 81. Sitzung am 17. Dezember 2002 in Berlin, unter dem Vorsitz von Herrn Gunther Witte, vergab die Filmförderungsanstalt ( FFA ) Fördergelder für vier Drehbuchprojekte und die Fortentwicklung eines Drehbuchs. Die neuen Einreichungstermine für das Jahr 2003 sind der 31. Januar, 30. April, 30. Juli und 30. September.

(Quelle: filmzeitung) 19.12.02
Kein Kino ohne Constantin

2002 gehört Bernd Eichinger

Von den knapp 10% Marktanteil des deutschen Films hierzulande, wurden gut 2/3 von Bernd Eichingers Constantin Film in die Kinos gebracht. Dazu gehören auch die 6 erfolgreichsten „deutschen" Produktionen dieses Jahres, „Bibi Blocksberg" (2,1 Millionen), das fernwehige „Nirgendwo in Afrika" (1,3) die erotisch verklemmten „Knallharten Jungs" (1,0), das Science-Fiction-Abenteuer „Resident Evil", Doris Dörries „Nackt" und die zweite Auflage von „Erkan & Stefan". Nicht auszudenken wo wir ohne Eichinger wären ...

(Quelle: Die Welt) 19.12.02
Mitternachtspremiere

Herr der Ringe-Fortsetzung

In der vergangenen Nacht fand deutschlandweit die Premiere des 2.Teils der „Herr der Ringe"-Verfilmung statt. Begeistert verließen die zum Teil verkleideten Tolkien-Fans in den frühen Morgenstunden die nahezu ausverkauften Kinosäle. Heute sollen „Die zwei Türme" weltweit in die Kinos kommen, mit allein 1000 Kopien in Deutschland. In vielen Städten wurde dem Premierenpublikum ein besonderes Vorprogramm geboten. Aufgrund zahlreicher Kartenvorbestellungen wird dem Film schon jetzt ein gigantischer Erfolg prophezeit und als ernstzunehmende Konkurrenz für Harry Potter und James Bond betrachtet.

(Quelle: Spiegel online) 18.12.02
Amerikanische Filmindustrie

Rekordjahr

Für die amerikanische Filmindustrie scheint 2002 ein absolutes Rekordjahr gewesen zu sein, sofern sich die bisher geschätzten Einnahmen von 10 Mrd. $ bewahrheiten werden.Sechs Filme durchbrachen die 200 Mio. $-Grenze und weitere18 spielten immerhin noch 100 Mio. $ ein. Besonders vor dem Hintergrund eine ansonsten eher vor sich plätschernden Wirtschaftssituation ist das Ergebnis für Amerika ein großer Erfolg. Für 2003 und 2004 sind bereits zahlreiche Fortsetzungen von Kinoerfolgen wie Matrix, Terminator, Spider Man und Herr der Ringe geplant. Man darf gespannt sein, ob im nächsten Jahr an die rekordverdächtigen Einspielergebnisse angeknüpft werden kann.

(Quelle: Financial Times) 18.12.02
Es bleibt spannend

The Blues Brothers strike back

Michael und Rainer Kölmel werden mithilfe der nun zugesicherten Finanzierung durch die Stadtsparkasse Leipzig das insolvente Unternehmen Kinowelt übernehmen. Verwunderlich bei diesem Deal ist, dass den Kölmelbrüdern, angesichts der Tatsache, dass sie diejenigen waren, die das Unternehmen den Zustand der Insolvenz beschert haben, dennoch ein derartiges Vertrauen entgegengebracht wird. Auch, dass die Staatsanwaltschaft gegen Michael Kölmel wegen des Verdachts auf Untreue und Insolvenzverschleppung ermittelt, scheint man nicht so ernst nehmen zu wollen.

(Quelle: ftd.de) 17.12.02
Streit um Filmzensur

Hollywood klagt

Hollywoodfirmen, wie Disney, Warner Bros., oder MGM wollen sich gerichtlich gegen den Verleih und Verkauf von „gesäuberten Filmen“ wehren. Damit schließe man sich einer Klage von Filmemachern an, die sich gegen - angeblich - speziell auf Zensur spezialisierte Firmen wendet. Zuvor versuchte das Video-Unternehmen Clean Ficks sich gegen 16 prominente Regisseure das Recht einzuklagen, anstößige, brutale und erotische Szenen aus Videos herauszuschneiden. Der Verband der Regisseure reagierte daraufhin mit einer Gegenklage.

(Quelle: n-tv) 16.12.02
Bond oder nicht Bond

Nordkorea kontra 007

In dem neuem James Bond-Streifen „Die Another Day“ stehen koreanische Agenten auf der Seite der Übeltäter und machen dem britischen Spion das Leben schwer. Jetzt meldet sich Nordkorea in der Realität zu Wort und ruft die USA dazu auf, den Film nicht länger in den Kinos zu zeigen. Dieser sei eine Beleidigung für die gesamte koreanische Nation und stelle das Land als einen Teil der „Achse des Bösen“ dar.

(Quelle: BBC) 16.12.02
Größter Video-Pirat Europas

Zu vier Jahren Gefängnis verurteilt

Am Donnerstag wurde in England der 56 jährige Allen Watts verurteilt. In seiner Video-Kopierfirma hatte er jahrelang Blockbuster wie „Herr der Ringe“, „Gladiator“, „Matrix“ u.a.  eine halbe Million Mal illegal auf Video kopiert. Der Schwindel fiel auf, als zahlreiche Kunden ihre Videobänder wegen mangelhafter Qualität wieder in  Videotheken zurück brachten. Daraufhin schaltete die englische Anti-Piracy-Vereinigung FACT Privatdetektive ein.

(Quelle: Hollywoodreporter) 14.12.02
Hausdurchsuchungen Vivendi

Verdacht auf falsche Buchführung

Am Donnerstag begann ein Team von Ermittlern der Pariser Staatsanwaltschaft mit der Untersuchung wegen falscher Buchführung gegen die Vivendi Universal's in Paris. Auch die Privatresidenz des ehemaligen Vorsitzenden Jean-Marie Messier wurde dabei durchsucht.

(Quelle: Hollywoodreporter) 13.12.02
Hollywood kontra Bush

Promis protestieren gegen Irak-Krieg

Die Irak-Politik von George W. Bush scheint in Hollywood keinen Nährboden zu finden. Über 100 amerikanische Prominente protestierten in einem Brief an den US-Präsidenten gegen eine militärische Lösung des Irak-Konflikts. Unter den Unterzeichnern finden sich Namen, wie Kim Basinger, Matt Damon, Helen Hunt, Samuel L. Jackson, Susan Sarandon, oder Ethan Hawke, aber auch Persönlichkeiten aus Diplomatie und Militär. Schauspieler Martin Sheen überreichte den Protestbrief mit den Worten: „Ich war immer der Überzeugung, dass Krieg nur Verzweiflung widerspiegelt, und ich weigere mich, verzweifelt zu sein“.

(Quelle: Spiegel) 12.12.02
Zeitungstod

Filmdienst bedroht

Angeblich soll aus finanziellen Gründen das „katholische Institut für Medieninformation“ eingestellt werden, wodurch auch der „Filmdienst“, sowie die „Funkkorrespondenz“ in ihrer Existenz bedroht wären. In einem Brief an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz schreiben Vertreter der Kurzfilmtage: „Für uns wie für alle filmkulturell arbeitenden Institutionen in Deutschland ist der „filmdienst“ eines der wichtigsten Medien der Reflektion und der Information. Sein enormes Fachwissen, seine Kompetenz, sein Stamm versierter Autoren und vor allem seine inhaltliche Qualität machen ihn unersetzbar.“

(Quelle: Filmzeitung.de) 11.12.02
Deutsches Filmjahr 2002 traurig

„Bibi Blocksberg“ erfolgreichster Film

Der deutsche Film hat es schwer dieses Jahr, nur magere 10% Marktanteil konnte er gegen die Ausländische Konkurrenz (vornehmlich natürlich Amerika) erkämpfen. Dabei ist das Ergebnis auch noch ein wenig verfälscht, weil z.B. die Bernd Eichinger Produktion „Resident Evil“ als deutscher Film zählt, obwohl mit ausländischen Darstellern und einem US-Team gedreht wurde. Kleine Lichtblicke dieses Jahres waren Sandra Nettelbecks „Bella Martha“ und Caroline Links Romanverfilmung „Nirgendwo in Afrika“, der immerhin 1,3 Millionen Menschen ins Kino lockte. Erfolgreichster deutscher Film dieses Jahres jedoch war „Bibi Blocksberg“, mit knapp 2 Millionen Zuschauern

(Quelle:Spiegel online) 10.12.02
Nachspiel der ITV-Pleite

Box zurück oder zahlen

Der in Insolvenz gegangene britische Pay-TV Sender ITV hat einen Schuldenberg in Höhe von 1,24 Milliarden Pfund hinterlassen. Um diesen etwas abzubauen, sollen die ehemaligen Abonnenten, die sich zu besseren Zeiten für das digitale Fernsehen entschieden haben, jetzt einmalig 39,99 Pfund zahlen, oder die Box zurück geben. Es wird geschätzt, dass noch etwa 1 Millionen Set-Top-Boxen existieren, da nach der Pleite von ITV diese benutzt werden konnten um Freeview zu sehen, der Ersatzservice für ITV, der 29 freie Kanäle anbietet.

(Quelle: Media Guardian) 10.12.02
Europäischer Filmpreis

Pedro Almodóvar räumt ab

Pedro Almodóvar erhielt für seinen Liebesfilm „Sprich mit ihr“ ( „Habla Con Ella“ ) gleich drei Filmpreise. Auf der Zeremonie in Rom wurde er nicht für das beste Drehbuch und die beste Regie ausgezeichnet, sondern auch für den besten Film des Jahres. Dagegen gab es Enttäuschung bei den Hoffnungsträgern für Roman Polanskis Film „Der Pianist“. Dieser in Babelsberg gedrehte Streifen spielte bereits im Vorfeld eine Favoritenrolle für die Auszeichnung zum „Film des Jahres“, doch immerhin erhielt er „den Preis für die beste Kamera“.

(Quelle:Spiegel online) 09.12.02
Kampf um Kermit

Neue Interessenten

Der Verkauf der Muppet-Firma Jim Jenson rückt immer näher. Nachdem der Billionär Haim Saban ein Angebot vorgelegt hat, folgen ihm nun immer mehr Interessenten. Allerdings sind Firmen wie Walt Disney und Viacom dabei nicht vertreten. Es wird aber spekuliert, dass sie sich bisher vor allem aus taktischen Gründen zurück gehalten haben und sich erst in letzter Sekunde einmischen werden. Der Filmrechtehändler EM-TV, dem die Muppet-Firma Jim Jenson gehört, benötigt dringend bis Ende des Jahres Bargeld um ein Darlehen in Höhe von $65 Millionen zu begleichen. „Classic Media“ soll bereits eine Absichtserklärung für ein Gebot an der Muppet Firma unterschrieben haben.

(Quelle:Hollywoodreporter) 09.12.02
Italien: Fernsehstreik

RAI in der Krise

Der italienische öffentlich-rechtliche Fernsehsender RAI, der drei Kanäle betreibt, steht nach Missmanagement und heißen politischen Auseinandersetzungen vor einer schweren Krise. Gewerkschaften, welche die Mehrheit der etwa 10000 Angestellten vertreten, kündigten einen Streik für den zwanzigsten Dezember an, damit endlich ein neues Management eingesetzt wird.

(Quelle:Hollywoodreporter) 06.12.02
Neuer Leiter beim Hamburger Filmfest

Josef Wutz wird abgelöst

Albert Wiederspiel wurde zum neuen Leiter des Hamburger Filmfests ernannt und wird damit seinen Vorgänger Josef Wutz ab Januar nächsten Jahres ablösen. Seine langjährige Zusammenarbeit mit internationalen Firmen, wie beispielsweise 20th Century Fox, Universal Pictures, oder Tobis StudioCanal, durch die er unzählige Kontakte zu Produktionsfirmen und Festivals knüpfen konnte, macht ihn seiner neuen Aufgabe würdig. Der Leitungswechsel wurde durch eine Neuorganisation des Filmfests begleitet - dieses wird ab 2003 zu einer Tochterfirma der Hamburger Filmförderung.

(Quelle: Screendaily) 05.12.02
Davon träumen heimische DVD-Kunden

Prozess gegen Walt Disney Japan

Die DVD-Version des japanischen Films „Spirited Away“ soll dessen Farbe fehlerhaft wiedergeben. Das behaupten drei Käufer in einem Gerichtsprozess vor dem Kyoter Landesgericht. Sie fordern nun als Entschädigung für jeden von sich $81 und eine Ersatz-DVD. Sie beanstanden, daß der Film durch einen roten Farbton verdunkelt wird, der den Filmgenuss erheblich beeinträchtigt. Eine Computeranalyse der DVD stützt ihre Behauptung. Falls die Schadensersatzklage Erfolg hat, könnte dies weitreichende Folgen für Disney haben. Drei Millionen DVD-Kopien sollen bereits seit Juli in Umlauf sein. Disney plant allerdings keine Entschädigung für die bereits verkauften DVD's.

(Quelle: Screendaily) 05.12.02
Vereinsgründung

Deutscher Kamerapreises Köln e.V

Am Montag Nachmittag wurde vom Kölner Oberbürgermeister und Kuratoriumsvorsitzenden Fritz Schramma und den Trägern des Deutschen Kamerapreises Köln der Verein Deutscher Kamerapreis Köln e. V. ins Lebens gerufen. Seit 1982 gibt es den Kamerapreis mit dem bisher zwölf mal herausragende Kamera- und Schnittleistungen ausgezeichnet wurden. Die Stadt Köln zeigt damit die Wichtigkeit von qualitativ hochwertiger Arbeiten in der Medienproduktion und unterstreicht die Bedeutung Kölns als Medienstandort. Mit dem Deutsche Kamerapreis Köln werden Beiträge in den szenischen Kategorien Spielfilm, Fernsehfilm, Kurzfilm und in den nichtszenischen Kategorien Bericht, Reportage und Dokumentation/Kulturfilm prämiert. Der 13. Wettbewerb beginnt am 6. Januar 2003 und endet am 24. März 2003.

(Quelle: Agentur Ulrike Boldt) 04.12.02
Europäischer Filmpreis

Verleihung in Rom

Am 7. Dezember findet in Rom die Verleihung des Europäischen Filmpreises statt. Acht Filme sind für die begehrte Trophäe nominiert, u.a. „Der Pianist“ (Roman Polanski), „8 Frauen“ (François Ozon) und „Sprich mit ihr“ (Pedro Almodovar), die alle drei als heimliche Favoriten gehandelt werden. Polanski wurde außerdem auch als bester europäischer Regisseur neben Andreas Dresen (Deutschland), Aki Kaurismäki (Finnland) und Ken Loach (Großbritannien) nominiert. Der deutsche Film „Nichts bereuen“ von Benjamin Quabeck mit Daniel Brühl gehört zu den Nominierten für den Fassbinder-Preis „Europäische Entdeckung 2002“. Der Europäische Dokumentarfilmpreis Prix Arte wurde bereits gewählt und geht an den französischen Film „Sein und Haben“ von Nicolas Philibert.

(Quelle: ntv) 03.12.02
And the Oscar goes to ...

Vorauswahl steht fest

Die 54 Kandidaten zur Nominierung für den Oskar „Bester ausländischer Film“ stehen fest. Für Deutschland tritt dabei „Nirgendwo in Afrika“ von Caroline Link an, für Frankreich Francois Ozon’s „8 Frauen“.

(Quelle: screendaily) 03.12.02
Nicht jeder klagt...

US-Studios freuen sich auf 2003

Die desaströsen Zusammenbrüche deutscher Filmhändler betrachten die großen US Studios als Chance, verlorenen Boden zurückzugewinnen. Je weniger Konkurrenten es in Deutschland gibt, desto leichteres Spiel haben Sie 2003 ihre Ware zu ihren Bedingungen abzusetzen.

(Quelle: Hollywood-Reporter) 31.12.02
Markenzeichen beschädigt

Eastwood verklagt Biographen

Schauspieler Clint Eastwood hat Autor und Verlag einer Biografie verklagt, in der einige Stationen seines Lebens nach seiner Auffassung falsch oder unschön dargestellt wurden. Vor allem die Darstellung, er sei ein Kriegsängstlicher Feigling, Atheist und habe Frauen geschlagen, entbehre jeder Grundlage. Für die Beschädigung des Eastwood-Images verlangt der Star ein Schmerzensgeld von 10 Millionen US Dollar.

(Quelle: Entertainment News) 30.12.02
Neuer Pro 7 Besitzer

Bauer-Verlag expandiert

Nach eigenen Angaben seien sich Kirch Media und der Bauer-Verlag in allen Punkten über den Inhalt des Kaufvertrages der ProSiebenSat1 Media AG einig. Der Geschäftsführer der Münchner Kirch Media, Hans-Joachim Ziems, erklärte: "Wir wollen sämtliche Verträge bis Ende Januar abschließen und unterzeichnen" (...)"Beide Parteien sind mit diesem Stand der Verhandlungen sehr zufrieden". Die insolvente Kirch Media hatte sich Ende Oktober für einen Verkauf des Kerngeschäfts an den Hamburger Verlag entschieden. Sämtliche Verträge sollen nun bis Ende Januar abgeschlossen und unterzeichnet sein.

(Quelle: focus) 23.12.02
Spanischer Film rückläufig

Weniger Besucher im Jahr 2002

Der spanische Film schreibt für das Jahr 2002 rückläufige Zahlen. Während 2001 noch ein Anteil von 18,5% bzw. 26,2 Mio. verkaufte Kinokarten zu verzeichnen waren, sind es dieses Jahr nur noch 13,4% bzw. 16,2 Mio. Besucher. Dementsprechend liegt der Spanische Film, mit Einnahmen von 72,1 Mio. Dollar, weit hinter den ausländischen Produktionen, die insgesamt 464 Mio. Dollar einspielen konnten. Spaniens größter Erfolg ist wohl "The other Side of the Bed". Seit seinem Kinostart im April diesen Jahres brachte dieser Film 10,9 Mio. Dollar ein.

(Quelle: hollywoodreporte)  23.12.02
Golden Globe Nominierung

„Nirgendwo in Afrika" dabei

Caroline Links Romanverfilmung „Nirgendwo in Afrika" ist für den „Best Foreign Language Film Golden Globe Award" nominiert worden, der am 19.Januar.2003 in Los Angeles verliehen wird. Bereits am 23.Oktober.2002 ist der Film von der Export Union des Deutschen Films als Kandidat für eine Oscarnominierung als bester nicht-englischer Film ausgewählt worden. Der Kinostart in den USA ist für das Frühjahr 2003 geplant.

(Quelle: filmzeitung) 20.12.02
Star-Trek Fans aufgepasst

Ausstellung in London

Eine riesige Star-Trek-Ausstellung im Wert von 30 Mio. Dollar wurde diese Woche im Londoner Hyde Park eröffnet und ist dort wohl die Größte seit dem Jahre 1851. Die Veranstaltung erstreckt sich über 7000 m² und lockt die Fans der Science-Fiction Serie mit Flugsimulatoren und interaktiven Bildschirmen, die sich fünf Jahrzehnten Star-Trek-Geschichte widmen. Ab Februar 2003 ist eine weltweite Präsentation der Ausstellung in Planung.

(Quelle: BBC) 19.12.02
Reality Show abgesagt

Klage gegen Musiksender

Das Ehepaar Liza Minelli und David Gest hat den Musiksender VH1 auf einen Schadensersatz in Höhe von 23 Millionen Dollar verklagt. Das Paar hatte bereist 60 Stunden Filmmaterial für eine Reality - Show produziert, als der Fernsehsender kurzfristig eben diese Show absagte. Während „Liza und David" dem Sender Diffamierung und Vertragsbruch vorwerfen, begründet VH1 seine Entscheidung mit der fehlenden Kooperationsbereitschaft des Paares.

(Quelle: n-tv) 19.12.02
Kritik der US-Regierung

Umstrittener ARD-Dokumentarfilm

Das deutsch-amerikanische Verhältnis wird erneut auf die Probe gestellt. Diesmal sorgt der ARD-Dokumentarfilm „Das Massaker in Afghanistan - Haben die Amerikaner zugesehen?" des irischen Filmemachers Jamie Doran für Aufruhr auf Seiten der US-Regierung. Der Film soll diesen Mittwoch ausgestrahlt werden und grausame Kriegsverbrechen der Amerikaner belegen. Die US-Regierung weist diese Beschuldigungen weit von sich. Ihrer Ansicht nach sollen Gegner der Militäraktion in Afghanistan für den Fortbestand der Vorwürfe gesorgt haben. Die UNO wird nun versuchen den Fall aufzuklären.

(Quelle: Spiegel online) 18.12.02
Noch einer muss gehen

Vivendi feuert Vorstand

Dem Führungswechsel im Hause Vivendi und seines Pay-TV-Senders „Canal Plus“ fiel ein weiterer Arbeitspatz zum Opfer. Nun muss der Vorstandsvorsitzende der Europäischen Abteilung „StudioCanal“ Richard Lenormand bis zum Ende dieses Jahres seinen Arbeitsplatz räumen. Dieser löste einst Vincent Grimond ab, der seinerseits der Abteilung wesentlich zu seinem großen Einfluss auf dem europäischen Filmmarkt verholfen hat.

(Quelle: Hollywoodreporter) 17.12.02
David gegen Goliath

Komödie löst Mega-Filme ab

Die Filmcharts in den Vereinigten Staaten Amerikas stehen Kopf. Nicht etwa der feiste Zauberlehrling Potter oder der kecke Agent Bond führen sie an, sondern die kleine simple Komödie „Maid in Manhatten“ mit Jennifer Lopez und Ralph Fiennes in den Hauptrollen. Im Wocheneinspiel konnte die Ulkromanze am US Box-Office ganze 19 Millionen Dollar verzeichnen.

(Quelle: n-tv) 17.12.02
Sean Penn in Bagdad

Schauspieler setzt sich für Frieden ein

Schauspieler Sean Penn ist nach Bagdad gereist und will sich für ein besseres Verständnis zwischen der USA und dem Irak einsetzen. Er wolle keine Regierung kritisieren, aber er sei überzeugt, dass die amerikanische Öffentlichkeit nach wie vor zu wenig über den Irak bescheid wisse. Man würde noch viel gewichtigere Beweise benötigen, um tatsächlich einen Krieg gegen Sadam Hussein rechtfertigen zu können. Während seines dreitägigen Aufenthalts traf sich Sean Penn mit Außenminister Tariq Aziz und besuchte u.a. ein Kinderkrankenhaus in Bagdad.

(Quelle: BBC) 16.12.02
Medienkrise in Kanada

Man zieht sich warm an

Kanadas einflussreichste Filmförderungsagentur Telefilm verkündete gestern, dass von der Liste der Produktionsfirmen, die nächstes Jahr Förderkontingente bekommen sollen, fünfzehn Firmen gestrichen werden. Da nun lediglich noch fünf Produktionsfirmen in den Genuss der Förderung kommen, ist diese konzentrierende Maßnahme als durchaus drastisch zu bezeichnen.

(Quelle: Screendaily) 13.12.02
Nick Nolte verurteilt

Drogen am Steuer

Der Hollywood-Star Nick Nolte (61), bekannt aus Filmen wie „48 Stunden“, ist zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt worden, da er unter Einfluss der Partydroge GHB (Gammahydroxybuttersäure) auf dem Highway 1 in der Nähe von Malibu (Kalifornien) erwischt worden war. Gleich nach der Festnahme meldete er sich zur Therapie an, und entschuldigte sich auch vor Gericht für sein Verhalten.

(Quelle: Spiegel-Online) 13.12.02
Herr der Ringe

Premiere der „Zwei Türme“

Der zweite Teil der Tolkien-Trilogie wurde am Dienstag dieser Woche in Paris uraufgeführt. Ein ganzes Jahr lang mussten die Fans auf die „die zwei Türme“ warten, doch nun dürfen sie sich auf ein dreistündiges Kinoerlebnis freuen, das vor allem durch seine Spezialeffekte fasziniert und wieder einmal die Grenzen des technisch Machbaren ein gutes Stück hinausschiebt. Die meisten Stars aus „Herr der Ringe“ waren selbstverständlich bei der Premiere in Paris anwesend und einstimmig bezeichneten sie ihren Regisseur als „Genie“ und „großen Kommunikator“. Jackson habe es mit Hingabe und Beharrlichkeit geschafft, alle Fäden des 270 Mio. Dollar teuren Projekts kunstvoll zu verweben.

(Quelle: n-tv) 12.12.02
Schauspieler verhaftet

Tom Sizemore, kein Gentleman

Tom Sizemore, bekannt aus „Der Soldat James Ryan“ und „Black Hawk Down“, wurde verhaftet, weil er anscheinend eine Frau belästigt, ins Gesicht geschlagen und zu Boden geworfen hat. Er kam vorläufig für 2500 Dollar Kaution frei, bis zur Verhandlung am 8. Januar.

(Quelle: CNN) 10.12.02
TV-Journalisten verhaftet

In Bangladesh vor Gericht

Zwei Journalisten des Fernsehsenders Channel 4 wurden in Bangladesh verhaftet und sind in ein Gerichtsverfahren verwickelt, dessen Urteil sogar die Todesstrafe sein könnte. Zaiba Malik und Bruno Sorrentino reisten im letzten Monat nach Bangladesh, um die dortige politische Situation zu dokumentieren. Eigentlich hatten sie einen Aufenthalt von nur drei Wochen in Planung, doch man entschied sich noch für einige Aufnahmen des Inlandes. Nun werden sie durch die Regierung beschuldigt, das Ansehen des Landes schmälern zu wollen, indem man ein fundamentalistisches Staatsystem darstelle.

(Quelle: MediaGurdian) 09.12.02
Kirch im Visier

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft München hat ein Ermittlungsverfahren gegen Leo Kirch und einige seiner Ex-Manager wegen „Verdachts Strafbarer Handlungen“ eingeleitet. In der Fahndung überprüfe man Millionendarlehen an ehemalige Führungskräfte und Sohn Thomas Kirch, sowie den unzulässigen Transfer ursprünglicher Firmenwerten, wie z.B. eines Anteils am spanischen Fernsehsender Telecicnco. Die Ermittler haben bereits mehrere Vernehmungen durchgeführt, die Befragung von Leo Kirch steht allerdings noch bevor.

(Quelle: Focus) 09.12.02
Winona Ryder verurteilt

Soziale Tätigkeit und 3 Jahre Bewährung

Schauspielerin Winona Ryder wurde ausgerechnet am Nikolaustag wegen ihres Kaufhausdiebstahls in Beverly Hills verurteilt. 240 Stunden sozialer Tätigkeit und eine dreijährige Bewährungszeit, so das Strafmaß. Verbunden war das Urteil mit der richterlichen Warnung, beim nächsten Diebstahl ins Gefängnis zu müssen. Bei ihrer Festnahme sagte sie aus, ein Regisseur habe sie angewiesen, für einen Film stehlen zu üben.

(Quelle: CNN) 07.12.02
Europäischer Filmpreis nicht im TV

Alle dabei, außer Deutsche und Franzosen

IDeutsche und französische Fernsehsender weigern sich, die Verleihung des Europäischen Filmpreises diesen Samstag zu übertragen. Ihrer Meinung nach, würde die Entwicklung der europäischen Filmkultur nicht in Ihrer Verantwortung liegen, und dies obwohl der deutsch-französische Sender ARTE einen der Preise sogar sponsert.

(Quelle: screendaily) 06.12.02
Zeichentrick-Animator verunglückt

William Henson verstorben

William Henson, oder auch „Tex“ Henson, war bekannt durch seine Arbeit bei Disney, wo er z.B. die Serie „Chip und Chap“ oder auch „Bullwinkle“ kreierte. Zuletzt unterrichtete er in Dallas Animation und zeichnete Cartoons für die örtliche Zeitung. Nach einem Autounfall in seiner Nachbarschaft, erlag er im Alter von 78 Jahren im Dallas Parkland Memorial Hospital seinen schweren Kopfverletzungen.

(Quelle: cnn.com) 06.12.02
Davon träumen heimische Filmproduzenten

Videorechte unterm Hammer

In sehr ungewöhnlicher Weise wurden die Videorechte des chinesischen Films „Hero“ an die Vertriebsbranche verkauft. In einer Auktionsveranstaltung in Peking wurde weit mehr Geld, als der Mindestpreis von 956.000 Dollar, für den neuen Streifen geboten. Letztendlich konnten drei Firmen unter Zusammenschluss und einer Bezahlung von 2,15 Mio Dollar die Rechte ergattern. Die Organisierung der 90-minütigen Auktion übernahm die Koproduktionsfirma des Films .

(Quelle: Screendaily) 05.12.02
Ermordeter Regisseur

Film oscarverdächtig

„FireDancer“, der Film des ermordeten afghanischen Regisseurs Jawed Wassel, ist in die Liste der Filme aufgenommen worden, aus denen eine Jury fünf Filme für eine Oscarnominierung auswählen wird. Es ist der erste afghanische Film der bisher für eine Nominierung in die engere Auswahl gezogen wurde. Der Produzent des Films, Nathan C. Powell, wird beschuldigt Wassel im Oktober 2001 ermordet zu haben. In seinem Auto fand man Körperteile und in seinem Gefrierschrank den Kopf von Wassel. Powels Rechtsanwalt gab an, dass sein Klient schizophren ist und wütend wurde als Wassel die Vereinigten Staaten beschuldigte die Anschläge des 11. September angestiftet zu haben. Am 11. Februar, sechs Wochen vor der Oscarverleihung, wird die Jury die Nominierten bekannt geben.

(Quelle: bbc) 04.12.02
Klaus Löwitsch

„Peter Strom“- Darsteller tot

Im Alter von 66 Jahren ist der Schauspieler Klaus Löwitsch an Bauchspeicheldrüsenkrebs Dienstag morgen in einer Münchner Klinik gestorben. Noch vor kurzem plante Löwitsch ein Comeback auf den Fernsehbildschirm. Drei neue Projekte sollten bereits in Planung sein. Infolge eines öffentlichen Prozesses wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung wurde es ab Mitte 2001 still um den Schauspieler. Bekannt wurde Löwitsch in der Rolle des TV-Polizisten „Peter Strohm“. Seine Laufbahn begann er im Ballet der Wiener Volksoper, danach folgten diverse Münchner Bühnen. Auch in der Film- und Fernsehbranche konnte er Fuß fassen. Durch die Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder konnte er sich schließlich nach mehreren zweitklassigen Produktionen als Charakterschauspieler etablieren. 1970 erhielt er den Bundesfilmpreis und 1998 den Adolf-Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis.

(Quelle: Spiegel online) 04.12.02
Disneys „Treasure Planet“

Nur Platz 4 am Thanksgiving-Wochenende

Disney wird wohl mit seinem neuen Animationsfilm „Treasure Planet“ nicht die 100 Mio. Dollar Produktionskosten wieder einspielen können, was den Quartal-Gewinn voraussichtlich von 222 Mio. Dollar auf 175 Mio. Dollar reduzieren wird. Zu diesem Schluss kam der Vorstand, nachdem „Treasure Planet“ an dem sonst so lukrativen Thanksgiving-Wochenende nur 16,6 Mio. Dollar eingespielt hatte. Disney erwartet außerdem, dass die Einnahmen im ersten Quartal 2003 etwa um 1 Cent pro Aktie sinken werden.

(Quelle: Hollywoodreporter) 04.12.02
DVD-Boom in Deutschland

Spitzenreiter in Europa

Bis Ende des Jahres werden 6,6 Millionen oder 18 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland über ein DVD-Abspielgerät verfügen, teilte die DVD-Arbeitsgemeinschaft am Freitag in Hamburg mit. Im Vergleich zum Vorjahr betrage die Steigerung 135 Prozent und liege damit weit über den Prognosen, die zuletzt im April auf 5,2 Millionen Geräte angehoben worden waren. Die Wachstumsrate in Deutschland werde von keinem anderen Land Europas übertroffen.

(Quelle: financial times online) 03.12.02
Science Fiction aus Südafrika

Mit starker deutscher Beteiligung

„Sumuru“ spielt auf einem fernen Planten, auf dem zwei Astronauten bruchlanden, und der von Amazonen ähnlichen Frauen regiert wird, die die Männer unterdrücken. Gedreht wurde etwa 6 Wochen in Johannisburg, unter großer deutscher und englischer Beteiligung. Die Hauptdarstellerin „Sumuru“ wird von der deutschen Alexandra Kamp gespielt, und die Special Effects kommen von der Firma Framewerk, einer Tochterfirma von „Das Werk“. Auch der Fernsehsender RTL ist mit 11% an dem Projekt beteiligt, und eventuell soll aus dem Film heraus auch eine Serie entstehen.

(Quelle: screendaily) 03.12.02
Senator Entertainment

Umsatzeinbußen

Der Berliner Rechtehändler und Filmproduzent Senator Entertainment gab am Freitag einen Verlust von 59,5 Mio. Euro innerhalb der ersten neun Monate diesen Jahres bekannt. Im Vorjahr dagegen konnten sie noch einen Gewinn von 6,9 Mio. Euro verbuchen. Als Grund für diesen enormen Einbruch nannten sie Abschreibungen in Höhe von 95 Mio. Euro. Außerdem halbierte sich der Umsatz von 115,9 Mio. Euro auf 60,6 Mio. Euro. Dies lag vor allem an der verspäteten Fertigstellung von internationalen Filmprojekten. Eine Veränderung scheint nicht in Sicht zu sein. Schuld daran sollen Filme wie Harry Potter und James Bond sein, die die Kinos dominieren. Senator Film plant jetzt einen Wechsel vom Neuen Markt in den geregelten Markt.

(Quelle: Financial Times) 02.12.02
Harry Potter wieder vorne

200 Mio. Dollar eingespielt

„Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ hat nun, 17 Tage nach seiner Premiere, die 200 Mio. Dollar Grenze überschritten. Damit landet der neue James-Bond-Streifen auf Platz zwei, nachdem er letzte Woche noch an der Spitze der Filmcharts lag. Dabei spielte „Die Another Day“ schon nach 10 Tagen 100 Mio. Dollar ein. Der neue Harry Potter Film konnte aber nicht seinen letzten Rekord halten. „Der Stein der Weisen“ erreichte bereits nach 15 Tagen die 200 Mio. Dollar Grenze.

(Quelle: BBC) 02.12.02
ARD auf Sparkurs

Weniger Serien und Experimente

Die ARD will aufgrund der aktuellen Medienkrise im nächsten Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag einsparen. Programmdirektor Günter Struve meinte: „Es wird weniger Serien und weniger Experimente geben“. Man konzentriere sich im nächsten Jahr auf das über Werbung finanzierte Vorabend-Programm und die Fernsehrechte für die Fussball - Bundesliga übernehme man nur, wenn kein anderer Sender interessiert sei.

(Quelle: Spiegel) 02.12.02
Daniel Gélin

Schauspieler gestorben

Der französische Schauspieler Daniel Gélin ist im Alter von 81 Jahren an einem Nierenleiden gestorben. Seine Laufbahn begann am Theater und seit den 50er Jahren ist er von der Kinoleinwand nicht mehr wegzudenken. International bekannt wurde er mit „La Ronde“ („Der Reigen“, 1950, Max Ophüls). Die Liste der Filme, in denen er mitgespielt hat, scheint kein Ende zu nehmen. Aber auch als Theater- und Filmregisseur, Lyriker, sowie Schriftsteller war er tätig.

(Quelle: filmzeitung online) 02.12.02

 

November 2002

 

Kinobrüder

Frist verpasst

Die Koelmel-Brüder haben die Zahlungsfrist für den Kauf von „Kinowelt“ überschritten. Der entsprechende Geldtransfer in einer Höhe von 32 Millionen Euro hätte am Mittwoch, den 27. November stattfinden sollen. Obwohl Insolvenzverwalter Wolfgang Ott noch am 22. November erklärte, er würde bei Nichteinhaltung der Vereinbarungen die Abmachung rückgängig machen, gewährt er jetzt aufgrund einer Erklärung der Sparkasse Leipzig eine Aufschiebung des Fristtermins.

(Quelle: Screendaily) 29.11.
Eurimages- Krise

Frankreich steigt aus

Frankreich, Europas führende Nation in punkto Filmproduktion, überlegt, aus dem pan-europäischen Koproduktionsfonds „Eurimages“ auszusteigen. Dies beinhaltet ein Bericht der „Centre National de la Cinematographie (CNC)“, der sich mit dem Nutzen des Filmfonds beschäftigt. Nach Angaben der CNC könne der Fonds nur noch Filmproduktionen in ihrer Finanzierung vervollständigen. Mit Hilfe des „Eurimages“ sei man aber nicht in der Lage, Koproduktionen ins Leben zu rufen.

(Quelle: Screendaily) 28.11.
Blues Brothers

Ex-Finanzchef kontra Haffa-Brüder

Der Ex-Finazchef von EM.TV belastet Thomas und Florian Haffa mit neuen Vorwürfen. Ulrich Goebel sagte am Dienstag, er habe im September 2000 auf fehlerhafte Halbjahreszahlen hingewiesen. Trotz dieser Warnung hätte man die Halbjahreszahlen in den Wochen darauf bekräftigt. Erst im Oktober korrigierten die Haffa-Brüder die Zahlen öffentlich und lösten damit eine Kurssturz der Aktie aus. Goebels Aussagen bestätigen die Staatsanwaltschaft in ihrer Annahme auf Kursbetrug.

(Quelle: Financial Times) 28.11.
Der Fall des Werks

Weitere Insolvenzanträge

Nach und nach fällt die gesamte „Das Werk AG“ wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Zuerst geht die „Holding“ den Bach runter, nun wandeln auch die GmbHs der AG auf dem Pfad der Insolvenz. Unternehmensangaben zufolge ist die drohende Zahlungsunfähigkeit der „Das-Werk-GmbHs“ in Berlin, Hamburg, München u.v.a. verantwortlich für die weiteren Insolvenzanträge. Bezeichnenderweise fiel die Aktie der „Das Werk AG“ seit Ende August von 0,83 Euro auf 0,15 Euro am gestrigen Mittag.

(Quelle: Mediabiz) 27.11.
Versteigerung

Spocks Ohren unterm Hammer

Die legendären Lauscher von Mr. Spock aus der Science-Fiction-Reihe „Star Trek“ sollen anfang Dezember versteigert werden. Die Ohren, die der bisheriger Besitzer vor fast zehn Jahren in einer Fernsehshow gewann, werden inklusive Echtheits-Zertifikat von Spock-Darsteller Leonard Nimoy verkauft. Das Auktionshaus rechnet mit einem Preis zwischen 1.500 und 2.000 Pfund.

(Quelle: n-tv) 27.11.
Erstmals vergeben

Ruge-Stipendium

Die Filmstiftung NRW hat zum ersten Mal ein Stipendium für Dokumentarfilmer vergeben. Auf diese Weise soll ein hochwertiges Dokumentarfilmprojekt für das Kino entwickelt werden. Mehr als 70 Anträge hatte die Jury unter Vorsitz von Gerd Ruge zu begutachten. Die zwei Projekte „Weiße Raben“ von Tamara Trampe und „Celluloid Dreams“ von Uli Gaulke & Jeanette Egger wurden für ein Stipendium im Wert von 100.000 Euro und 62.888 Euro ausgewählt. Das Projekt „Die Poesie des Todes“ von Seyhan Derin erhält eine initiale Unterstützung. Auf der Jahresfilmprogrammprämienverleihung am Montag wurden die Gewinner bekannt gegeben. Geplant ist eine jährliche Vergabe des Stipendiums.

(Quelle: filmzeitung online) 26.11.
Vivendi Universal

Schuldenabbau

Der französisch-amerikanische Medienkonzern „Vivendi Universal“ hat sich mit einer Gruppe französischer Investoren darauf geeinigt auf Grund seiner hohen Verschuldung seine Anteile am Wasserversorger „Vivendi Environnement“ zu verkaufen. Dies würde bedeuten, dass sich die Schulden bis Ende des Jahres auf etwa 14 Mrd. Euro (verglichen mit 37 Mrd. Euro Ende 2001) reduzieren ließen. Ferner zeigte „Vivendi Universal“ Interesse an einer Übernahme des Mobilfunkunternehmens „Cegetel“, an dem sie bereits zu 44 Prozent beteiligt sind. Dies würde allerdings zu einer weiteren Erhöhung der Verschuldung führen.

(Quelle: Financial Times) 25.11.
Kinowelt verloren im Weltall

Rettung unsicherer denn je

Für die Zusage der Kölmel-Brüder, das Kerngeschäft des insolventen Medienunternehmens für 32 Millionen Euro zurückkaufen zu wollen, liegt bis jetzt keine finanzielle Deckung vor. Nachdem die Staatsanwaltschaft gegen die Brüder wegen Verdachts der Untreue ermittelte, hat die Sparkasse Leipzig angeblich ihre Kreditzusage wieder zurückgezogen. Der Konkursverwalter hat den Brüdern bis Mittwoch kommender Woche eine Frist gesetzt, die Kaufsumme bereitzustellen.

(Quelle: Hollywood-Reporter) 23.11.
Das goldene Rehkitz

Ehrung und Verleihung

Und wieder einmal wollte man in Berlin Stars eine kleine Freude machen, indem man Ihnen einen Bambi schenkt. In der Disziplin „Musiker“ konnte der Pop-Psychopath Michael Jackson eine dieser Trophäen mit auf seine Ranch nehmen und auch der ersten schwarzen Oscar-Gewinnerin Halle Barry warf man ein Kitz in den Schoß. Zu guter Letzt ehrte man noch fleißig Maria Schell samt Bruder Maximilian und schon flossen die Tränen.

(Quelle: Spiegel online) 22.11.
Bond-Premiere in Berlin

Brosnan und Berry bejubelt

Mittwoch Abend fand in Berlin die Premiere des aktuellen Bond-Abenteuers statt. Pierce Brosnan und Halle Berry, die Hauptdarsteller des Films, wurden mit Rufen der Begeisterung von Fans des kecken Geheimagenten gehuldigt. Das nunmehr zwanzigste Mal schlürft Bond seinen Martini und natürlich muss auch diesmal wieder wirklich die ganze Welt vom obligatorischen Bond-Nemesis bedroht werden. Man kann sich diesmal gar auf kleine, andächtige Zitate älterer Episoden freuen.

(Quelle: Cinema) 22.11.
Goethe-Mann wird Festivalchef in München

Stroehl wird Hauff nächstes Jahr ablösen

Das Müncher-Film-Festival, Deutschlands Zweitgrößtes, wird ab 1.Oktober 2003 von Andreas Max Stroehl, der bisher am Goethe-Institut Leiter der Film- und Fernsehabteilung war, geleitet. Er löst damit Eberhard Hauff ab, der das Festival seit seiner Gründung im Jahre 1979 geleitet hat. Stroehl hat bereits am Dienstag angekündigt, dass er die einzelnen Kategorien schärfer definieren, und auch die Anzahl der gezeigten Filme reduzieren will. Allerdings möchte er sich auch mehr auf die jungen Filmemachern konzentrieren.

(Quelle: hollywoodreporter) 21.11.
Italiens Fernsehsender und die Politik

RAI verliert Vorstände

Der italienische Fernsehsender RAI hat am Mittwoch zwei seiner Vorstandsmitglieder verloren, und zwar die einzigen zwei, die aus der Opposition der italienischen Regierung kommen. Sie protestieren damit gegen die Politik des General-Direktors und eines weiteren Vorstandmitgliedes, die beide von Premierminister Berlusconi eingesetzt worden waren.

(Quelle: hollywoodreporter) 21.11.
„Aardman Animation“

Knetgummi-Animateure trennen sich

Nach achtjähriger Zusammenarbeit mit der britischen Firma „Aardman Animation“, die z.B. für „Chicken Run“ Knetfiguren-Animationen realisierten, gab Michael Rose bekannt, dass er „Aardman Animations“ verlassen werde um sich dem Aufbau seiner eigenen Firma „Sirolo Films“ zu widmen. Mit Hengameh Panahi, dem Gründer von „Celluloid Dreams“, mit dem er bereits 1994 im Rahmen der Aardman „Wallace & Gromit“- Kollektion gearbeitet hat, strebt er eine formlose Kooperation an. Trotz seines Alleingangs wird er „Aardman“ aber nicht völlig den Rücken kehren, sondern bereits im Februar, bei der neuen „Aardman“ Produktion von Nick Parkers „Wallace and Gromit“, die von „DreamWorks“ unterstützt wird, dabei sein. Aardman , die im Frühjahr nächsten Jahres die Filme „Tortoise And The Hare“ und „Flushed Away“ planen, werden nun einen neuen Firmenchef ernennen.

(Quelle: Screendaily) 20.11.
Herzinfarkt

James Coburn tot

Im Alter von 74 Jahren starb der US-Schauspieler und Oscar-Preisträger James Coburn an einem Herzinfarkt, der ihn ereilte als er zusammen mit seiner Frau im gemeinsamen Haus Musik hörte. Bekannt wurde er mit Filmen wie die „Die glorreichen Sieben“ und „Pat Garrett and Billy the Kid“. Auf der Leinwand war er meist als Raubein oder Bösewicht in zahlreichen Western-, Kriminal- und Kriegsfilmen zu sehen. Aber auch sein komödiantisches Talent durfte er in einigen Filmen unter Beweis stellen. Eine Arthritiserkrankung zwang ihn in den 80er Jahren zu einem Rückzug aus dem Filmgeschäft.

(Quelle: ntv) 19.11.
DVD-Recorder

Ersetzt er den Videorecorder?

Laut der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung wird Ende des Jahres in jedem 7. deutschen Haushalt ein DVD-Abspielgerät stehen. Von den DVD-Recordern werden allerdings gegenwärtig noch nicht sehr viele verkauft. Doch längerfristig rechnet man damit, dass sie den Videorecorder ersetzten werden, allerdings noch nicht in den nächsten drei bis vier Jahren. Was daran liegt, dass sich der Wechsel von einer Technik zur nächsten auf Seiten des Kunden eher langsam vollzieht und der Kunde durch wechselseitig inkompatible Standards verunsichert ist. Dabei überwiegen die Gründe der DVD deutlich gegenüber der Videokassette. Sie sind einfacher in der Handhabung und auch das lange Spulen entfällt. Um die 800 Euro kostet allerdings ein DVD-Recorder und auch die leeren DVDs sind erheblich teurer als die Videoleerkassetten. Ein Ende des Videorecorders scheint also doch noch nicht in Sicht zu sein. Es ist eher wahrscheinlich, dass mehrere Techniken nebeneinander existieren werden.

(Quelle: Süddeutsche online) 19.11.
Fehler über Fehler

Wirbel um Harry Potter

Kaum ist die Diskussion um die Freigabe ab 6 Jahren verebt, gibt es auch schon wieder neue Schlagzeilen um den vor kurzem angelaufenen Harry Potter Streifen. Aufmerksame Kinogänger entdeckten unzählige Fehler und bombardierten am Wochenende die Webseiten der Produzenten. Doch Anstoß der Kritik waren nicht etwa Abweichungen vom Original der Schriftstellerin Joanne K. Rowling, sondern zahlreiche Anschlussfehler und Umgereimtheiten in der Regie- und Kameraführung. So wurden z.B. der Bahnhof und das Haus von Harrys Onkel kurzerhand an andere Schauplätze verlegt. Auch ist es Harry möglich sich ohne Probleme auf seinen kurz zuvor gebrochenen Arm zu stützen. Ebenfalls entdeckten die Zuschauer Drähte an denen die scheinbar fliegenden Eulen befestigt waren..

(Quelle: Spiegel online) 18.11.
Jetzt in Irland

Kürzung der Filmförderung

Die irische Regierung will angeblich den Filmförderungsbeitrag um 12,5% kürzen. Schockiert von den Nachrichten, erklärte Tania Banotti, die ausgehende Chefin von „Film Makers Irland“, dass die irische Filmindustrie nicht kampflos aufgeben werde. FMI hatte sich für eine Erhöhung des Filmförderungsbeitrags ausgesprochen, so dass diese Kürzung, Banotti zufolge, eine ziemlich enttäuschende Nachricht gewesen sei. Der Chef des Film-Boards Rod Stoneman rechtfertigte die Kürzungen als eine Maßnahme gegen die wachsende Krise in der irische Wirtschaft.

(Quelle: Screendaily) 18.11.
Stuhl von TV-Chef wackelt

Tschechisches Fernsehen erneut in Krise

Nach nur einem Jahr Tätigkeit als Chef des tschechischen Fernsehens droht Jiri Balvin die Entlassung. Nach monatelangem Chaos innerhalb des staatlichen Fernsehens wurde Balvin ursprünglich als ordnende Hand begrüßt. Jetzt werden ihm zahlreiche Fehlentscheidungen und kriminelle Verhaltensweisen in Zusammenhang mit einem Angebot für eine 2 Millionen Dollar teuere Außenübertragungseinheit vorgeworfen.

(Quelle: Hollywood-Reporter) 16.11.
Prügelknabe

„Gladiator“ kriegt Kloppe

Russell Crowe, der schon seit seinem Angriff auf den Programmdirektor der British Academy Film Awards nicht mehr als ganz beherrscht gilt, hatte wieder mal Ärger. In dem Londoner-Szene Restaurant „Zuma“ prügelte er sich mit dem neuseeländischen Geschäftsmann Eric Watson auf der Herrentoilette. Streitpunkt war wohl eine unbekannte brünette Dame. Als die Polizei eintraf war allerdings wieder Ruhe eingekehrt ...

(Quelle: n-tv) 15.11.
Harry Potter

Freigabe ab 6

Der neue Harry Potter bekam von FSK und FBW die sehr begehrte, weil geldbringende, Altersfreigabe ab 6 Jahren. Dies scheint angesichts der teilweise nervenaufreibenden Szenen doch sehr fragwürdig, und man bekommt so ein Gefühl, als ob sich da jemand dem Druck der großen Major-Studios gebeugt hat. Gut, die FSK weist zusätzlich darauf hin, dass kleine Kinder unter 8 Jahren von ihren Eltern begleitet werden sollten, aber wofür haben wir dann die Altersfreigaben?

(Quelle:filmzeitung) 15.11.
Potter-Premiere

Das Warten hat ein Ende

Kurz nach Mitternacht lief der zweite Teil von Harry Potter in den deutschen Kinos an. Obwohl die „Kammer des Schreckens“ allein in Berlin in 35 Kinos präsentiert wurde, war es Spätentschlossenen kaum möglich, noch eine der restlichen Kinokarten zu ergattern. Nach Angaben von „Warner Bros.“ startete „Harry Potter 2“ in Deutschland mit einer Rekordzahl von 1200 Filmkopien. Vor wenigen Tagen feierten bereits zahlreiche Fans die Weltpremiere in London.

(Quelle: n-tv) 14.11.
Space-Trip als Preis

Gewinner besuchen die „ISS“

Ein russischer TV-Sender hat sich bereit erklärt, mehrere Millionen Dollar für einen Weltraumtrip zu bezahlen, denn der Gewinner einer Gameshow soll die einmalige Gelegenheit erhalten, die Internationale Weltraumstation „ISS“ zu besuchen. „Channel One“ macht keine Angaben darüber, wie viel der Deal mit der russischen Rumfahrtbehörde kosten wird, aber es wird eine erste Bezahlung von ca. 2 Millionen Dollar angenommen. Für die Teilnehmer der Gameshow wird zwar keine Altersbegrenzung festgelegt, allerdings sind eine gute körperliche Verfassung, sowie Englischkenntnisse Voraussetzung..

(Quelle: BBC) 14.11.
Merlin Santana tot

US-Schauspieler ermordet

In der Nacht zum 9.11.02 wurde der US-Schauspieler Merlin Santana in einem parkenden Auto erschossen. Eine noch ungeklärte Anzahl Unbekannter näherten sich dem Wagen und schossen auf den sich auf dem Beifahrersitz befindenden Santana, der kurze Zeit später starb. Der 26-Jährige wurde bekannt durch Nebenrollen in Filmen und Serien, wie etwa die „Bill Cosby Show“.

(Quelle: Netzeitung) 12.11.
Comeback

Deutsches Kino in Hollywood

Das deutsche Kino scheint immer mehr Akzeptanz in Hollywood zur gewinnen. Eine dritte deutsche Kinowelle entwickelte sich mit Filmen wie „Lola Rennt“ oder „Bella Martha“ als stärkste Vertreter. Corina Danckwerts, Produzentin und Auslandsbeauftragte der Export-Union des Deutschen Films in Los Angeles, erklärt, dass der deutscher Film sich „thematisch verjüngt hat“ und sei „selbstbewusst, eigenständig und weniger Hollywood-fixiert“. Natürlich aber hat die Verbreitung der deutschen Filmes im amerikanischen Publikum noch viele Probleme, z.B. in der Synchronisierung und der Adaption.

(Quelle:Der Spiegel 11.11.
Besucherrückgang

Deutsche Kinos in Not

Die Besucherzahlen in deutschen Kinos sind in den ersten drei Quartalen des Jahres 2002 um insgesamt 8 % gesunken. Der Grund für diesen Rückgang seien nach Ansicht des „FFA“ eine Kombination aus sehr schönem Wetter im August und September, den Überschwemmungen in Ostdeutschland und weniger neuen Filmpräsentationen in den deutschen Kinos. Ebenso habe dieses Jahr ein „Blockbuster“, wie der „Schuh des Manitu“ gefehlt, der 2001 unzählige Besucher in die Kinos lockte. Nun erhofft man sich durch Filme, wie „Harry Potter“, „James Bond“, oder „Herr der Ringe“ mehr Kinobesucher im vierten Quartal.

(Quelle: Screendaily) 6.11.
Spielberg trifft Fidel Castro

Regisseur gegen US-Embargo

Steven Spielberg ist diesen Montag nach Kuba gereist, um noch am selben Tag an der Premiere von „Minority Report“ teilzunehmen. Höhepunkt während seinem einwöchigen Aufenthalt wird das Treffen mit Fidel Castro sein. Spielberg fordert von der US-Regierung eine Aufhebung der seit 40 Jahren bestehenden Blockade gegen den Karibikstaat. Es habe keinen Sinn, dass Washington mit Nordkorea und China Handel treibe, aber nicht mit mit Kuba. Außerdem wünsche er sich, dort einen seiner nächsten Filme zu drehen.

(Quelle: derstandard) 6.11.
Eine Karriere endet

Haffa-Brüder vor Gericht

Im Februar 2000 steht die „EMTV“- Aktie bei 116 Euro und die Firma ist an der Börse 27 Milliarden Mark wert. Dann fällt die Aktie tief und liegt Ende des Jahres nur noch bei 5 Euro. Jetzt lautet die Anklage auf Kursbetrug. Thomas und Florian Haffa sollen im August 2000 falsche Halbjahreszahlen gemeldet haben. Erst im Oktober gestanden die Brüder, dass Bilanzierungs-Fehler begangen wurden. Eine Gewinnwarnung kündigte „EMTV“ erst im Dezember an.

(Quelle: N-TV) 5.11.
Filmfest in Tokyo

Grand Prix für „Broken Wings“

Der israelische Film „Broken Wings“ von Regisseur Nir Bergman gewann den Grand Prix (83,000 Dollar) beim 15. Internationalen Fimfest in Tokyo. In den Kategorien „Bester Regisseur“ und „Bestes Drehbuch“ gewannen Carlo Rola für seinen Film „Sass“ und Jason Xenopoulos für sein Werk „Promised Land“. Die Darsteller-Preise gingen an die Schauspieler Donatella Finocchiaro für „Angela“ und an Graham Greene für „Skins“. Yuji Nakaes Film „Hotel Hibiscus“ bekam den „speziellen Preis“ der Jury.

(Quelle: Screendaily) 5.11.
Kritik an Bush

Woody Allen gegen Krieg

Der amerikanische Filmregisseur Woody Allen übt scharfe Kritik an der Politik, der die US-Regierung unter Präsident George W. Bush nachgeht. Bushs Gründe für einen zweiten Krieg gegen den Irak seien nicht überzeugend genug, es bestehe keine Rechtfertigung. Der Stadtneurotiker Allen nimmt an, dass Bushs Beweggründe persönlicher Natur seien: Nach der massiven Unterstützung seiner Person nach dem 11. September, hätte Bush „sonst keine andere Idee“.

(Quelle: Spiegel.de) 4.11.
Senator sattelt um

Neuer Markt lohnt nicht mehr

Wie letzten Donnerstag angekündigt wird sich die deutsche Filmproduktions-, und Filmverleihfirma Senator Entertainment aus der Liste der Aktien des Neuen Marktes zurückziehen. Die Gründe hierfür sind das Abwenden vieler Investoren von diesem Gebiet, sowie die Ankündigung der Frankfurter Börse, diesen Aktienindex zu schließen. Die mit der Listung verbundenen Kosten seien darüber hinaus  angesichts der Rückzüge vieler Aktieninhaber nicht länger tragbar.

(Quelle: Hollywoodreporter) 4.11.
Geheimnis um Potter

Warner Bros. im Kontrollwahn

Die Produktionsfirma, die sich um die Verfilmung der Harry Potter Romane kümmert, hält sich strikt an ein jüngst eigens aufgestelltes Regelwerk: Die „Do's and Don'ts“ der Pottervermarktung. Dieses verbietet alle möglichen Blicke hinter die Kulissen der Mammutproduktion, wie zum Beispiel „Making of“- Berichte, um einer möglichen Entzauberung des Pottermythos entgegenzuwirken.

(Quelle: Welt am Sonntag) 4.11.
Bruce Willis Stuntman

Tödlich verunglückt?

Stuntman Michael Barber, der als einer von neun Fallschirmspringern für den neuen Bruce Willis-Film „Tears of the sun“ aus einem Flugzeug absprang, ist offensichtlich ins Meer gestürzt. Seit zwei Tagen suchen Rettungskräfte verzweifelt nach ihm, konnten jedoch keine Spur finden. Die Produktionsfirma Revolution Studios spricht von einem tragischen Unfall.

(Quelle: n-tv) 1.11.
ZDF sendet im Internet

Verstoß gegen Vertrag

Heute startet das ZDF eine Internet/TV Show namens „iDay“ und verstößt damit gegen den Rundfunkstaatsvertrag. Dieser sieht Internetaktivitäten der öffentlich-rechtlichen Sender nur als Programmbegleitung vor, das ZDF hingegen kehrt das Prinzip schlichtweg um. „iDay“ ist ausschließlich über das Internet per Livestream erreichbar, wobei das Fernsehen nur eine begleitende Rolle spielt. Der „Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation e.V. ( VPRT )“ fordert jetzt die Medienpolitik und die Räte der öffentlich-rechtlichen Sender zum wiederholten Male auf, dem Expansionswillen im Internet ein Ende zu setzen. Private Medienunternehmen könnten sich aus Kostengründen niemals solche „Internetrekorde“ leisten.

(Quelle: n-tv) 29.11.
Karel Reisz

Regisseur stirbt mit 76 Jahren

Der tschechische Regisseur Karel Reisz ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Sein Tod ist angeblich auf eine Blutkrankheit zurückzuführen. Karel Reisz ist als 12-jähriger Junge aus der von Nationalsozialisten besetzten Tschechoslowakei nach Großbritannien geflüchtet und wurde dort zu einem der führenden Filmemacher. Er wurde durch Filme bekannt, wie „The gritty Saturday Night and Sunday Morning“, oder „Morgan: A Suitable Case For Treatment“, doch sein größter Triumph ist wohl „The French Lieutenant's Woman“.

(Quelle: BBC) 28.11.
Wolfgang Preiss

Schauspieler stirbt mit 92 Jahren

Der Film- und Fernsehschauspieler Wolfgang Preis ist diesen Mittwoch im Alter von 92 Jahren gestorben. Neben seinem Studium im Bereich Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaft, nahm er parallel Schauspielunterricht und absolvierte eine Tanzausbildung. Später übernahm er Filmrollen unter anderem in „Canaris“, „Der 20.Juli“, “Rosen für den Staatsanwalt“, oder „Der längste Tag“. Zuletzt trat er 1997 als Alexander von Humboldt in der venezolanischen Produktion „Aire libre“ vor die Kamera.

(Quelle: Spiegel) 28.11.
Kevin Spacey als Mentor

Nachwuchsförderung in Hollywood

Der bekannte Charaktermime Kevin Spacey rief die Internetseite www.triggerstreet.com ins Leben, um unentdeckten Talenten den Weg in die Filmbranche zu erleichtern. Die Seite basiert auf dem Grundgedanken, dass die alten Hasen der Filmindustrie Ihre Erfahrung an junge Talente weitergeben sollen. Filmschaffenden soll es sogar ermöglicht werden, ihre fertiggestellten Kurzfilme auf der Seite zu präsentieren und an einem Online-Filmfestival teilzunehmen, das drei mal im Jahr stattfindet.

(Quelle: BBC) 27.11.
Erfolg für Heinrich Breloer

Emmy für „Die Manns“

Regisseur und Co-Drehbuchautor Heinrich Breloer gewann für seinen Dreiteiler „Die Manns - Ein Jahrhundertroman“ den „International Emmy“. Die Fernsehproduktion erhielt zwar bereits den Grimme-Preis und den Deutschen Fernsehpreis, doch der „Emmy“ ist wohl ihr größter Erfolg. Sichtlich erfreut zeigte sich Heinrich Broloer, als ihm Schauspielerin Joan Collins den „Fernseh-Oscar“ überreichte. Seit Wolfgang Petersens Untersee-Drama „Das Boot“, das 1985 einen „Emmy“ gewann, hat es keinen deutschen Sieger mehr gegeben.

(Quelle:n-tv) 27.11.
80ziger Revival

21 Jump Street im Kino

Alte TV- Serien-Jahre erleben ja seit einiger Zeit ein Revival im Kino, allerdings nicht immer mit Erfolg. „Twin Peaks“ und „Mit Schrim, Charme und Melone“ waren eher keine Kassenknüller, dafür räumte aber „3 Engel für Charlie“ einiges ab. Jetzt soll die 80ziger Jahre Serie „21 Jump Street“ verfilmt werden. Es ging um Cops im jugendlichen Alter, die Verbrechen auf der Highschool aufklärten. Hauptdarsteller war damals Johnny Depp, der aber inzwischen mit seinen 39 Jahren zu alt sein wird, um einen Highschool-Teenager zu spielen.

(Quelle: bild-online) 27.11.
Köln

„Film+“- Festival

In diesem Jahr findet in Köln erstmals das „Film+“-Festival statt, das sich vor allem der Kunst des Filmschnitts widmen wird. Im Vordergrund steht dabei die Kombination von Filmvorführung und Diskussion. Auf diese Weise soll den Cuttern die Möglichkeit gegeben werden sich mit Regisseuren und Schauspielern über Theorie und Praxis des Editierens auszutauschen. Ferner soll Klaus Dudenhöfer für sein Lebenswerk, das Filme wie „Des Teufels General“ und „Serengeti darf nicht sterben“ mit einschließt, ausgezeichnet. Höhepunkt wird die Verleihung des 4. Schnitt-Preises in Höhe von 7500 Euro sein, mit dem die beste Schnittleistung in einem deutschen Kinofilm gewürdigt wird.

(Quelle: zeit online) 26.11.
EM-TV-Prozess

Haffa-Brüder verlieren Boden

Die wegen Kursbetrugs angeklagten Brüder Florian und Thomas Haffa (ehemalige Vorstände von EM-TV) werden wohl nicht auf die Hilfe von Sat1-Chef Urs Rohner hoffen können. Rohner sagte am Montag aus, dass er im Jahr 2000 zwar mit Thomas Haffa über einen Erwerb von 250 Folgen der US-Serie „Die Simpsons“ gesprochen hat, aber dieser Vertrag auf Grund zu hoher Preisforderungen von EM-TV nicht zu stande gekommen ist. Die Haffa-Bruder gaben allerdings an, dass es eine mündliche Zusage von Rohner über den 200 Millionen-Deal gab. Ihr Ziel ist es zu beweisen, dass im Herbst 2000, als ihrer Meinung nach der Vertrag mit Rohner zustande gekommen war, die Unternehmenskrise noch nicht vorherzusehen war. Auch Leo Kirch, der vor zwei Wochen zu diesem Prozess ausgesagt hatte, konnte kein Zustandekommen des Vertrags bestätigen. Aber auch bei dem stark verschuldeten EM-TV kann man nicht von besonders rosigen Zeiten sprechen, da ihnen nun auch noch ein Rechtsstreit um die Anteile an der Formel 1 droht.

(Quelle: handelsblatt online) 26.11.
Wie aus einem schlechten Drehbuch

Seagal Erpressungsfall

Für die Drohungen gegen einen L.A. - Journalisten im andauernden Seagal-Erpressungsfall ist angeblich Seagal selbst und nicht ein Mafiosi, wie zuletzt angenommen, verantwortlich. Bisher wurde Alexander Proctor für die Einschüchterung der Reporterin beschuldigt, doch dieser teilte einem FBI-Informanten mit, dass Steven Seagal  für die Drohungen verantwortlich sei.

(Quelle: Yahoo.com) 25.11.
Shopping-Stimmung

Kirch Media kauft ein

Im Rahmen eines Vertrages mit Buena Vista International Television (BVI-TV) sichert sich Kirch Media die Ausstrahlungsrechte an diversen Filmen von „Touchstone“ , „Walt Disney Pictures“ und „Miramax“. Neben Filmen wie „Signs“ und „Sweet Home Alabama“ konnte man für ProSieben die Disney-Zeichentrickserien „Tarzan“ und „Buzz Lightyear“ an Land ziehen. Untergangsstimmung scheint man also schön kaufen zu können.

(Quelle: Mediabiz) 22.11.
Sexsymbol verhohnepipelt

Clooney wird zum Besten gehalten

George Clooney, der den Ruf eines großherzigen Mannes genießt, wurde von einer Frau mit einem sterbenden Kind im Krankenhaus kontaktiert. Der von dem Schicksal des todgeweihten Mädchen stark berührte Clooney telefonierte drei ganze Monate regelmäßig mit Mutter und Tochter. Über das betreffende Krankenhaus erfuhr Clooney jedoch, dass dieses Mädchen gar nicht existiert: Die angebliche Mutter war einfach nur ein Fan, der seine Stimme gut verstellen konnte.

(Quelle: Access Hollywood) 22.11.
Späte Erkenntnis

Celebrity Big Brother Gewinner verurteilt das Format

Jack Dee, Celebrity Big Brother Gewinner aus England, verurteilt die neue Sendung als „müdes Format eines Senders der keine Ideen mehr hat“. Er selbst habe damals bei der ersten Sendung des Celebrity Big Brother gedacht, er würde nur ein paar Bücher lesen und nach zwei Tagen rausfliegen. Er hatte nicht damit gerechnet, dass daraus so eine große Sache werden würde, und bereut inzwischen, mitgemacht zu haben.

(Quelle: MediaGuardian) 21.11.
Kodak stellt neues Filmmaterial vor

Kodak Vision2 startet mit 500T

Am Dienstag war Premiere des neuen Kodak-Materials Vision2 500T in München. Kodak verspricht mit dem neuen Material eine feinere Körnung, mehr als 10 Blenden Umfang, natürlichere Töne und geraderen Farbverlauf. Erreicht wurde dies durch Neuentwicklungen in der Emulsionstechnik. Das alte Vision 500T Material wird allerdings noch eine Weile erhaltbar sein, bis es dann komplett vom neuen Vision2 500T abgelöst wird. Ausserdem ist damit zu rechnen, dass es demänchst auch andere Produkte der alten Vision-Reihe in der neuen Vision2 Version geben wird.

(Quelle: kodak) 21.11.
„Eurimages“

Neuer Präsident

Der ehemalige Kulturminister Frankreichs Jacques Toubon wurde als neuer Chef von „Eurimages“, dem Fond des Europarates für Koproduktion, Verleih und Ausstellung gewählt. Toubon, der in Frankreich viele Ministerposten erhielt, wird der Nachfolger von Gianni Massaro, der Ende Oktober zurückgetreten ist.

(Quelle: Screendaily) 20.11.
Pierce Brosnan

Neuer Gegner: Die Anti-Raucherorganisation

Anstoß der Kritik ist der neue James Bond Film „Stirb an einem anderen Tag“, in dem sich der Geheimagent eine Zigarre anzündet. Die britische Anti-Raucherorganisation „Ash“ vermutet dahinter einen raffinierten Zug der Tabakindustrie. Doch diesen Verdacht weist Brosnan weit von sich. Er selbst habe vorgeschlagen, dass Bond im Film eine Zigarre - angesichts der kubanischen Umgebung - rauchen könnte. Auch die Produktionsfirma kann den Wirbel nicht ganz nachvollziehen. Denn wenn James Bond auf Menschen schießt, hält es sich mit der Vorbildfunktion ja auch ziemlich in Grenzen. Heute feiert „Stirb an einem andern Tag“ in London seine Weltpremiere, zu der Königin Elizabeth II persönlich erscheinen wird.

(Quelle: n-tv) 19.11.
 IM auf Sparkurs

Kürzungen und Entlassung

Die Produktions- und Filmvertriebsfirma Internationalmedia (IM) kündigte am Montag umgreifende Kostsenkungen und Kündigungen an. Die Firma, die Ihren Hauptsitz in München hat, prognostiziert, dass sie durch eine Reduzierung der Angestelltenanzahl auf knapp 60 Mitarbeiter, die Gehaltsliste um ein Drittel kürzen kann. Zusammen mit Sparmaßnahmen in der Entwicklung und Produktion erwartet man bei IM, ungefähr 30 Millionen Dollar im Jahr zu sparen.

(Quelle: Die Hollywoodreporter) 19.11.
Regisseur wird 60

Happy Birthday, Martin Scorsese!

Am 17. November feierte der Kultregisseur Martin Scorsese seinen 60. Geburtstag. Zuletzt hat er mit seinem aktuellen Projekt „Gangs of New York“ Schlagzeilen gemacht, da der Film ursprünglich schon letzten Winter hätte starten sollen. Aufgewachsen als Sohn sizilianischer Arbeiter, entschied sich Scorsese nach einem Priesterseminar zu einem Filmwissenschaftsstudium und arbeitete nebenher als Regieassistent und Cutter. Mit „Hexenkessel“ (1973) und „Taxi Driver“ (1976) begann seine langjährige Zusammenarbeit mit Robert de Niro, mit dem er insgesamt neun Filme machte. Obwohl er in seinem Leben mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem begehrten Preis des American Film Instituts für sein Lebenswerk, bekam er bisher noch keinen Oscar, hoffen wir, dass ihm dies mit seinem neuen Film gelingen wird.

(Quelle: n-tv) 18.11.
Joint Project

Deutschland-Israel

Die „Filmstiftung NRW“ und der „israelische Filmfonds“ haben ein Abkommen für engere Beziehungen zwischen den beiden Filmindustrien beschlossen. Das Abkommen umfasst die Bereiche Filmverleih und Drehbuch-Entwicklung und soll deutschen, sowie israelischen Produzenten und Autoren zugute kommen werden

(Quelle: Screendaily) 18.11.
Beschleunigte Schauspieler

Intelligenter sprechen?

Die Darsteller diverser amerikanischer Sitcoms und Serien wurden von ihren Produzenten angewiesen, ihre Dialoge schneller zu sprechen. Dies soll sie intelligenter wirken lassen und bei dem jungen Publikum besser ankommen. Auch die Drehbuchautoren erhöhen die Zahl der Dialogworte drastisch, um den Darstellern genügend Futter bieten zu können. Genannt wird der beschleunigte Sprechstil „fast track dialogue“ und soll wahre Dialogfeuerwerke abbrennen.

(Quelle: Media-Guardian) 16.11.
Monster gut geklaut?

Disney und Pixar vor Gericht

Der große Kassenschlager „Die Monster AG“ von Disney und Pixar spielte allein im weltweiten Kinovertrieb über 520 Mio. Dollar ein, von den Video und DVD Einnahmen mal ganz abgesehen. Nun meldet sich aber ein Comic-Zeichner namens Stanley Mouse, der behauptet die beiden Hauptfiguren, der einäugige Mike und das große Monster Scully, würden auf einem Comic von ihm aus den 60-ern stammen. Er verklagte Disney und Pixar, will auch ein Stück vom Käse haben. Disney weist sämtliche Vorwürfe allerdings weit von sich. Nun muss der Richter entscheiden.

(Quelle: bbc-news) 15.11.
Schauspieler verhaftet

Kinderpornos gefunden

Jeffrey Jones, bekannt aus „Ferris macht blau“ und seinen Auftritten in „Jagd auf roter Oktober“ oder „Amadeus“, ist dem sexuellen Missbrauch von Kindern angeklagt. Die Polizei observierte den 56-jährigen schon seit längerem, wegen einem sexuellem Übergriff auf ein minderjähriges Kind. Dabei fand sie mehrere belastende Hinweise, unter anderem auch Kinderpornographie. Der bis jetzt auf Kaution Freie, kann jetzt wohl mit einer längeren Haftstrafe rechnen.

(Quelle: cnn online) 15.11.
Käte Jaenicke

Schauspielerin stirbt mit 79 Jahren

Die Schauspielerin Käte Jaenicke ist im Alter von 79 Jahren in München gestorben. Die gebürtige Danzigerin spielte u.a. in dem Erfolgsfilm „Die Blechtrommel“ von Volker Schlöndorff und wurde durch zahlreiche TV-Serien, wie „Alle meine Tiere“, „Der Alte“, „Derrick“, oder „Holocaust“ bekannt. Käte Jaenicke war früher ständiger Gast am Berliner Renaissance-Theater, in den Bühnen am Kurfürstendamm, am Kleinen Theater am Zoo in Frankfurt und am Nationaltheater Mannheim.

(Quelle: n-tv) 14.11.
Jackass - Stunts

Jugendlicher schwer verletzt

Ein 15-jähriger Junge aus Washington erlitt schwerste Verbrennung, als er sein eigenes, in Alkohol getränktes Hemd in Brand setzte. Er versuchte angeblich einen der Stunts nachzuahmen, die in der umstrittenen MTV-Sendung „Jackass“ gezeigt werden. Ein MTV -Sprecher versicherte allerdings, dass dieser Stunt niemals in dieser TV-Reihe gezeigt wurde und appellierte  an alle Jugendlichen, solcherlei Stunts auf keinen Fall nachzuahmen. Schließlich seien an „Jackass“ ausschleißlich professionelle Stunt-Leute beteiligt.

(Quelle: CNN) 14.11.
Kandidaten ausgesucht

Italien, Island und Oskar

Italien und Island haben ihre Kandidaten für den Oskar in der Rubrik „Besten fremdsprachiger Film“ ausgewählt. Roberto Benignis „Pinocchio“, der mit einem Budget von 40 Mio. Euro die bislang teuerste italienische Produktion ist, wird Italien im Kampf um die begehrte Trophäe  vertreten. In nur 5 Wochen konnte der Film allein in Italien 24,3 Mio. Dollar einspielen. Island wird vertreten von dem Film „Das Meer“ („Hafid“) von Regisseur Baltasar Kormakur.

(Quelle: Screendaily) 13.11.
Europas Animationsfilm

Höhepunkt erreicht

Dem Europäischen Animations-Verband „Cartoon“ zufolge, erreichte die Produktion von Animationsfilmen in Europa einen Höhepunkt mit 34 sich momentan in der Produktionsphase befindenden Filmen dieser Machart. Obwohl die Produktion hoch ist, haben amerikanische und japanische Animationsfilme mehr Erfolg in den europäischen Kinos. Finanzierungs-Institutionen wie der französischer CNC, die britische Film Council oder die Deutsche Regionale Filmförderungen, spielen die größte Rolle in der Entwicklung des europäischen Animationsfilmes heute.

(Quelle: Screendaily) 13.11.
Winchester

Deal mit Universal

Der britische Filmverleih Winchester Entertainment hat ein sieben-jähriges Abkommen mit Universal Studios für den Verleih von Videos in Großbritannien geschlossen. Im Gegenzug soll Universal auch anfangen Winchester-Titel auf Video und DVD zu veröffentlichen.

(Quelle: Screendaily) 13.11.
Larry Clark wütend

Regisseur haut um sich

Der 59-jährige Regisseur Larry Clark schlug Hamish McAlpine, dem Chef der britischen Filmverleihfirma „Metro Tartan“ in einem Londoner Restaurant nach einem heftigen Wortgefecht ins Gesicht. Der vor allem für seinen Film „Kids“ bekannte Filmemacher schmiss einen Tisch hinterher und musste vom Sicherheitspersonal des Restaurants in die Schranken gewiesen werden. Die Folge dieses Ausrasteres war, dass sich „Metro Tartan“ dagegen entschied, Clarks neusten Film „Ken Park“ auf dem London Film Festival zu zeigen.

(Quelle: BB) 12.11.
Riesen Online-Videothek

Hollywood vermietet Filme

Die großen Hollywoodstudios stellen ab Montag insgesamt 170 verschiedene Filme unter der Adresse „movielink.com“ in das Internet. Hier kann sich der US-Amerikaner nun neue und klassische Werke gegen Endgeld auf die Festplatte ziehen; allerdings löschen sich die Filmdateien nach 24 Stunden nachdem sie geöffnet wurden von selbst um dem Raubkopieren Einhalt zu gebieten. Bislang kann man sich ausschließlich in den USA an diesem kurzen Vergnügen erfreuen.

(Quelle:Der Spiegel 12.11.
CP Medien

Weitere Filme in Planung

Der Medienfond CP Medien nahm zwei weitere Filme in seine Produktionsliste auf. Die Pathe-Produktion  „The Night Of The Medicis“ und der Film „Diamond Dead“, sind die neue Werke die CP Medien neben Robert Altmans „The Company“ produzieren wird. Die Produktion des letzten Films hat schon in Chicago angefangen. Das Pathe-Projekt wird in Bayern und Baden-Württemberg gedreht, was CP Mediens Bemühen unterstreicht, Deutschland als Filmproduktionsland zu stützen. Die Firma unterstützte daher den Appell des Verbands Deutscher Medienfonds an der Schröder-Regierung, um die Finanzierungsparameter zur verbessern. Dies würde das Drehen in Deutschland finanziell enorm erleichtern.

(Quelle: Screendaily) 11.11.
Pro7/Sat1

Neue Krisensitzung

Der Tiefflug des Werbemarkts wirkt sich nach wie vor negativ auf  die wirtschaftliche Lage von ProSieben/SAT. 1 aus. Im dritten Quartal dieses Jahres verzeichnete der Konzern einen Rückgang der Erträge um ganze zehn Prozent, was auf die katastrophale Lage der deutschen Werbeindustrie zurückgeführt wird. ProSieben/SAT. 1 sollen derzeit in Verhandlungen mit dem Bauer-Verlag stehen, um die Zukunft der KirchMedia zu entscheiden.

(Quelle: BBC) 6.11.
Notruf der britischen Filmindustrie

Reformierung wird gefordert

Die britische Filmindustrie wurde aufgefordert, sich grundsätzliche neu zu gestalten. Filmratvorsitzender Sir Alan Parker meinte, die Filmindustrie würde noch weiter zerfallen, sollte man seine Warnung nicht berücksichtigen. Man produziere zu wenig großartige Filme und die wenigen, wirklich guten Produktionen präsentiere man in einem viel zu kleinem Rahmen. Man bräuchte ebenso eine bessere Ausbildung für den technischen Stab der Filmproduktionen und neue Investitionen, um Hollywood-Produktionen nach Großbritannien zu lenken.

(Quelle: Screendaily) 11.11.
MIFED

Erfolg für Constantin Film

Vor dem Hintergrund einer depressiven Stimmung im deutschen Filmmarkt, hat „Focus Features“ zusammen mit „Constantin Film“ einen Deal im Bezug auf drei neue Filme erreicht - „21 Grams“, „Lost in Translation“ und „Eternal Sunshine Of The Spotless Mind“. Es ist bislang der größte Kauf im mailändischen Filmmarkt „MIFED“, denn „Focus Features“ verlangte große Summen für die Filme. Allein „21 Grams“ soll 4 Millionen Dollar gekostet haben und der Preis für die anderen zwei Filme wird in Hinblick auf Stars, wie Jim Carey und Kate Winslet mit Sicherheit noch höher liegen.

(Quelle: Screendaily) 5.11.

 Oktober 2002

 

Kaurismäki gewinnt Preis

"Der Mann Ohne Vergangenheit"

Der „Filmpreis des Nordischen Rates“ für das Jahr 2002 ging an Aki Kaurismäkis „Der Mann Ohne Vergangenheit“, welcher auch für den Oskar in der Kategorie "bester fremdsprachiger Film" nominiert ist. Der Nordischen Filmpreis beträgt insgesamt 46,270 Dollar und wird vollständig an Regisseur Kaurismaki ausgezahlt, da er Regisseur, Drehbuchautor und Produzent des Filmes ist. „Der Mann ohne Vergangenheit“ ist bisher Kaurismäkis erfolgreichster Film.

(Quelle: Screendaily) 31.10.
Kirch Medias Zukunft

Rettungsdeal in Sicht

Gigant Kirchmedia steht kurz vor seiner Rettung, nachdem ein deutsches Konsortium Gespräche über den Kauf der bankrotten Firma führt. Es ist zu erwarten, dass der „Bauer Verlag“ und die „Hypo Vereinsbank“ einen Deal bis Mitte Dezember erreichen werden. Ein Sprecher von Kirchmedia sagte dass Sonys „Columbia Tristar“ auch einen Teil des Konsortiums sein könnte.

 
Angus Deayton

BBC feuert Quizmaster

Angus Deayton, bisheriger Moderator der Quizshow "Have I Got News For You